Forum: Wirtschaft
Deflation: Verbraucherpreise in der Eurozone sinken erstmals seit 2009

Der sinkende Ölpreis lässt auch die Verbraucherpreise fallen. In der Eurozone herrscht erstmals seit dem Krisenjahr 2009 eine Deflation.

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Big_Jim 07.01.2015, 11:10
1. Briefporto wurde teurer, Lebensmittel werden teurer. Miete wurde erhöht.

Also, ich sehe die Deflation eigentlich nur beim Tanken. Ansonsten blieben die Preise gleich oder stiegen. Keine Ahnung wie das eine Deflation seien soll.

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ichsagemal 07.01.2015, 11:10
2.

... von allen wirtschaftlichen Krisen ist Deflation die schlimmste und die, die am schwersten zu bekämpfen ist.Aktuelles Beispiel Japan. Wir werden das dann wohl auch auf Jahre hin erleiden müssen.

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vandenplas 07.01.2015, 11:11
3. Was denn?

Nicht einmal mehr der Import schafft es die seit Jahren schwelende Deflation auf dem Binnenmarkt auszugleichen?

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unbelehrbarer 07.01.2015, 11:12
4. So ein Schwachsinn!!

Weil der Ölpreis jetzt gerade mal auf ein halbwegs erträgliches Niveau gefallen ist, wird hier von Deflation gesprochen. Man sollte einfach mal den Warenkorb, der zur Grundlage der Berechnung herangezogen wird, mit den richtigen Produkten bestücken und schon sieht die Sache ganz anders aus!!

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kjartan75 07.01.2015, 11:13
5. Ich bin verwirrt...

Die Wirtschaft freut sich und die EZB ist unzufrieden? http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/oel-und-dihk-oelpreisverfall-entlastet-wirtschaft-um-20-milliarden-euro-a-1011613.html

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MoeWHV 07.01.2015, 11:13
6. Naja

Die Gefahr einer Defaltion basiert ja darauf das Investitionen zurückgehalten werden (bzw ganz normale Ausgaben bei Privathaushalten) weil man auf "noch günstigere Zeiten" wartet bzw weil durch sinkende Preise die Gewinne von Unternehmen geschmälert werden, weswegen diese nochmal noch weniger Investitionen tätigen. Diese Gefahr besteht aktuell aber wohl kaum da die Deflation in erster Linie durch stark sinkenende Energiepreise zu Stande kommt. Darüber hinaus boomt aktuell ja der Export (dank schwachem Euro) und andere Waren haben stabile oder weiter steigende Preise. Aktuell in Panik zu verfallen ist daher Unsinn...

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Progressor 07.01.2015, 11:15
7. Endlich gepackt!

Die Deflation ist nun endlich wie vorhergesehen da. In der Liquiditätsfalle sind wir schon lange, nun fehlt nur noch die Depression, dann haben wirs.

Eine Kleinigkeit noch am Rande: Wenn man Inflation haben will, dann soll man einfach die Löhne erhöhen, das ergibt die schönste Lohn-/Preisspirale. Aber eine Zielinflationsrate ist auch nicht mehr nötig, wenn die Gelpolitik am Ende ist.

Es ist nun die hohe Zeit der staatlichen Konjunkturprogramme auf Pump gekommen, billiges Öl hin oder her.

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simplythebeast 07.01.2015, 11:15
8. Endlich!

So und jetzt erklären uns die Voodoo-Ökonomisten warum auch das schlecht für uns ist und unsere Arbeitsplätze in Gefahr sind - entsprechend den Krisen (ausgelöst von Wirtschafts-"Wissenschaftlern") oder den Zeiten zwischen den Krisen, denn es könnte ja eine Krise kommen. Macht Euren Mist doch alleine!

Ach ja, bevor einer mit auf sinkende Preise spekulierende Verbraucher kommt: Öl wird jederzeit verbraucht. Und den Häuslebesitzern (oder dem Schlappen Winter) vorzuwerfen, dass diese ihren Ölspeicher möglichst günstig füllen wollen, ist Zynismus pur.

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MtSchiara 07.01.2015, 11:16
9. sinkende Preise erhöhen den Wohlstand ...

... denn dann steigen Eigentum und Einkommen im Wert. Für Volksvertreter im wahrsten Wortsinne, die tatsächlich den kleinen Mann vertreten, ist das also eine sehr gute Nachricht. Für Goldman-Sachs-Draghi hingegen, dem das Vermögen des kleinen Mannes nicht schnell genug hin zu den Investment-Bankern verschoben werden kann, ist dies ein Dorn im Auge.

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