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Demografischer Wandel: Überalterung der Gesellschaft bereitet vielen Deutschen Sorge
DPA

Immer mehr Ältere, immer weniger Jüngere: Die Deutschen nehmen den demografischen Wandel zunehmend als Risiko wahr - und richten sich darauf ein, länger zu arbeiten.

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Nordstadtbewohner 08.03.2018, 13:07
1. Glück gehabt!

Ich gehöre nicht zu der Fraktion, die lieber länger arbeitet, statt früh in Rente zu gehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht dem Zwang der gesetzlichen Rentenversicherung unterliege und so selbst entscheiden kann, wie ich für das Alter vorsorge und nicht die Alten von heute alimentieren muss.

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zeisig 08.03.2018, 13:11
2.

Ich wundere mich immer wieder über den Optimismus und die Freigiebigkeit, die von unseren Politikern an den Tag gelegt wird wenn es um die finanziellen Mittel für die Integration von Flüchtlingen geht. Finazielle Leistungen aus Steuergeldern um den demografischen Wandel auszugleichen sind hingegen kein Thema. Da braucht man sich über den Erfolg der AfD nicht zu wundern.

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inge_hammerschmitt 08.03.2018, 13:37
3. Nach

Mütterrente, Masseneinwanderung in die Sozialsysteme und künstlischer Brfuchtung wiess man, worauf der Schwerpunkt dieser Regierung liegt. Was kümmert eine Frau Merkel die Rentner von morgen. Druch die Mehrausgaben und die Einwanderung von total unqualifizierten Menschen kann man davon ausgehen, dass die Rente immer kleiner wird und die Kosten für Gesundheit und Wohnen immer mehr steigen werden, da auch die Krankenkassen massiv geplündert werden und die Energiewende durch den Endverbraucher bezahlt wird. Der Diesel Treibstoff wird subventioniert, die E autos, die Kohle, die Dämmung, aber Geld für Essen, Wohnen, Gesundheit wird immer weniger! Die Rente schrumnpft permanent und die Kosten werden immer mehr ! Man kommt sich vor, als würde man aufs Shaffott zugehen, je näher man der Rente ist! Danke AM!

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dasfred 08.03.2018, 14:05
4. Demografie allein ist zu kurz gedacht

Solange die Produktivität steigt, wird auch genug für die erwirtschaftet die vorzeitig aussteigen müssen. Alterung bedeutet auch nicht zwangsläufig mehr Pflege. Wer älter wird, wird auch später pflegebedürftig. Wir dürfen die Versorgung der Alten nicht von der Anzahl der Jungen abhängig machen, sondern vom erwirtschafteten Ertrag. Wo genug Geld in eine Volkswirtschaft strömt, kann man die Versorgung der Leistungsträger von heute nicht nur auf den Schultern der abhängig Beschäftigten aufbauen.

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kannwohlschonsein 08.03.2018, 14:07
5. unglaublich

ein Artikel über den demografische Wandel und schon im zweiten Kommentar müssen wieder die Flüchtlinge als Sündenbock herhalten. Das ist der Grund, warum der Erfolg der AFD nicht verwundert, nicht das Handeln der Regierung: diese latente Xenophobie all der Leute, die ja nie selber AFD wählen würden...
Witzig, wie oft sich darüber beschwert wird, dass die Parteien mit dem C im Namen mit dem Buchstaben ja nichts anzufangen wüssten und dann gibt es einmal eine Entscheidung aus humanitären anstatt ökonomischen Gründen, da ist es auch schon wieder grundfalsch.
Meiner Meinung nach kann diese Nation gar nicht schnell genug überaltern!

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quark2@mailinator.com 08.03.2018, 14:15
6.

Die massiven Verzerrungen in der deutschen "Alterspyramide" waren seit Jahrzehnten sichtbar. Als Volk von 80+ Mio. hatten wir weniger Kinder als Frankreich mit seinen 60+ Mio., z.T. gerade mal soviel, um 40. Mio. zu erhalten. Und die Regierungen haben nie ernsthaft etwas dagegen getan. Eher im Gegenteil. Natürlich ist das nun ein Problem, insbesondere für die Generation der Babyboomer, die am Ende eines langen Arbeitslebens nun vor Altersarmut stehen, denn die Rente wird bekanntlich immer aus der aktuellen Wirtschaftsleistung erbracht, auch bei kapitalgedeckter Rente (siehe YouTube, wer es nicht glaubt). Ich finde dieses Versagen der Regierungen über so lange Zeit sehr bezeichnend.

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harry099 08.03.2018, 14:29
7. Es wäre gut gewesen, wenn der Autor

die Dimension des Problems klar beschrieben hätte. Hierdurch wäre jedermann klar geworden, dass, erstens, die Beantwortung der Frage, wer wieviel länger arbeiten will, irrelevant ist. Zweitens wäre evident geworden, dass unsere Gesellschaft ohne signifikante Zuwanderung zerfallen wird. Interessant ist auch, dass die GroKo das Thema nur als sekundär ansieht.

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tatsache2011 08.03.2018, 14:38
8. Glück gehabt ?

Zitat von Nordstadtbewohner
... Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht dem Zwang der gesetzlichen Rentenversicherung unterliege und so selbst entscheiden kann, wie ich für das Alter vorsorge und nicht die Alten von heute alimentieren muss.
Vielleicht liegt es daran, dass
die Rente Ihrer Eltern von Beiträgen anderer Leute finanziert wird.

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grommeck 08.03.2018, 14:38
9. Die arbeitgebernahe Bertelsmannstiftung , wieder einmal!

Die Stimmungskanone der deutsche Wirtschaft säht Furcht vor den alten Menschen, die die Jungen aussaugen. Arbeitet bis ihr umfällt, weil der arme Staat trotz einem Rekord nach dem anderen nicht mehr für euch sorgen kann oder will. Der angebliche Fachkräftemangel tut ein Übriges. Minijobs für den Standort Deutschland, Minirenten für die Nebenjobs zum Überleben im Alter. Perfekt! Gleichzeitig gehen Millionen jeden Monat über die grüne Grenze auf Schweizer Nummernkonten. Zurück bleibt verbrannte Erde, darin sind wir zweiter Weltmeister.

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