Forum: Wirtschaft
Deutsch-chinesischer Gipfel: Zwangsvereint gegen Trump
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Die freie Marktwirtschaft und Chinas Staatskapitalismus gleichen sich wie Coca Cola und Jasmintee. Dank eines zollwütigen US-Präsidenten müssen sich Kanzlerin Merkel und Premier Li nun trotzdem um Einigkeit mühen.

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hansw 09.07.2018, 19:09
1. China

Bei allen Berichten über China wundert folgendes:

China hat 1,4 Mrd Einwohner. Etwa 700 Mio sind noch nicht in der neuen Wirtschaftswelt angekommen. China hat wohl einen Plan, das zu ändern. Es hat die Löhne der riesigen Zahl an Wanderarbeitern um 70% erhöht. Weitere Massnahmen dürften in der Pipeline sein. Bestes Beispiel ist der riesige Ausbau der Infrastruktur des Landes, wie Eisenbahnen, Autobahnen, Flughäfen und und. Wenn alle diese Annahmen stimmen, wird China in wenigen Jahren die Nummer 1 auf unserem Planeten und die USA müssen sich warm anziehen mit ihren lediglich knapp 300 Mio Einwohnern.

China will so wenig wie USA einen Europa Block mit 500 MIo Einwohnern. Also hat Deutschland gute Chancen in China, zumal uns nicht der Ruch der Kolonialzeit nachhängt. Der Boxeraufstand von 1900 war bereits beendet als die deutschen Truppen endlich ankamen. Den deutschen Kaiser haben die Chinesen eh nicht für voll genommen.

Wie auch immer, es lohnt sich für deutsche Schüler Mandarin zu erlernen, wenn das auch eine sehr komplizierte Hochsprache mit bis ´zu 10.000 Zeichen ist.

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Lasersnake 09.07.2018, 19:12
2. Was soll's.

Dann eben China. Ist immer noch besser, als dem sogenannten Präsidenten Trump nachzugeben. Man hat ja auch seinen Stolz.

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pragmat 09.07.2018, 19:16
3. Zwang?

So´n Quatsch, es sei eine Zwangsehe! Die deutsche Wirtschaft will es doch so und die sogenannten Werte der EU sind doch nur Gelaber.

Die Liebesheirat zwischen einer kommunistischen Einparteien-Diktatur und einem angeblich liberalen Europa dient nur den groß-kapitalistischen Interessen der europäischen Elite.
Natürlich ist nur Mr Trump am System der globalen liberalen Ausbeutung schuld, wer sonst?

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wibo2 09.07.2018, 19:18
4. Vereint gegen Trump! Zwei gegen Einen, ist das fair?

Vom Regen in die Traufe kommen, ein Übel gegen ein noch schlimmeres tauschen – von einer unangenehmen Situation/Lage in eine noch unangenehmere geraten, ist das klug?
China und Deutschland exportieren mehr in die USA als sie
importieren. Beide könnte ihre Arbeiter besser bezahlen, damit die
mehr kaufen könnten und damit die Handelsbilanz ausgeglichen
werden könnten. Wie lange wird der amerikanische Konsument auf
Pump noch sich in China und Deutschland bedienen können?
Wer weiß das, wer kann mir das sagen? Diese merkantilistische
Wirtschaftspolitik der beiden Exportweltmeister ist intellektuell peinlich und wirtschaftlich selbst schädigend. Sie wollen beide die Kapitalmenge ihrer Staaten erhöhen, indem sie mit hohen Exporten und niedrigen Importen eine aktive Handelsbilanz schaffen.
Aber was nicht ewig weitergehen kann, muss irgendwann mal enden.
Und dieses Ende wird bald kommen.

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Europa! 09.07.2018, 19:20
5. Wo er recht hat ...

In der Tat ist die Unterstellung, die VR China wolle die EU spalten völliger Unsinn (das kann Frau Merkel viel besser). China kümmert sich einfach um die Regionen, die von der EU in vielfacher Hinsicht vernachlässigt werden. Dazu gehört auch der Bau eines Batteriewerks in Thüringen.

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KingTut 09.07.2018, 19:21
6. Großes Plus

Unsere wirtschaftliche Stärke ist unser großes Plus. Wir bewegen uns als wirtschaftliche Supermacht auf gleicher Augenhöhe mit China. Das sind unsere Maßstäbe! Und diese Position sollte unsere Regierung zum Wohl des eigenen Landes und seiner Menschen auch konsequent ausnutzen. Trump ist dabei, die Vereinigten Staaten von allen ehemaligen Verbündeten (und zwar nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich und vor allem ethisch-moralisch) abzukoppeln. Daher ist es völlig legitim, dass wir zur Wahrung unserer Interessen verstärkt mit China kooperieren. Diese Position der Stärke, in der wir uns dank unserer Wirtschaftskraft befinden, nicht auszureizen, wäre eine sträfliche Vernachlässigung unserer Interessen. Viele Amerikaner schämen sich wegen Trump und empfehlen sogar, bei Auslandsreisen vorzugeben, Kanadier zu sein. Ich hoffe manchmal inständig, von diesem schlimmen Traum zu erwachen und eine andere Realität vorzufinden.

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Reinhold Schramm 09.07.2018, 19:25
7. Die europäisch-asiatisch-afrikanische Zukunft gemeinsam gestalten!

Im Zusammenhang mit dem Seidenstraßenprojekt bietet sich auch für die deutsche und chinesische Wirtschaft eine verstärkte Kooperation mit der Russischen Föderation an. Für die einvernehmliche Bergung der Bodenschätze und Rohstoffvorkommen in der Russischen Föderation bedarf es noch in den kommenden Jahrzehnten einen verstärkten gemeinsamen Ausbau der Infrastruktur und der Erschließung der umfangreichen Lagerstätten. Hier könnten die drei Wirtschaftspartner für das 21. und 22. Jahrhundert den größten Teil ihrer Rohstoffversorgung sichern. Zugleich gemeinsam an ökologischen Gegenwarts- und Zukunftsprojekten arbeiten, um die sozioökonomische und sozioökologische Zukunft Europas und Asiens nachhaltig zu sichern.

Die deutschen Parlamentsparteien und die aktuelle und künftigen Bundesregierungen, sie sollten ihre überkommene historische Feindschaft mit der Russischen Föderation beenden und bei der Zukunftsgestaltung einvernehmlich zusammenarbeiten. Nur auf dieser Basis, der ökonomischen, ökologischen, sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Zusammenarbeit, lässt sich die Zukunft Europas und Asiens ohne Krieg und Konfliktfrei für alle Völker gestalten.

Im Rahmen dieses Projektes lässt sich auch der asiatisch-arabische und arabisch-afrikanische Wirtschaftsraum friedlich und zum gegenseitigen Vorteil einbeziehen. Auch könnte damit durch ökonomische und sozialpolitische Kooperation die soziale Armut in allen beteiligten Regionen langfristig überwunden werden. // Im Prozess dieser Entwicklung bleibt es letztlich die Aufgabe der Bevölkerungen in den heutigen Krisen- und Kriegsregionen selbst, ihre korrupten Regime und Oligarchien zu überwinden bzw. zu beseitigen. Dabei muss aber auch die fortwährende äußere Einmischung, durch Wirtschafts- und Monopolverbände, Rohstoff- und Rüstungskonzerne, bürgerliche eur4opäische Parteien und Regierungen, auch durch deren genehmigte Waffenlieferungen an die Konfliktparteien, beendet werden. Das sollte auch eine der zentralen Aufgaben und Herausforderungen der Parlamentsmehrheit im Deutschen Bundestag und der Bundesregierung sein.

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prisma12 09.07.2018, 19:27
8. Die Probleme des Handels sind nur das Symptom...

eines zerstörerischen, pathologischen Egomanentums. Wir dürfen uns auf weitere Desaster dieses Präsidenten gefasst machen. Es geht nicht darum, konstruktiv zu sein, sondern auf alle Fälle und um jeden Preis irgendwie als winner dazustehen. Um dieses krankhafte Selbstbild aufrecht zu erhalten, ist jede Aktion recht. Der Ausstieg der Ikone Harley Davidson aus USA ist erst der Anfang und die Unbelehrbarkeit von RT zeigt sich an dessen hysterischer Reaktion.
Na ja, sie haben ihn gewählt und wollten es so.

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afranz41 09.07.2018, 19:31
9. wacht auf verdammte dieser Erde....

Endlich wird auch Frau Merkel und ihre Regierung zur Erkenntnis gelangen, das die Große Amifreundschaft eine Seifenblase ist. Wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde. Diesem Psychopathen von Präsident würde ich nicht mal mehr die Hand geben. Soll er doch diese ganze Bande von GIs aus Deutschland abziehen. Wäre ein Grund zum feiern. Ich wüßte nicht, wo da ein Risiko läge und vor allem wer die Sicherheit Deutschlands bedrohen könnnte. Vernünftige Verträge mit China und Rußland aushandeln und dann mal sehen was die Amis sich dann einfallen lassen. Bloß nicht ängstlich werden. Dieser Typ kann nur mit kollektiver Härte zum Nachdenken gebracht werden, wenn das überhaupt im Bereich seiner intelektuellen Möglichkeiten liegt!

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