Forum: Wirtschaft
Demokratische US-Präsidentschaftsbewerber: Sehr links und sehr reich
Mike Segar/ REUTERS

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA kämpfen für Umverteilung. Sie müssen wissen, wo etwas zu holen ist - ihre Favoriten gehören selbst zum obersten Prozent.

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Filsbachlerche 13.07.2019, 23:40
30. Tja, diese Investition in das Amt des Potus

Zitat von spon-facebook-10000012354
Sicherlich sind die Kandidaten der Demokraten vermögend. Der Unterschied zu Trump ist der politische Einfluss der damit verbunden sein kann und nicht demokratisch legitimiert ist. Trump wäre vermutlich ohne sein Vermögen niemals Präsident der USA geworden, zu provokant waren seine Thesen. Trump hatte allerdings Erfolg bei den Kleinspendern (Beiträge unter 200 Dollar), die 27 Prozent seines Budgets beigetragen haben. In absoluten Zahlen trugen Kleingönner mehr zu seiner Kampagne bei als die grossen Geldgeber. Auch das ein seltener Erfolg, der weder Clinton 2016, noch Barack Obama oder Mitt Romney 2012 gelang. Der grösste Einzelspender von Trump war er jedoch selbst. 66 Millionen Dollar kamen aus seinen Taschen, deutlich weniger aber als die angekündigten 100 Millionen Dollar. Diese 66 Millionen - die er selber investierte - dürften nur wenigen der aktuellen Kandidaten der Demokraten zur Verfügung stehen. https://www.handelszeitung.ch/politik/mit-trump-siegt-der-kandidat-mit-dem-kleineren-budget-1262557
muß sich dann während der Amtsführung des greatest dealmakers ever schließlich auch rentieren. So z.B. die Unterbringung von Staatsgästen in Trumphotels…! Und so Ähnliches.
Nichts Neues unter der Sonne seit der Antike.

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hansriedl 13.07.2019, 23:48
31. Elizabeth Warren

kommt aus Bürgerlichen Verhältnissen. Sie ist die Tochter eines Hausmeisters, Mutter war Versandhausmitarbeiterin. Warren Professorin für Wirtschaftsrecht an der University of Pennsylvania.
2008 schlug sie die Einrichtung einer Regierungsbehörde vor, die Verbraucher vor nachteiligen Finanzgeschäften schützen sollte. Sie will sich den Kampf um wirtschaftliche Gerechtigkeit und gegen Korruption stellen.
Amerikaner, was wollt ihr mehr.

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Filsbachlerche 13.07.2019, 23:48
32. So auch

Zitat von Atheist_Crusader
Also meines Wissens nach hat Niemand von denen den Reichen grundsätzlich den Krieg erklärt. Sanders und Warren z.B. wollen dass die Reichen mehr Steuern zahlen als sie es jetzt tun - solange sie sich nicht selbst davon ausschließen, macht sie das nicht zu Heuchlern. Man kann als wohlhabende Person zu dem Schluss kommen, dass höhere Steuern für die Reichsten im Interesse des Landes liegen. Ist ja nicht so, dass diverse Milliardäre (wie Warren Buffet) nicht schon ähnliches gesagt hätten.
der Mitbegründer der SAP, Hopp, der öffentlich bekundete, auch freudig mehr Steuern zu bezahlen, wenn auch alle anderen, die seiner Vermögens- und Einkommensklasse entsprechen, genauso besteuert würden.
Ein sehr sozial gesinnter Mann, der seine einfache Herkunft nie vergessen hat! Aber in seiner Vermögens- und Einkommensklasse ein Unikat. Schade.

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Die rote Viper 14.07.2019, 00:08
33. Die verlogene Welt von SPON

Der blöde Bürger soll sich einschränken, keine Flugreisen, Fahrrad fahren ÖPVN, kleine Wohnung, usw. und die Reichen dürfen alles. Er soll sich dann noch sozial engagieren, usw. Die Reichen werden bewundert wenn sie ein paar Almosen abgeben. Die einen fliegen zum Shopping kurz und die Welt und den anderen neidet man die Urlaubsreise. Nur ein toter Kapitalist ist ein guter Kapitalist, macht kaputt was euch kaputt macht, Die Reichen machen die Gesetze und die Armen sollen sich daran halten. wer über 100.000 Euro Jahreseinkommen hat, dem kann man das darüber auch mit Gewalt wegnehmen, wäre gerecht. Das sehen natürlich unsere Kapitalisten- Justiz und Kaptalisten-Gesetzgeber anders. Was ist Gerechtigkeit ?

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max-mustermann 14.07.2019, 00:22
34.

Zitat von rivka
Und? Dürfen sich reiche Menschen nicht mehr für soziale Gerechtigkeit einsetzen? Muss man arm sein, um Umverteilung zu fordern?!
Natürlich dürfen sich nur Arme für soziale Gerechtigkeit einsetzen. So kann mann sie dann, wie hierzulande gerne praktiziert, viel besser mit der "Neiddebatten" und "selber Schuld" Keule versuchen mundtod machen.

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mafey 14.07.2019, 00:35
35.

Ja liebe Spiegel Journaille,
habt ihr es noch nicht begriffen, dass eure Leser besser informiert sind als Ihr?
Dass mit billigen Argumenten und Stimmungsmache gegen sozial denkende wohlhabende Politiker man nicht mehr punkten kann?
Es geht um Überzeugungen und nicht darum, dass nur Arme auch links sein dürfen.
Bin froh, dass eure Anti-Sozi Kampagne hier nicht verfängt.
Früher war der Spiegel mal ein investigatives kritisches Journal, heute ist er nur noch billiger transatlantischer Mainstream-Papagei.

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UncleJack 14.07.2019, 06:17
36. Michael Moore

Hat in Fahrenheit 11/9 mit seiner Analyse der demokratischen Partei absolut recht gehabt.
Keiner der Bewerber ist ansatzweise glaubwürdig, und das schlägt sich in den Ergebnissen regelmäßig nieder.
Die Wahlbeteiligung in Kombination mit repräsentativen Umfragen zu Themen, die eigentlich die demokratische Partei besetzen sollte, spricht Bände.

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Watchtower 14.07.2019, 09:45
37. Was will uns der Autor dieses Artikels sagen?

Augenscheinlich nichts...es sei denn, dass eigenes Geld bei der Politik anrüchig ist....diese krude Logik sei exklusiv und für alle Zeiten dem Spiegel zugestanden....übrigens,:politische Inhalte wurden nicht erwähnt

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dirk.resuehr 14.07.2019, 10:57
38. Links und Links sind ungleich

Wird immer wieder so genannt, damit wird fälschlich die deutsche Definition von "Links" mit der US-amerikanischen gleichgesetzt, ist aber nicht so. Das, was wir unter "sozial" verstehen, haben die US-Amerikaner bei Weitem nicht, die Gleichheit bezieht sich eher auf Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe, Schwangerschaftsabbruch und Todesstrafe, nicht au f Hartz 4 oder Elterngeld. Die Geschichte der Krankenversicherung ist ja bekannt, ist eher vorsintflutlich. Geld und Links gilt bei uns ja nun auch, sogar im SPON, obwohl der Herr Kommentator schon länger nicht auftaucht. Passt ja nun auch wirklich nicht!
Fazit: So sozial sind die "Linken" der USA nicht, sehr viel Platz nach oben, sozial werden manche erst in fortgeschrittenem Alter, honi soit, qui mal y pense, aber, man kann ja nie wissen.

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Strichnid 14.07.2019, 10:57
39.

Das ist ein höchst ärgerlicher Artikel aus der Reihe der stets neoliberal durchtränkten Artikeln von Ines Zöttl.

Schon der Begriff "Umverteilung", der von ihr offenbar nur dann benutzt wird, wenn es um solche nach unten geht, während Umverteilung nach oben für sie nie ein Problem ist, sondern "natürlich", zeigt das.

Oder die Formulierung "wo was zu holen ist", die ganz offensichtlich die alte Geschichte vom Neid der "linken Umverteiler" erzählen soll, wo doch die armen Reichen ihren Reichtum ganz allein und ohne Unterstützung der Gesellschaft erreicht haben, ganz ohne Steuergeschenke durch Politiker, und ohne dass das Geldsystem selbst von der Gesellschaft geschaffen wurde, gell?

Der Rest ist einfach ein Diffamierung, gewürzt mit Unterstellungen wie "fühlt sich in den illustren Reihen recht wohl". Woher weiß sie sowas? Wegen des Kaufs eines Hauses?

Apropos Haus. Für den Spiegel ist dieser Artikel äußerst peinlich.

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