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Desaströse Finanzlage: Jede dritte Kommune steckt in der Schuldenfalle
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Die Finanzlage deutscher Städte und Gemeinden verschlechtert sich rapide. Laut der Beraterfirma Ernst & Young kann jede dritte Kommune ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen. Die Bürger müssen vielerorts mit höheren Gebühren rechnen.

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paul2032 01.11.2012, 16:13
110. Tja und nu?

Zu allen Zeiten gab es Punkte, an denen die Vermögensverteilung so krass wie heute auseinander gefallen ist. Es bleiben auf Dauer nur Schuldenschnitte, so wie das früher auch schon war.
Durch welche Jammertäler die Bevölkerung durch ihre Eliten noch geschickt wird, bis es soweit ist, bleibt abzuwarten. Oder in die Hand zu nehmen.

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paul2032 01.11.2012, 16:15
111. Tja und nu?

Zu allen Zeiten gab es Punkte, an denen die Vermögensverteilung so krass wie heute auseinander gefallen ist. Es bleiben auf Dauer nur Schuldenschnitte, so wie das früher auch schon war.
Durch welche Jammertäler die Bevölkerung durch ihre Eliten noch geschickt wird, bis es soweit ist, bleibt abzuwarten. Oder in die Hand zu nehmen.

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ratxi 01.11.2012, 16:15
112. Ist es legitim?

Zitat von sysop
Die Finanzlage deutscher Städte und Gemeinden verschlechtert sich rapide. Laut der Beraterfirma Ernst & Young kann jede dritte Kommune ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen. Die Bürger müssen vielerorts mit höheren Gebühren rechnen.
"...die eigene Kommune werde ihre Schulden voraussichtlich nicht aus eigener Kraft tilgen können."
Gibt es eigentlich noch die Erbsünde?

Wie ist das eigentlich mit den jungen Leuten, die jetzt volljährig werden?
Is es legitim, ihnen nun die volle Verantwortung für das Desaster aufzubürden und sie derweil für die Renten derer arbeiten zu lassen, die das alles verbockt haben?

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paul2032 01.11.2012, 16:15
113. Tja und nu?

Zu allen Zeiten gab es Punkte, an denen die Vermögensverteilung so krass wie heute auseinander gefallen ist. Es bleiben auf Dauer nur Schuldenschnitte, so wie das früher auch schon war.
Durch welche Jammertäler die Bevölkerung durch ihre Eliten noch geschickt wird, bis es soweit ist, bleibt abzuwarten. Oder in die Hand zu nehmen.

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dickebank 01.11.2012, 16:16
114. kommunale Steuern

Zitat von ruediger
Noch nie zahlten die Bürger soviele Steuern, aber unsere Politiker geben das Geld mit beiden Händen ais (zB für Bürgermeister Xxx Gedächtnisbäder, unsinnige "Bürgerhäuse", viel zu viele Sporthallen (weil man Schulen und Vereine nicht koordinieren kann) . Und wenn dies nicht genügt bereichert man sich eben mit sündteuren Vorträgen die dann eben die halbstastlifhen Stadtwerke zahlen selbst. Das Schlimste aber ist, nirgendwo ist Besserung in Sicht
Welche Steuern entrichten Sie persönlich an Ihre Stadt?

Die städte haben kaum eigene Einnahmequellen bekommen aber vom Bund und vom Land jede Menge kostenintensiver Aufgaben auf's Auge gedrückt. Die Anzahl der Pflichtaufgaben ist während der letzten 20 Jahre rapide gewachsen, ohne dass die Kommunale Familie - und dazu gehören Städte und Gemeinden sowie die Landkreise - mehr Geld bekommen hätten.

Es gibt keine Sporthallen, die lediglich Vereinen zur Verfügung stünden. Die Anzahl der Sporthallen ist landesweit viel zu gering, weshalb statt drei Stunden Sport je Woche auch nur zwei abgehalten werden.
Die wenigsten Stadtwerke sind reine Eigenbetriebe oder Eigengesellschaften, Häufig sitzen die regionalen Versorger mit im Boot (49%). Allein aus Gründen der Verteilung der Gewinne macht es Sinn gesellschaftliche Veranstaltungen zu sponsern.
Wenn irgendwo kommunale zuschüsse gestrichen werden müssten, dann im gesamten Kulturbereich, wo ein Teaterplatz mit ca. 160 EUR bezuschusst wird. Dafür kann man eine Menge Sportplätze pflegen.

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bugmenot 01.11.2012, 16:17
115. Welche Steuern

Zitat von spiegelleser987
Das glaube ich nicht mehr. Eher trifft das Gegenteil zu. Wenn Staat und Kommunen fleißig Gebühren und Steuern abkassieren, bleibt den Firmen weniger. Dafür müssen sie die Kredite erhöhen. Schon mit der Steuerhöhung vor einigen Jahren musste man für das Einstellen von Arbeitnehmern zusätzliche Steuern zahlen. Das war ein wesentlicher Grund für die steigende Zahl von Leiharbeitern und Geringverdienern.
musste " man " vor Jahren nach welche Steuerhöhung bitte für das Einstellen neuer Mitarbeiter bezahlen , warum war das, was auch immer,der Grund für steigende Zahlen an Leiharbeitern und Geringverdienern ? Diese Logik müssen sie bitte ausführlicher erläutern
Danke

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bugmenot 01.11.2012, 16:19
116. Auch sie werden früher oder

Zitat von ratxi
"...die eigene Kommune werde ihre Schulden voraussichtlich nicht aus eigener Kraft tilgen können." Gibt es eigentlich noch die Erbsünde? Wie ist das .....
später ins Rentenalter kommen. Was haben die heuteigen Rentner denn verbockt , alles verbockt ?
PS selbst noch voll im Erwerbsleben und noch etliche Jahre hin bis zum Ruhestand aberr ihre Logik scheint sehr einfach gestrickt zu sein

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chico 76 01.11.2012, 16:21
117. Das war

Zitat von remende
wir doch mal Herrn Steinbrück ein . Für lächerliche 25 000 €uronen plaudert er ein halbes Stündchen Bullshit .
nicht das Ziel der klammen Kommune Bochum, bullshit zu lauschen.
Fussball war das Haupthema, dafür kann man schon mal 10.000 €
mehr hinlegen, als die Banker, finden Sie nicht ?

Update: Den Stadtwerken Bochum war Steinbrück besonders lieb und teuer | Ruhrbarone

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balestra 01.11.2012, 16:24
118.

Zitat von spiegelleser987
Wenn Staat und Kommunen fleißig Gebühren und Steuern abkassieren, bleibt den Firmen weniger.
ach, ist das ein kreuz mit diesen bürgern! läßt man sie arbeiten, dann verarmen die firmen, läßt man sie zu hause, muss man sie verköstigen, dann verarmen die kommunen.
sollen die bürger doch schauen, wo sie ihr geld herbekommen für strom, gas, wasser, abwasser, müllabfuhr, essen, trinken, kleidung usw. wie sagte münte,'wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen' oder so ähnlich. vielleicht hilft es, wieder die leibeigenschaft einzuführen, da könnten die firmen noch wesentlich mehr sparen!

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chemiegott 01.11.2012, 16:24
119. Hier passiert schon einiges !

Hier in Mülheim soll z.B. die Geschwisterbefreiung für die Kita und Schule abgeschafft werden - bei unseren 3 Kindern sind das dann ca. 500 € pro Monat (!!) mehr. Da trifft's ja die richtigen: Alle mit 2 oder mehr in ex- istenzgefährdenden Höhen. Nur Harzer und Superreiche wird's nicht interessieren. Und das in der Stadt mit der ältesten Bevölkerung in Deutschland. Und an der Gewerbesteuer wird massiv gedreht - trifft uns auch noch mal - für die Mittelschicht wird Mülheim unbezahlbar.

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