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Deflation in der Eurozone: Wen die fallenden Preise treffen
DPA

Erstmals seit gut fünf Jahren fallen in der Eurozone die Preise. Was Verbraucher freut, setzt viele andere unter Druck - vom Kleinsparer bis zum Zentralbankchef. Ein Überblick.

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goethestrasse 07.01.2015, 22:06
20. Niedrige Energiekosten

..treffen nicht nur Hausbesitzer. Jeder muss heizen !

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Maruk0815 07.01.2015, 22:11
21. Deflation ja, aber...

ohne Energiekosten hätten wir wieder eine "normale" Inflation. Und den Absturz des Rohölpreises hatte ja niemand vorhergesehen. Von daher weiß ich nicht wo das Problem ist.

Sollte in einem Jahr der Ölpreis wieder deutlich steigen, haben wir wieder zu viel Inflation. Warum nicht einfach mal abwarten...

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bernd.stromberg 07.01.2015, 22:30
22.

Warum sollte es den "Kleinsparer" treffen?

Der "Kleinsparer" der immer noch nicht verstanden hat dass er sein Geld entweder eben verkonsumiert (=ausgibt) oder aber investiert (=anlegt) braucht sich auch nicht beschweren.

Er ist nüchtern betrachtet (volkswirtschaftlich) nicht ein Opfer des Problems, sondern ein Teil davon.

Man kann nicht erwarten dass Geld zum Selbstzweck einfach auf der Bank liegt und sich für einen "vermehrt" - das gilt für große Kapitaleigner, genauso wie für "Kleinsparer".

Zumal eine Inflation das eigentliche Problem für Kleinsparer ist - denn dann gibt es zwar vermutlich etwas mehr Zinsen, aber auch eine entsprechend deutlich höhere Inflation - somit wird das Geld schleichend entwertet.

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squashplayer 07.01.2015, 22:31
23. mein Gott...

....es geht doch hier nur um die Ölpreise. Die restllichen Preise (Currywurst, Döner, Süßigkeiten, Lachs, Nordseekrabben, Chips) steigen seit Jahren! Soll dieser Artikel etwa darüber hinwegtäuschen?

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bernd.stromberg 07.01.2015, 22:34
24.

Zitat von scottbreed
also ich kann mich erinnern das der Benzin Preis 2009 schon ganz schön teuer war gegenüber 2003 oder 2004.. ich kann mich erinnern das der bezinpreis mal bei 1.35. dm war so und jetzt mal schön in Euro umrechnen das währen 67 cent pro Liter super Benzin (...)
Das war zuletzt Anfang der 90er der Fall, vor sage und schreibe etwas über 20 Jahren:
http://www.was-war-wann.de/historische_werte/benzinpreise.html

Inflation, ist ein Begriff?

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hkm 07.01.2015, 22:46
25.

Mir ist unverständlich, warum eine (geringfügige) Inflation gesund sein soll. Diejenigen, die über die Deflation jammern, argumentieren, die Käufer würden sich in der Erwartung zurückhalten, daß die Preise weiter sinken. Käufer sind keine Spekulanten, wie Kapitaleigner, sondern sie werden durch die erhöhte Kaufkraft - weil die Inflation ihnen kein Geld "wegfrisst" unverändert kaufen, vermutlich sogar mehr. Deflation hilft also der Wirtschaft auch.
Ich stelle mir etwas anderes vor: Wenn keine regelmäßigen Erhöhungen von Preisen, Steuern und Abgaben usw. erfolgen, läßt sich keine "dynamische" Wirtschaftsentwicklung mehr darstellen. Einzig erhöhte Exporte würden als Dynamik gesehen werden können. Wäre das so falsch?

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dunnhaupt 07.01.2015, 22:54
26. Lang lebe die Deflation!

Das Problem beginnt erst, wenn der Verbraucher merkt, dass nächstes Jahr alles billiger sein wird. Dann wird er abwarten und dieses Jahr nichts mehr anschaffen. So dreht sich die Deflationsspirale immer tiefer.

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nic 07.01.2015, 23:01
27.

Zitat von studibaas
"Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak sowie für Industriegüter blieben unverändert. Dienstleistungen verteuerten sich sogar um 1,2 Prozent. Rechnet man die Energiekosten heraus, so stiegen die Preise insgesamt um 0,6 Prozent." Deswegen merke ich von der Deflation so wenig. Als nicht Autofahrer und nicht stinkreicher Typ der sich Luxusgüter kaufen kann wurde wieder alles teurer. Wo also bleibt die Deflation für den armen Mann?
Für die meisten Autofahrer dürfte das Leben insgesamt auch teurer geworden sein.

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stefangr 07.01.2015, 23:36
28. erst verdoppeln sich die Preise und jetzt Deflation

Wenn man bedenkt, dass longdrinks auf den Kanaren vor der Währungsunion 400 Peseten sprich 4,80 Mark gekostet haben und heute über 6 Euro kosten, dann haben sich die Preise fast verdreifacht, dann schadet ein bißchen Deflation um die Hälfte überhaupt nichts. Bei den Managergehälter kann man ruhig die Hälfte abschlagen und den Rest versteuern, für diese Nieten in Nadelstreifen sollte man keinerlei Verständnis aufbringen.
Wie wäre es mal mit einer galoppierenden Deflation im Gegensatz zur verheimlichten Mega-Inflation zu vor? Solange Gehälter, Löhne und Renten nicht steigen, wird die Deflationsgefahrt weiterhin hoch bleiben. Aber Mario Draghi ist ja eher Goldman Sachs verpflichtet und nicht der Stabilität des Euro.

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duke_van_hudde 08.01.2015, 00:19
29. Was für ein Neusprech

Wie kann man sagen das erst bei einer Infaltion von 2 % stabile Preise herschen. Wer sowas schreibt den kann man doch nicht ernst nehmen.

Sonst braucht man nichts zu schreiben abgesheen davon das Deflation alles andere als schlimm ist. Man kann für sein Geld mehr Güter und Dienstleistungen kaufen oder mehr Geld investieren. Tja und selbst wenn die Deflaiton grösser sein würde wie der Produktivitätsanstieg könnte man halt die Löhne senken.

Nein Angst braucht keiner vor der Defaltion haben nur die Staaten müssen dann endlich mal anfangen wirklich die Ausgaben zu senken, aber das ist ja nichts schlechtes sondern etwas richtig gutes. Menschen die für die Rente sparne müssen haben dann sogar endlich wieder eine positive Realverzinsung ohne gigantische risikien eingehen zu müssen.

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