Forum: Wirtschaft
Demokratische US-Präsidentschaftsbewerber: Sehr links und sehr reich
Mike Segar/ REUTERS

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA kämpfen für Umverteilung. Sie müssen wissen, wo etwas zu holen ist - ihre Favoriten gehören selbst zum obersten Prozent.

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rivka 13.07.2019, 19:12
1.

Und? Dürfen sich reiche Menschen nicht mehr für soziale Gerechtigkeit einsetzen? Muss man arm sein, um Umverteilung zu fordern?!

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Mara Cash 13.07.2019, 19:19
2. Wen interessiert das?

Ziemlich egal, wieviel da welcher demokratische Präsidentschaftskandidat verdient - ich wäre eher an Informationen interessiert gewesen, wofür welcher Kandidat besonders eintreten will?

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tutuban 13.07.2019, 19:28
3. Sanders und Zynsimus

Bernie Sanders Zynismus vorzuwerfen, weil er ein Buch geschrieben hat und damit zum Millionär aufgestiegen ist verkennt in welchem Zusammenhang dieses Zitat stand.
Herr Sanders war, als wohl einziger demokratischer Presidentschaftsbewerber, zu einer Townhallveranstaltung bei FoxNews gekommen und sah sich dort den häufigen Gleichmachervorwürfen seiner Hosts konfrontiert. À la würde er gewählt, würde Reichtum verboten, venozolanische Verhältnisse einkehr halten etc. pp. Er ist mitnichten ein Sozialist wie wir einen Solchen in Europa kennen. Hier jetzt darzulegen, wie Sanders Politik aussehen wird, so sollte er gewählt werden, ist nicht meine Aufgabe sondern die des SPON-Teams. Leider muss ich als jemand der sowohl sein Buch als auch den Vorwahlkampf 2016 und auch den jetzigen Vorwahlkampf verfolgt hat und sich wohl selber im Team Bernie verortet, festellen, dass der Spiegel bestenfalls Tendenziös berichtet. Polling Numbers von CNN unüberprüft zu übernehmen, Sanders Kampange tot reden und dabei unter den Tisch fallen zulassen, wie diese Zahlen zustande gekommen sind ist einfach nur schändlich. Sanders genießt beispielsweise eine große Unterstützung unter den bis 40-Jährigen. Wenn ich dann ausschließlich registrierte Dem-Wähler mit einem Durschnittsalter von 57 befrage, verliert ein solcher Poll seine Aussagekraft. Das liebes Spiegelteam darf gerne mal erwähnt werden.

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Ein_denkender_Querulant 13.07.2019, 19:31
4. selbstbezahlter Wahlkampf

Wen oder was erwarten die Menschen, wenn man den Wahlkampf selber finanzieren muss?

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kuac 13.07.2019, 19:37
5.

Wo ist das Problem? Wer gegen die starken kämpfen will, muss nicht schwach sein, sondern eher stark. Hauptsache ist die Motivation und das Ziel.

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raoul2 13.07.2019, 19:47
6. Es kommt nicht auf das Einkommen an,

sondern auf die Glaubwürdigkeit - bei den Demokraten genauso wie bei den Republikanern. Wenn sich allerdings jemand (Beispiel: der derzeitige Machthaber Trump) als völlig unsozialer und nur auf eigenen (Familien-)Reichtum ausgerichteter Gierzahn entpuppt hat, ist er unglaubwürdig und damit unwählbar.

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s.pam 13.07.2019, 19:53
7. Gibt es in D auch

Der Mann heißt Oskar Lafontaine.
War und ist links. Das eine schließt das andere doch nicht aus.
Ach ja, über die Nebeneinnahmen unserer Abgeordneten will ich gar nicht sprechen, nur soviel: die sind teilweise 7-Stellig...

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sven2016 13.07.2019, 19:57
8. Millionäre sollte man nicht als seine

Vertreter in Parlament und Regierung wählen: Europäischer, gut begründbarer Standpunkt.

USA: Schon vor den Vorwahlen werden pro Kandidaten Millionenkosten für die Kampagne fällig. Sponsoren finden die meisten Kandidaten nur, wenn sie selber wirtschaftlich erfolgreich waren.

Senator Sanders hat viele Kleinspender, wird das große Geld aber auch noch benötigen (über PACs).

Schon bei Wahlen als Staatsanwalt oder Sheriff ist im Wilden Westen ohne viel Geld und Beziehungen zu Millionären nichts zu holen.

Schlimm genug. Den Erfolg sieht man dann.

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Watschn 13.07.2019, 19:57
9. Hoffe Pete Buttigieg schafft es....

Nichts gegen Gutverdiener, wenn man dabei einigermassen bescheiden u. glaubwürdig bleibt. (Harris, Warren, Steyer o. auch Schultz - der voraussichtl. nicht antritt). Aber bei Biden leidet ähnl. wie bei Hillary ein wenig die Glaubwürdigkeit. Sich als sog. 'Dem-Arbeiterführer' ausgeben, ....aber in seinen 30 Jahren als Senator von Delaware, eben diese extreme US- u. globale Steueroase Delaware zu hegen u. zu pflegen - auf Kosten anderer Nationen u. US-Bundesstaaten... Das ist nicht das, was man sich unter einem kumpelhaften 'Arbeiterführer' vorstellt. Und mit seine Mio-Vortragsgagen u. Buchhonoraren eng mit der Wallstreet verbunden - das riecht eher nach einer männlichen Hillary C. II. Und genau dies könnte ihm bei den heutigen links-geneigten Dems (AOC, Warren, Sanders, Harris, de Blasio & Co.) als Dem-Präsidentschaftskandidat auf die Füsse fallen...
Buttigieg u. Kerry sind klar glaubwürdiger... Hoffentlich John Kerry tritt noch an..., sonst drücke ich Pete Buttigieg die Daumen...

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