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Deflation: Preise in Griechenland fallen so stark wie nie
REUTERS

Das hochverschuldete Griechenland gerät immer tiefer in eine Deflationsspirale. Im November lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen fast drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Entwicklung ist politisch gewollt, aber auch gefährlich.

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Leto13 09.12.2013, 13:29
1. hm

Wenn wir schon auf das Niveau von Bulgarien gedraengt werden, dann bitte auch mit Preisen wie dort statt Preisen wie im reichen Teil Europas.

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stefan_sts 09.12.2013, 13:31
2. Komisch ,

ich höre und lese eigentlich immer beste Nachrichten aus Griechenland , von einem Primärüberschuß ist da die Rede und Wachstum allerorts , Umsetzen von Reformen ..alles toll , irgendwas stimmt da nicht ???

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Zereus 09.12.2013, 13:31
3.

Zitat von sysop
Das hochverschuldete Griechenland gerät immer tiefer in eine Deflationsspirale. Im November lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen fast drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Entwicklung ist politisch gewollt, aber auch gefährlich.
Da sehen wir doch mal wieder, wie extrem alle Europäer vom Euro profitieren: 6% Reallohnverlust, 3% Deflation, ein Wirtschaftswachstum von -3%, 27% Arbeitslose - wie erfreulich, Griechenland ist endlich auf einem gutem Weg! Die werden uns unsere Hilfsgelder sicher auf Heller und Pfennig, äh, Euro und Cent, zurückzahlen, zumindest irgendwann um das Jahr 2254 herum.

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hakmak 09.12.2013, 13:33
4. Griechenlads Wirtschaft wird durch diese

Deflation nun vollends erwürgt, denn wer es sich leisten kann, hält sein Geld fest. Auch wenn ich es anfangs nicht so gesehen habe, wäre ein erneuter Schuldenschnitt die einzige Lösung für Griechenland. Das Land ist so malade, dass der Scghuldenstand auf deutlich unter 100% des in den letzten Jashren arg geschrumpften BIP gesenkt werden muß. Hier wäre es ehrlich, dass die EU Oberen endlich zugeben, dass die Nettozahler der EU diese Kosten übernehmen müssen.

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mbortolon 09.12.2013, 13:35
5. toll

Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung werden die Reallöhne in diesem Jahr um 6,2 Prozent fallen.
Im November verbilligten sich Waren und Dienstleistungen um durchschnittlich 2,9 Prozent zum Vorjahresmonat.

endlich geht`s wieder Aufwärts lol....=(;-)

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tobiash 09.12.2013, 13:42
6. Und was sagt uns das?

Klar: Sparen ist blöd, Konsum ist super! Es ist eine Schande, wie die Troika mit den Griechen umgeht! Erst sorgt sie dafür, dass die Party vorbei ist und dann weigert sie sich auch noch, die nächste zu bezahlen! So nicht, liebe Troika, so nicht!

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pharcyde 09.12.2013, 13:42
7. Teufels Küche

Nun, wenn das BIP im Jahresmittel um 3% sinkt und die Deflation ebenfalls im Mittel bei 3% liegt (jedoch ist aus dem Artikel zu schliessen, das die Deflation höher liegt), ist dies im Sinne des Erfinders. Wie auch immer, man kommt nicht um den nächsten Schuldenschnitt herum.

Interessant wäre eine alternative Währung in Krisenländern temporär einzusetzen (nur für Buchgeld), um Schulden abzubauen und die Nachteile der festen Währung Euro abzufedern. Ich finde es schon seltsam, dass die besten Ökonomen nicht die Gelegenheit bekommen, einen Lösungsweg zu erarbeiten; schnell einsatzbereite Möglichkeiten gibt es zuhauf. Aber die Banken wären die Verlierer, und diese kontrollieren schlussendlich die Euro-Agenda. Doch nicht so seltsam!

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Silversurfer2000 09.12.2013, 13:42
8. das hätte vor 3 Jahren starten müssen

und nicht erst vor 3 Monaten.

Dann wäre Griechenland mit der Krise schon zur Hälfte durch.

Natürlich müssen griechische Preise sinken.

Der einheitliche Euro-Raum und die vielen Jahre von viel zu hoher (im Vergleich zu den Produktivitätsfortschritten) Inflation müssen jetzt durch Deflation ausgeglichen werden.

Oder Griechenland muss aus dem Euro austreten.

Oder Deutschland müsste wie England hohe Inflation bei sich akzeptieren. Aber warum sollte das Deutschland machen?

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habo10 09.12.2013, 13:44
9. optional

Ja ne ist klar, "ihr werdet gedrängt". Wer genau ist nochmal für die Probleme in Griechenland verantwortlich?
Und wer hilft hier wem?

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