Forum: Wirtschaft
Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance?

Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels?

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rolli 20.10.2006, 16:15
1.

@sysop:

Sie skizzieren ein Bild, das einseitig auf Deutsche zutrifft, nicht jedoch auf die Gesamtbevölkerung. So brutal das klingt, es ist aber die Realität: Die Demographie spricht dafür, dass die "Unterschicht" sich demographisch durchsetzt. Die Rechenmodelle, die von Eurostat oder dem Stat. Bundesamt zur Verfügung gestellt werden, sehen 3 Varianten in der Berechnung vor. Von einem "günstigsten Fall" über den "wahrscheinlichsten Fall" bis zum "ungünstigsten Fall.
Die Zahlen sehen grob so aus:

1. 2050 hat die BRD 83 Mio. Einwohner
2. Fall 80 Mio. EInwohner
3. Fall 70 Mio. Einwohner

Wobei in all diesen Zahlen die über 64 Jährigen nicht eingeschlossen sind, so dass grössere Abweichungen nach oben wahrscheinlich sind.
Wenn die wahrscheinlichsten Fälle 1 oder 2 eintreten, dann gibt es den prophezeiten demographischen Wandel nicht. Ausschliesslich im unwahrscheinlichsten 3. Fall wäre ein Wandel hin zu einer überalterten Gesellschaft wahr. Es ist leicht durchschaubar, dass alle, die auf den Ängsten der Menschen ihr Süppchen kochen, und das ist ausnahmslos die Politik aller Lager, so tun, als ob nur der ungünstigste Fall der Entwicklung eintreten würde. Ich kann weder Katastrophe noch Chance sehen. Es iwrd alle bleiben wie es ist, nur, dass überall wo der "demographische Faktor" eingeführt wurde, dieser wieder entfernt werden wird. Viel wichter als diese Frage wäre zu diskutieren, wie die Einführung der Rente mit 67 wirkt ( auch ein dempgraphischer Faktor ), und weshalb damit mehr als 1 Mio. Arbeitsplätze wegfallen.

rolli

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inci 20.10.2006, 16:24
2.

Zitat von sysop
Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels?
die chance:
wenn bei anziehender wirtschaftslage endlich wieder auch die einstellungsmäßig zum zuge kommen, die vorher aufgrund ihres alters aussortiert wurden.

das risiko:
das mal wieder niemand aus allem was lernt und vor allem im gedächtnis behält. und die nächste krise wieder genauso "professionell" gemanagt wird.

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jan06 21.10.2006, 14:32
3.

Zitat von sysop
Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels?
Das sind 'gefühlte' Ängste:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Wo...ensity_map.PNG

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bianna 21.10.2006, 20:04
4.

Zitat von sysop
Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels?

Kleine Anmerkung am Rande :
Die Kinderwiegen sind nicht leer, es gibt nur weniger !

Ansonsten halte ich diese derzeitige, an Hysterie grenzende Diskussion für völlig überzogen. Daß die Bevölkerungsentwicklung in die Richtung geht, die wir nun verstärkt unter die Nase gerieben bekommen, ist schon seit 30 Jahren bekannt. Ich habe schon vor meinem Abitur in der Schule diese "Entwicklungspilze" vorgelegt bekommen.
Daher stellt sich für mich nur die Frage:
Warum wurde dann 30 Jahre nichts vorbeugend unternommen ?
Warum wurden Rentenkassen für Versicherungsfremde Leistungen geplündert ??

Was wir brauchen, werden Lebensmodelle sein, die Alt und Jung wieder mehr zusammenbringen, räumlich und im Denken. Diese Modelle gibt es z.B. in Dänemark oder Holland schon seit langer Zeit in Form von Siedlungen, in denen Wohnraumkomplexe entsprechend der Bedürfnisse von Alten, Familien und Jungen aufgeteilt ist, so daß sich quasi Formen von "Großfamilien" bilden können.

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littlejon 21.10.2006, 23:41
5. Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance? Teil 1

Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance?
Das kommt auf den Blickwinkel an!
Aus meiner persönlichen Sicht entwickelt sich der demographische Wandel für meine Generation als Mittdreißiger eher zur Katastrophe.
Besonders, wenn ich an die gesellschaftliche und politische Situation bei uns denke, und hier speziell an die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme:
Wir leisten uns in fast allen Bereichen des Sozialstaates Systeme, die schon in ihrem Grundkonzept, der Umlagefinanzierung, an die Grenzen stoßen. Nicht zu schweigen vom Rentensystem, welches bei genauerer Betrachtung als bankrott zu bezeichnen ist (80 Mrd.-Zuschuss aus dem Bundesetat wg. diverser Ursachen). Das ganze führt zu ständig steigenden Rentenbeiträgen auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite seit geraumer Zeit nicht mehr zu angemessener Beteiligung der Rentnergeneration am produktiven Erfolg der Gesellschaft. Hier driftet die Schere zwischen einem gerechten Anspruch und der Realität sowie der Belastbarkeit der momentanen Leistungserbringer beängstigend auseinander und geht dennoch immer weiter auf.
Wie sieht es im Gesundheitswesen aus ? Mit dem, was jetzt alles so als Reform verabschiedet werden soll, wird auch nur die bisherige Grundstruktur des Systems über die nächsten Bundestagswahlen gerettet. Resultat: Es wird für den Einzelnen immer teurer und das bei gleichzeitig sinkenden Standards und Leistungsumfängen.
Die Probleme bei der Pflegeversicherung sollen demnächst mal angegangen werden!
Die Arbeitslosenversicherung ist die Einzige, bei der nächstes Jahr die Beiträge wenigstens sinken werden.
Kurz gesagt: An die Zukunftsfähigkeit der Sicherungssysteme in ihrer momentanen Konzeption glaubt in meiner Generation kaum noch jemand. Nur: Zwei Dinge sind uns allen klar: Wir sind momentan voll für die nachfolgenden Generationen verantwortlich und wir sind voll für die vorangehenden Generationen verantwortlich, sowohl finanziell, als auch mit persönlichem Engagement. Gleichzeitig erwartet man von uns private Vorsorge, räumliche und geistige Flexibilität sowie andauernde Fortbildung. Alles Dinge, die im Grunde für sich sprechen und die ich als positiv bewerte. Die Sache ist nur die: Irgendwann ist neben einer absoluten Frust- auch eine finanzielle Leistungsgrenze erreicht. Vor allem auch, weil wir, und hier komme ich zum zweiten Punkt, genau wissen, was noch durch die demographische Entwicklung für Belastungen auf uns zu kommen werden. Und nicht nur wir warten seit Jahren vergeblich darauf, dass die Politik endlich langfristig wirkende Reformen einleitet. Dann hätte meine Generation wenigstens einmal so etwas wie Planungssicherheit bei unseren weiteren Lebensentwürfen. Der momentane Umbruch der Gesellschaft wird überwiegend auf der Leistungsfähigkeit und zu Lasten meiner Generation betrieben.
Darüber hinaus steigt auch ständig die Angst vor Hartz IV, ob berechtigt oder nicht, mag dahingestellt sein. Die äußerst kritikwürdige Hartz IV-Rhetorik in der politischen und gesellschaftlichen Debatte, nicht zu vergessen die journalistische Aufbereitung der Thematik, hat vor allem zu einer doppelten Stigmatisierung der Betroffenen geführt. Die einen stellen sie mit Schmarotzern uns Abzockern auf eine Stufe. Andere reden ihnen ein, sie seien entrechtet und sozial abgehängt. In diese Zwickmühle möchte niemand geraten.
Von dieser Seite aus betrachtet ist die demographische Entwicklung durchaus als Katastrophe zu betrachten.

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littlejon 21.10.2006, 23:57
6. Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance? Teil 2

Die Chancen aus dem demographischen Wandel erkennen:
Die Probleme der demographischen Entwicklung nur auf die Auswirkungen im Bereich der Sozialsysteme zu beschränken ist sehr bedenklich. Die Kommunen stehen in einem tief greifenden Wandel durch die Bevölkerungsentwicklung. Die Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft sind bereits jetzt in allen Bereichen des kommunalen Lebens deutlich bemerkbar.
Deswegen möchte ich im folgenden auf einige kommunalpolitische Bereiche eingehen, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten richtig spannend werden:

Zum einen hätten wir da die Stadtentwicklung und Regionalplanung. Wie kann eine Kommune das Leben mitsamt Lebensumfeld sowohl in urbanen Zentren als auch in eher ländlich strukturierten Gebieten in Zukunft seniorengerecht gestalten? In den Städten stellt sich dabei die Frage, wie man günstiges zentrumsnahes und altersgerechtes Wohnen gestalten kann. Auf dem Lande stellt sich eher die Frage der wohnortnahen Versorgung mit allen nötigen Angeboten und Dienstleistungen, z. B. medizinische Versorgung, Erreichbarkeit der Behörden und Einkaufsmöglichkeiten, ÖPNV.
Große Herausforderungen wird es auch im Immobilienbereich geben. Die Nachfrage nach altengerechten Wohnungen in altengerechten Lagen wird schon in naher Zukunft stark zunehmen und weit über dem Angebot liegen. Dagegen wird die Nachfrage nach Eigenheimen in den Randzonen der Zentren, also in den subventionierten Baugebieten, die in den 70er bis 90er Jahren entstanden, immer kleiner und das Angebot dafür immer größer. Hier müssen Antworten gefunden werden, wie diese Entwicklung ausgewogen gestaltet und abgefedert werden kann.
Eine weiterer Schwerpunkt der Betrachtung muss folgender sein: Wie können die zukünftigen "jungen Alten" am gesellschaftlichen Leben partizipieren, welche Kulturangebote werden von dieser Zielgruppe nachgefragt und wie organisiert man diese? Wie können unsere älteren Mitbürger mit ihrer Lebenserfahrung für gesellschaftliches Engagement begeistert werden? Natürlich muss auch die Frage beantwortet werden, welches gesellschaftliche Engagement die Jüngeren Generationen in diesem Sinne beitragen müssen.
Wie wir alle wissen, wirken gesellschaftliche Mitwirkungsmöglichkeiten, Freizeit- Sport und Kulturaktivitäten sowie die Erhaltung der Selbständigkeit aktivierend. Diese Bereiche können und müssen in den nächsten Jahren auf kommunaler Ebene sehr differenziert aber massiv ausgebaut werden. Und hier liegen auch die großen Gestaltungschancen, - nicht nur für die älteren Generationen, sondern, wenn man es richtig anpackt, für die ganze Gesellschaft. Als Beispiele zu nennen wären hier die Stadtteilomas, Generationentreffs, Problemlotsen, Bürgerbüros, Ehrenamtslotsen, Nachbarschaftsvereine, Mehrgenerationenhäuser, Einkaufshilfen, Betreuungspatenschaften, Bürgerstiftungen ...
Die immer noch sehr nah beim Bürger angesiedelte kommunalpolitische Ebene ist, kurz gesagt, aufgefordert, dem Prozess der Entsolidarisierung der Gesellschaft entgegen zu wirken. Solidarität entsteht da, wo die Menschen miteinander kommunizieren und interagieren. - Also da, wo sie sich gegenseitig kennen und im kleinen füreinander einstehen lernen. Und anstatt die wohlhabenden in unserer Gesellschaft in wilden politischen Debatten zu diffamieren, sollten wir hingehen und diese für gesellschaftliches Engagement gewinnen.
Natürlich muss auch die Frage beantwortet werden, wie die verschiedenen Generationen auf kommunaler Ebene einen fairen Interessenausgleich bei der Durchsetzung ihrer oftmals widerstrebenden Partikularinteressen gestalten.
Die Kommunalpolitik bekommt hier riesige Chancen geboten. Sie muss diese nur erkennen und dann die gesellschaftlichen Prozesse anstossen, moderieren und vielleicht auch das eine oder andere mal flankieren und abfedern.
Von dieser zweiten Seite aus betrachtet sehe ich eher die Chancen, die in der demographischen Entwicklung liegen.

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Vieles 22.10.2006, 09:27
7. Ängste notwendig?

Es werden immer Ängste geschürt - aber in die falsche Richtung. Nicht die Bevölkerungsentwicklung ist ein Grund für Ängste, sondern die vollkommen irrationale Politik. Die Produktivität steigt soviel schneller als die Bedürfnisse, daß die benötigte individuelle Arbeitszeit laufend sinkt: wie die Vergangenheit und Prognose der Arbeitszeitentwicklung zeigt. Nur wenn das benötgte Arbeitsvolumen unnötig abgesenkt wird (geringe Renten, viele Arbeitslose) und eine Konzentration des verringerten Arbeitsvolumens auf nur einige erfolgt, ist eine Katastrophe vorprogrammiert. Es besteht aber die Chance die Ursachen der gegenwärtigen Krise zu erkennen - und dann ist alles kein Problem.

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Adran 22.10.2006, 10:59
8. Demographischer Wandel Regional

Was Demographischer Wandel bedeutet, und wie man sich anpassen kann, um daraus neue Zukunftsstrategien enwickeln zu können, hat man ja im Großversuch schon vor der Haustür ;)
Da muss man nur die Städteplaner in Hoyerswerder, Schwedt/oder, usw uf fragen, hab mir sagen lassen, dass die darin schon 16 jahre erfahrung sammeln konnten!

Nun zum Kern:
Demograhie Regional wird es weiter geben, nur im welchen ausmaß, wird man sehn. Sachsen-Anhalt hat 2005: 56.667 Einwohner verloren (um das mal in relation zu setzen, könnte man 80% von Brandenburg ad Havel sagen, die ja ca 70.000 Einwohner haben) und das war noch ein gutes jahr für SA, da sie im gegenzug ja ca. 32.000 (vornehmlich Kultur interessierte Rentner bekamen ;) ) bekommen haben, und damit per saldo "Nur" 24.667 einwohner verloren (also nur größenordnung in Coswig oder Zerbst ;) )

Isgesamt hat NBL ca. 4-5 Millionen Einwohner in 16 jahren verloren, wovon wieder einige Millionen aus den ABL, Rußlanddeutsche, und migraten dazu kamen, so das der netto verlust "nur" 2,6 Millionen beträgt!

Zieht man das in relation, dann zeigt es, dass falls das Szenario Deutschland schrumpft 2050 von 80-70 Millionen Einwohner zutrifft, gesamtdeutschland ähnlich heftig durchgerüttelt wird, NBL in den letzten 16 jahren (mit allen positiven und negativen folgen! Denn was viele immernoch der DDR-zeit anrechnen, hat ehr mit den letzten 16 jahren zutun, wenn Familien auseinanderdriften (da sie sich im ganzen Bundesgebiet verteilen), sozialenetzwerke und auch die Staatlichen Institutionen (wegen Kaufkraft/Steuer entzug), diese Lücke nicht füllen können!

Nun kommen wir zum Positiven:
Es wird so drastisch nicht kommen!
Da wir in der EU einen Gemeinsamen Binnenmarkt/Arbeitnehmerfreiheit haben..und die dann halt die lücke füllen, die bei uns die Demographie reißen wird. Ob sie ganz gefüllt wird, hängt aber auch davon ab, wie wir uns verhalten, und wie sich unsere Löhn und Gehälter entwickeln. Den eins hat man gelernt, nicht nur unternehmen suchen in einem Großen Markt nach neuen Chancen, sondern auch die Arbeitnehmer. Daher wird es automatisch zu lohnsteigerungen kommen müssen, da man sonst nicht die Fachkräfte bekommt, die man gerne hätte.
Was nebenbei auch eine Positive Entwicklung der Steuereinahmen und Sozialsystem führen wird, da Steuer ja in:
Gehalt - x% oder Konsum - x% berechnet werden, und sinken die Löhne, oder es wird weniger konsumiert, gehn auch dementsprechend Steuereinahmen des Staates flöten. Nur dazu müßte man das simple +/-/% beherrschen.. ;)

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Markgraf 22.10.2006, 11:03
9. ... kommt alles von selbst

Zitat von sysop
Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels?
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Mit dem Begriff "Demographischer Wandel" können die meisten
Bürger überhaupt nichts anfangen.
Das hier der Schrumpfungs- und Alterungsprozess der Be-
völkerung gemeint ist, ist größtenteils unbekannt.
Bisher ist das Problem auch immer großflächig "vertagt"
worden, weil Gegenmaßnahmen einschneidende und schmerz-
hafte Veränderungen im sozialen und wirtschaftlichen Besitz-
stand erfordern würden. Also wollen wir davon nichts wissen.
Wenn wir aber auch für die Zukunft ein menschliches Mit-
einander sicherstellen wollen, muß sich die Politik und die
Gesellschaft dieser Herausforderung alsbald stellen.
Die Aufgabe ist lösbar aber nicht einfach, weil wir in der
Regel nicht auf unseren Besitzstand verzichten wollen.

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