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Demografie-Studie: Wo Deutschland vergreist

Die Deutschen werden immer älter - und immer weniger. In 20 Jahren leben in der Bundesrepublik laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung weniger als 80 Millionen Menschen. Die Zahl der über 80-Jährigen*steigt um 60 Prozent, besonders extrem ist es in Brandenburg.

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Herz_aus_Stahl 26.10.2011, 10:51
1. .

Diese Studien sind doch reine Kaffeesatzleserei. Die erste Grafik zu dem Thema die ich kenne stammt von 1911(!) und ist im Haus der Geschichte in Bonn an der Wand zu bewundern, da wurde schon das aussterben der Deutschen prophezeit. Es ist schlicht unmöglich in die Zukunft zu schauen. Niemand hätte 1955 die einwanderung von der grossen Zahl Gastarbeiter wenige Jahre später vorhergesehen, noch im Januar 1989 wäre jemand der das Ende der DDR vorhergesagt hätte laut ausgelacht worden. Scharlatanerie!

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moderne21 26.10.2011, 10:51
2. Prioritäten

Aber wir brauchen trotzdem dringend mehr Frauen in den Vorständen der führenden Wirtschaftsunternehmen.

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Zahldrohne 26.10.2011, 10:56
3. Was soll man dazu sagen...

Besser insgesamt weniger Menschen, als die falschen Menschen bei gleicher Zahl. Hoffe, das ist nicht zu zynisch.

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dr.hammer 26.10.2011, 10:56
4. Rente mit 75 für Frauen

Die Grafik zeigt klar wo unser Problem steckt: die Frauen werden einfach zu alt.
Deshalb: Rente für Frauen ab 75!

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HappyLuckyStrike 26.10.2011, 10:59
5. Ich kann nicht sehen,

wie die wenigen Jungen bereit und imstande sein sollen,
die vielen (und als einzige gutverdienenden, wenn die Rente
nicht drastisch reduziert wird) Alten, die ja nicht
alle fit wie ein Turnschhuh sind, zu pflegen und sich
deren für sie völlig irrelevantes Geschwafel anzuhören.

Gutgehen kann das also keinesfalls, das wuppen wir nicht.
Die, die jetzt 35 sind, sollten sich auf Einiges gefasst
machen und entweder einem "Wehrsportverein" beitreten
oder schonmal überlegen (das wäre sozial verantwortungsvoll)
wie sie bei Eintreten der SelbstVersorgungsUnfähigkeit -SVUF- die SelbstEntsorgung -SE- vollziehen und damit allfälligen Gewaltorgien aus dem Weg gehen.

Das mag unromantisch klingen, aber so wird es kommen.

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schnitti23 26.10.2011, 11:05
6. Kinder

Unser Staat vernachlässigt das Kinderkriegen! Ich bin viel in den Niederlanden und sehe, wie dort die Kinder als Zukunft gesehen werden. Entsprechend fallen die Förderung und die Lebensumstände aus.

Hier werden anstelle dessen völlig unnötig Lebenspartnerschaften etabliert, die der Gesellschaft keinen, überhaupt keinen Nutzen bringen.


Dabei wird oft auf die Benachteiligung macher Gruppen verwiesen.
Mir ist allerdings kein Gesetz bekannt, welches irgendwelche Gruppen anders behandelt als andere. Vor dem Gesetz sollten und sind alle gleich, Sondergesetze können höchstens zur Förderung von Kindern- unser aller Zukunft- erlassen werden.

Kinder entstehen allein und immer durch Mann und Frau. Diese von der Natur gewollte Konstellation muß unbedingt gefördert werden.


Deshalb muß unsere Gesellschaft konsequent darauf hinarbeiten, daß Kinder kein Armutsrisiko sind, sondern ohne Kinder in 20 bis 30 Jahren alles zum Stillstand kommt.

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Noodles 26.10.2011, 11:06
7. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst

keine Angst Rosemarie.
Zitat von sysop
Die Deutschen werden immer älter - und immer weniger. In 20 Jahren leben in der Bundesrepublik laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung weniger als 80 Millionen Menschen. Die Zahl der über 80-Jährigen*steigt um 60 Prozent, besonders extrem ist es in Brandenburg.
Wen interssierts ??? Die Messen sind gelesen.Und die alternativlose Marktwirtschaft steht kurz vor dem Kollaps.
Auf der historischen Skala stehen wir heute ungefähr bei DDR 1987. Nach dem Kollaps, werden die gesellschaftlichen Karten ohnehin neu gemischt. Also was solls.
...
Der Kapitalismus ist den Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden...



aus dem Ahlener Programm der CDU von 1947

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Bundeskanzler20XX 26.10.2011, 11:11
8. Anpassen

Ein drastischer Bevölkerungsrückgang ist doch gut.
Es ist jedefals der beste und nachhaltigste Weg dem Klimawandel entgegenzutreten.
nicht, was daran falsch sein soll.

Außerdem werden in Deutschland immer weniger Arbeitskräfte benötigt.
Viele 400 €urojobber könnten schon bald wieder einer Vollbeschäftigung nachgehen wenn die zwei Kollegen ausfallen die die restliche Arbeit einer Vollzeitkraft verrichteten.

Natürlich muss vor allem in Bildung investiert werden.

Der Großteil der verbleibenden Jugend muss erstmal auf das Niveau gehoben werden, was wir in D suchen.
Wenn die Klassen aber wieder kleiner werden und wir dann wieder guten Unterricht bieten können, dann wird das schon...

Aber solange die Regierung sich nicht an die Gegebenheiten anpasst wird es schwer das beste daraus zu machen.

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spice`nice 26.10.2011, 11:12
9. keine angst!

wir brauchen uns da überhaupt keine gedanken zu machen.
wir leben hier in der mitte europas, wenn hier freiräume entstehen, werden die gefüllt. entweder von unseren kindern oder von denen anderer.

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