Forum: Wirtschaft
Demonstration gegen "Mietenwahnsinn": Auf die Straße gehen, bevor man auf der Straße
DPA

In Berlin sind am Samstag Zehntausende für bezahlbaren Wohnraum und gegen "Immobilienhaie" auf die Straße gegangen. Die 58-jährige Michaela Franz war eine von ihnen. Ihr Vermieter will, dass sie im Mai auszieht.

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thomas_schrecker 07.04.2019, 08:38
160. Das Problem sind nicht die Mieten sondern dir Raumplanung

Das die Mieten in den Ballungszentren steigen ist klar. Wo viel kaufkräftige Nachfrage auf beschränktes Angebot trifft, steigen die Preise. Diesen Mechanismus wird niemand außer Kraft setzen, außer wir führen auf dem Wohnungsmarkt wieder die Planwirtschaft ein. Aus meiner Sicht kann die Lösung nur in der Raumplanung liegen, d. h. konsequente Nachverdichtung der bereits bebauten Flächen (das bedeutet vorallem, dass Eingeständnis, dass das in Deutschland verfolgte Gartenstadt-Konzept ein Irrweg ist), Schließung von Baulücken und wo die ersten beiden Maßnahmen nicht ausreichen, massive Ausweisung von neuem Bauland zur hochverdichteten Bebauung.

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DJ Doena 07.04.2019, 08:39
161.

Zitat von Hank the voice
In mehreren Artikeln zum Thema Mietwahnsins steht folgen Aussage: "wollen sie private Immobilienfirmen, denen in Berlin mehr als 3000 Wohnungen gehören, vergesellschaften." Allein der "Deutsche Wohnen" gehören in Berlin 100.000 Wohnungen (steht auch m Artikel). Wie kann dann allen Wohnungsbaugesellschaften zusammen nur 3.000 Wohnungen gehören?
Nicht zusammen. Jede Firma, der mehr als 3000 Wohnungen gehören.

Firma A hat 2500 Wohnungen: nein
Firma B hat 3001 Wohnungen: ja
Deutsche Wohnen hat 100.000 Wohnungen: ja
Firma C hat 5 Wohnungnen: nein

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maf 07.04.2019, 08:40
162.

Zitat von eunegin
Diejenigen, die hier leichtfertig und gehässig auf diejenigen Schimpfen, die Probleme haben, sind Couchanalysten ohne Empathie. Hier in Berlin geht es nicht mehr darum chic, hip oder luxuriös zu wohnen. Es geht darum überhaupt noch in einer Stadt wohnen zu können, in der man verwurzelt ist, beruflich und persönlich. Man kann Menschen nicht einfach deportieren.
Die steigenden Mieten sind allerdings u.A. ein Zeichen dafür, dass sich auch zunehmend Arbeitsgeber in Berlin ansiedeln. Diese sehen dort einen Standortvorteil, der auf der Infrastruktur, der Nähe zur Politik, den Subventionen und den verfügbaren Arbeitskräften beruht.
(ähnliches ist in einigen anderen Zentren in D zu sehen: M, F, HH).
Diese Entwicklzúng geht zu Lasten von ländlichen Region und Kleinstädten. Dort verfallen Häuser - also das Eigentum von "Miethaien", da die MIeter wegziehen.
Steigende Mieten in Berlin sind eben auch die Chance, dass sich Familien entscheiden in anderen Regionen und Städten zu wohnen und dasss sich AG dann auch zunehmend nach diesen neuen Stndorten orientieren.
Warum fehlt Empathie für die Situation dieser kleinen teils "absterbenden" Regionen?
Viele politischen Entscheidungen (z.B. MIetpreisbremse) unterstützen gerade die boomenden Städte und sind anchteilig für das Land und Kleinstädte.
Bei den Durchschnittsmieten in Berlin kann ich noch lange keine Empathie aufbringen - für einige Städte in Brandenburg, Sachsen oder auch dem Ruhrgebiet schon.

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redwed11 07.04.2019, 08:46
163.

Zitat von rant.biden
Kennen Sie denn Fälle, in denen Mieter trotz akzeptabler Eigentumsrendite auf die Straße gesetzt werden? Sind 10% Rendite - für eine Eigentumswohnung, in die ich mein ganzes Vermögen investiert habe -, die ich für meine Kinder erwirtschafte, Ausbeutung? Ich nenne diese These Faschismus, und entsprechend wird dann MEINE Reaktion ausfallen.
Lassen Sie uns doch mit Ihrer einzige Bude in Ruhe. Darum geht es doch nicht. Ein Beispiel aus Berlin. DieFortis Group hat ein Haus aufgekauft. Um die Rendite ins Unermessliche zu steigern wird eine völlig überteuerte Sanierung den Mietern aufgedrückt. Die bisherigen Mieten sollen um ca. 300% steigen. Also von 500 Euro im Monat auf 1500 Euro im Monat. Ja 10% und mehr Rendite sind Ausbeutung. Der Leitzins befindet sich im negativen Bereich und sonstige Zinsen und Dividende bei DAX Unternehmen liegen bei 2-3% Rendite, Da sind 10% und mehr Rendite Wucher. In Berlin ist das an der Tagesordnung. Oder reicht das Beispiel der Vonovia Group nicht (Berliner Abendschau vom RBB vom 23.03. 2019). In welchem Kaff leben Sie eigentlich?
Ihre alberne These vom Faschismus ist absolut lächerlich. Lernen Sie bitte mal was Faschismus wirklich bedeutet und posten Sie hier nicht solchen Unsinn.

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redwed11 07.04.2019, 08:53
164.

Zitat von schwäbischalemannisch
Lediglich in den letzten 6-7 Jahren wurde das lange quasi nicht vorhandene reale Wachstum nun doch eingeführt. In Berlin waren die Mieten teilweise so niedrig, das die Stadt kein Geld investieren wollte um selber neue Sozialwohnungen zu errichten. Im Gegenteil. Es wurden viele städtische Wohnungen verkauft. :-.:.:.:..……; Für die vielen Transferleistungsempfanger in Berlin mag das hart sein. Aber ich finde es auch seltsam, dass es von denen in Berlin so viele gibt. Und hauptsächlich die gehen ja auf die Straße. Mit dem selben Elan sollten die sich mal lieber einen Job suchen und anständig verdienen. Das würde allen helfen, auch mir.
Die Mieten sind in den Letzten 10 Jahren um 90% gestiegen. Wenn das keine nennenswerte Steigerungen sind leben Sie in einer völlig lebensfremden Umgebung.
Die Wohnungen wurden verkauft, weil Der damalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen CDU mit seinem Spezi Klaus-Rüdiger Landowsky CDU mit krummen Geschäften der Stadt 30 Milliarden Euro Schulden eingebrockt haben. Da mussten dann leider Wohnungen verkauft werden um der von den beiden CDU Politikern verursachten Schulden einigermaßen Herr zu werden.

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transsib_reisen 07.04.2019, 08:53
165.

Zitat von redwed11
Lassen Sie uns doch mit Ihrer einzige Bude in Ruhe. Darum geht es doch nicht. Ein Beispiel aus Berlin. DieFortis Group hat ein Haus aufgekauft. Um die Rendite ins Unermessliche zu steigern wird eine völlig überteuerte Sanierung den Mietern aufgedrückt. Die bisherigen Mieten sollen um ca. 300% steigen. Also von 500 Euro im Monat auf 1500 Euro im Monat.
Sehen Sie, das ist eben Berliner Hauptschulniveau:

Wenn eine Miete von 500.- um 300% steigt, beträgt die neue Miete 2.000.- und nicht etwa 1.500.-, wie Sie schreiben.

Aber Hauptsache herumproletet ohne jedes fundierte Wissen.

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isikat 07.04.2019, 09:01
166. Merkel

Merkel hat doch den Mietwahnsinn herself ins Rollen gebracht. Indem sie entschieden hat, dass Modernisierungen auf die Mieten umgelegt werden dürfen. Damals fing es an. Alles, was diese Frau jemals entschieden hat, hat uns nur Unheil gebracht. Und natürlich schießen nach ihrer unbedarften Ansicht leere Wohnungen für Millionen Migranten auf wundersame Weise wie Pilze aus dem Boden,. Deshalb darf auch ungebremst weiterhin jeder in unser Land.

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dagmar1308 07.04.2019, 09:07
167. Erst wenn die Miete

so hoch ist wie das monatlich aufsummierte tägliche Trinkgeld in der Eckkneipe, werden nur noch einige unzufrieden sein, dass sie immer noch keine Wohnung in Berlin City erhalten haben. Erst dann dämmert es den meisten, wo die Ursache des Wohnraummangels liegt. Aber dann ist es zu spät, wenn wir DDR Plattenbauniveau haben.

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OhMyGosh 07.04.2019, 09:10
168.

Einen nicht geringen Anteil an der gegenwärtigen Misere haben unfähige bzw. ignorante kommunale "Spitzen"Politiker, die ihre Fehlplanungen mit dem Verkauf kommunalen Wohneigentums auszumerzen versuchten. Solange Politiker für den Bockmist nicht persönlich haftbar gemacht werden (können), den sie mit fremdem bzw. ihnen vom Bürger anvertrauten Geld anrichten, wird sich daran auch nichts ändern. Oder aber es werden noch mehr Wähler den bekannten politischen Rattenfängern zugetrieben.

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dagmar1308 07.04.2019, 09:14
169. Zu 167 Merkel hat also

heimlich die Modernisierungkosten, die wir um 1985 in WI, Dotzheimer Str. Für die neuen Alufenster anteilig zahlen müssten, angeordnet? Die Stasi war also auch bei uns aktiv und klein Merkel eifrige Praktikantin mit hoher Entscheidungskompetenz.

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