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Deflation in der Eurozone: Wen die fallenden Preise treffen
DPA

Erstmals seit gut fünf Jahren fallen in der Eurozone die Preise. Was Verbraucher freut, setzt viele andere unter Druck - vom Kleinsparer bis zum Zentralbankchef. Ein Überblick.

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regelaltersrentner 11.01.2015, 15:48
60.

Zitat von stefangr
Wenn man bedenkt, dass longdrinks auf den Kanaren vor der Währungsunion 400 Peseten sprich 4,80 Mark gekostet haben und heute über 6 Euro kosten, dann haben sich die Preise fast verdreifacht, dann schadet ein bißchen Deflation um die Hälfte überhaupt nichts. Bei den Managergehälter kann man ruhig die Hälfte abschlagen und den Rest versteuern, für diese Nieten in Nadelstreifen sollte man keinerlei Verständnis aufbringen. Wie wäre es mal mit einer galoppierenden Deflation im Gegensatz zur verheimlichten Mega-Inflation zu vor? Solange Gehälter, Löhne und Renten nicht steigen, wird die Deflationsgefahrt weiterhin hoch bleiben. Aber Mario Draghi ist ja eher Goldman Sachs verpflichtet und nicht der Stabilität des Euro.
Es trifft immer die Ärmsten der Armen!!!

Longdrinks auf den Kanaren - verdreifacht, so was aber auch.

Vor ca 60 Jahren kostete eine Kiste Mineralwasser (in den Keller getragen) 7.- DM heute kaufe ich die im Getränkehandel für 99 Cent.

Bleiben sie in Deutschland, wenn ihnen die Longdrinks auf den Kanaren zu teuer sind.

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hanfiey 13.01.2015, 12:48
61. Falsch verstanden

Es geht nicht um die Konsumenten, es geht um Investoren die gegen einen hohen Preis mit Leerverkäufen wetten und somit die Preise drücken wie beim Öl gerade. Die Industrie braucht Öl, egal wie der Preis gerade ist, sonst gibt es keine Produkte. Lösung wäre Leerverkäufe zu regulieren und nicht noch mehr Geld. Leider ist diese Diskussion in der letzten Zeit untergegangen, aber wer versteht das schon....

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auf_dem_Holzweg? 13.01.2015, 20:38
62. ENDLICH stabilisieren sich die Preise

und die unverschämten Euro-Wucherreien stagnieren mal - schon wird auf höchstem Niveau herumgejammert.

Nach fast 15 Jahren unverschämter Preistreiberei im Euroland beginnen sich nun (langsam) die Preis an US-Verhältnisse anzupassen - also alles ca. 30-40 % billiger. Wir warten noch auf die Ölpreise, aber das wird unter Merkel nicht passieren. Hier werden die Kartelle vom Staat unterstützt, schliesslich bedeuten Wucherpreise ja auch Wucher-Steuern.
Insbesondere bei Elektronikwaren, Computern und Kleidung incl. Sportartikeln werden dem europäischen Verbraucher seit 15 Jahren die Schuhe ausgezogen.
Merkels Preis-Märchen betrachten wir nun als beendet.
Was der Zentralbankchef macht ist eh einerlei - er hat seine private Alters-Versicherung längst im Ausland angelegt - in Euros rechnet dieser Mann privat sicher nicht.

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