Forum: Wirtschaft
Deutsche Autoindustrie: Ein paar Ladesäulen sind noch keine Zukunft
Sebastian Willnow/DPA

Ein Autogipfel im Kanzleramt sollte als Startschuss dienen, um dem Elektroauto endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist zwar gut gemeint, aber eine Mobilitätsvision von gestern.

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arvenfoerster 25.06.2019, 20:54
1. Ein fairer Artikel ...

... der sachlich die Vor- und Nachteile der Mobilität in Deutschland analysiert. Zwei Dinge wären noch zu ergänzen: Die Entwicklung von synthetischen Treibstoffen für Verbrennungsmotoren geht wohl schneller voran als erwartet. Der andere Aspekte ist die Siedlungsstruktur Deutschlands: Mobilitätskonzepte, wie am Ende des Artikels vorgestellt, können nur die Bewohner von Ballungsräumen nutzen. Dort leben aber nur etwa 30 Prozent der deutschen Bevölkerung. Die anderen 70 Prozent und auch Familien sind auf das eigene Auto angewiesen. Die Verteuerung der individuellen Mobilität, durch die Umlage der EU-Strafzahlungen auf die Käufer und die steigenden Anschaffungskosten bei Pkws, können die Kaufkraft der Mehrheit der Deutschen deutlich reduzieren.

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L.walch 25.06.2019, 20:55
2. Herr Kröger....

...kommentieren Sie doch bitte künftig Themen, von denen Sie zumindest im Ansatz was verstehen. Dieser Artikel strotzt nur wieder von Halbwahrheiten und kompletter Ahnungslosigkeit. E-Autos sollen erst nach 150 - 200tkm umweltfreundlich sein ? Völliger Unfug!
Und bitte versuchen Sie es doch einfach mal mit echter Faktenrecherche. Ich weiss, das ist anstrengend, aber es ist irgendwie doch auch befriedigend, wenn man was für sein Geld getan hat. Ihre Leser werden es Ihnen danken!

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okav 25.06.2019, 20:58
3. Nicht die Autohersteller spannen die Politik vor ihren Karren

Sondern umgekehrt. Durch das Setzen der Grenzwerte und Strafzahlungen durch die EU hat die französische Politik die EU vor ihren Karren gespannt, um den Wettbewerbsvorteil der deutschen Hersteller im Premiumsegment zunichte zu machen und gleichzeitig den Markt Richtung französische Klein- und Mittelklassewagen zu verschieben. Um Umwelt geht es nicht. Es wird versucht ein Thema politisch zu lösen, was sich nur durch technologischen Fortschritt lösen lässt. In Kauf genommen wird die Zerstörung des Wertschöpfungssystem, der uns den Sozialstaat und den Wohlstand ermöglicht. Der Umwelt Effect wird dagegen marginal sein bzw. gegen Null tendieren.

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joachim.meyer 25.06.2019, 20:59
4. Vorteile erst nach 150 bis 200.000km??

Warum wird dieser Blödsinn aus der nachweislich falschen Schwedenstudie immer wieder hervorgekramt? Je nach Strommix und Batteriegröße ist der Stromer schon ab 40.000km im Vorteil. Ein Auto ist und bleibt immer eine Umweltbelastung, doch die Elektrifizierung ist nachweislich das kleinere Übel.

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user_tha 25.06.2019, 21:01
5. Brennstoffzellen haben mittelfristig NULL Vorteile

Reichweiten von fast 500 km gibts jetzt schon bei rein batterieelektrischen Autos (BEV). Der Stopp zum Nachladen von Energie ist zwar kürzer, aber man kann die Zeit nicht anderweitig nutzen und macht vorher oder nachher seine persönliche Pause, wie z.B. den Gang zur Toilette. Ganz anders beim BEV, da passiert das gleichzeitig, so dass die längere Ladezeit in der Praxis kaum Zeitverlust bedeutet. Soweit zumindest meine Erfahrung nach mehr als 50.000 km Tesla Model S.

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apotheka 25.06.2019, 21:03
6. Gestern in Stuttgart konnte ich einen Vortrag

eines CEOs (eines bekannten Autobauers) zuhören. Der faselte vor ausgewähltem
"Rota"tionspublikum etwas von 7-Jahreszyklus und dass die deutsche Automobilindustrie auf Jahre hinweg die Nase vorne haben werde qua Erfahrung. Wer wirklich zugehört hat, hat gemerkt, dass diese Leute die blanke Panik im Genick haben. Nullkommanull Plan und keine Ahnung wie es weitergeht. Nur Durchhalteparolen. Es steht schlimmer um unsere vorzeigeindustrie als man denkt.

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mborevi 25.06.2019, 21:10
7. Ich verstehe nicht, wie ...

... sich Politiker das vorstellen: Flüssigtanken bisher dauert 2-3 Minuten je Auto für ca. 1000 km. E-Autos zu betanken dauert Stunden für ca. 299 km. Einfacher Dreisatz: Wieviele Elektro-Tankstellen brauchen wir als in Deutschland? Sollte auch für einen Juristen keine unlösbare Rechnung sein. Das Ergebnis zeigt die Unmöglichkeit des Vorhabens.

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redde 25.06.2019, 21:11
8. 200.000km??? Schweden Studie ??

??? 150-200.000km bis das Elektroauto Vorteile hat??? Was für ein Unfug. Die Grundlage der Berechnung würde ich gerne sehen. Bsp. 7l/100km bei 15.000km/Jahr sind inkl. Herstellung rund 3 Tonnen CO2 für den verbrenner. Produktion e Auto vs. Verbrenner 10 t vs. 5 t. Da sieht man schon im. Absatz das der verbrenner keine Chance hat...

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haas-hyr 25.06.2019, 21:14
9. Fakenews vom Feinsten

"Auch sonst ist die Euphorie für den batterieelektrischen Antrieb eher unangebracht. Was den Klimaschutz betrifft, bringt er seine Vorteile erst nach 150.000 bis 200.000 Kilometern zur Geltung, wenn man die Produktion der Batterie in die Bilanz mit einbezieht." das sind fakenews vom feinsten - 100fach widerlegt und doch immer wieder vorgebracht. Die Klimaleugner von der AfD hätten es auch nicht bessr gekonnt.
Auch der ADAC hat sich inzwischen um einen Vergleich gekümmert - und gibt gerade mal ein Viertel bis ein Fünftel dieser Kilometerleistung für ein Kompaktfahrzeug mit 40 kWh-Akkus an - mit dem dreckigen deutschen Strommix. Dieser Wert reduziert sich noch mal um die Hälfte bei Verwendung von Ökostrom - und praktisch alle Besitzer von Elektrofahrzeugen fahren mit Ökostrom.
Für wen schreibt der Siegel eigentlich? Und man muss sich bei diesem Komentar auch die Frage stellen: Von wem wird er für solche Fakenews bezahlt?

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