Forum: Wirtschaft
Deutsche Autoindustrie: Ein paar Ladesäulen sind noch keine Zukunft
Sebastian Willnow/DPA

Ein Autogipfel im Kanzleramt sollte als Startschuss dienen, um dem Elektroauto endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist zwar gut gemeint, aber eine Mobilitätsvision von gestern.

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nikolasvegas 25.06.2019, 23:18
30. Dieser Unfug

mit den Elektroautos legt sich hoffentlich bald wieder. Dreckiger Strom, dreckige Akkus! Was für ein Irrweg! Aber "erneuerbare" Energien und "Klimakatastrophe" muss man glauben wollen in diesen säkularisierten Zeiten. Wie wäre es mit einem Kirchenbesuch? In manchen Kirchen wohnt Intellekt, kunsthistorisch gibt es das eine oder andere zu bestaunen, und Weihrauch ist sehr wohlriechend. Gut: Ablasshandel und Hexenverbrennung muss man natürlich ausblenden. Kirchen sind friedliche Orte heute. Kommt! Begebt Euch dorthin. Und lasst vom Glauben an den Elektro-Unfug ab. Ernsthaft: In zwei Jahren spricht Niemand mehr über diesen Blödsinn. Und Einige werden sich gehörig schämen. Wir sind doch halbwegs aufgeklärt. Warum fallen so viele auf "grünen" Strom herein? Strom ist nicht grün. Und Lithium mag als Antidepressivum taugen, in kleinen Dosen. Aber diese hochtoxischen Akkus möchte ich nicht in zwei Jahren zum Sperrmüll bringen. Wie kann man sich so belügen lassen? Eine ganze Nation verfällt dem Wahn, nur weil Autos eben Dreck machen. Von Betrug ist die Rede. Man muss den Pelz schon nass machen, wenn man ihn wäscht. Bitte die Hand heben: Wer stand schon einmal neben einem sogenannten Strichachter im Winter, wenn er angelassen wurde? Das war ein dreckiger Diesel. Übrigens gerne von den Eltern der heutigen Grünen-Wähler gefahren, mit Zappa-Aufkleber und Weissagung der Crew. Waffen zu Pflugscharen. Ich bin froh, dass Autos heute so sauber sind, und für jeden Verbesserungsvorschlag zu haben. Brennstoffzelle? Bin übrigens vor sechs Jahren zuletzt geflogen. Aber bitte keine Elektro-Autos! Wie gesagt: In zwei Jahren spricht Niemand mehr darüber. Weissagung der Crew. ;-)

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e-mobiler 25.06.2019, 23:50
31. kommerzielle Ladesäulen sind z.Zt. viel zu kompliziert

Die Bundesregierung verkennt ihre wichtige Aufgabe. Tesla macht es mit dem Supercharger vor: Hinfahren, anschließen, tanken, Kabel zurück, weiterfahren, Bezahlung erfolgt automatisch, weil die Säule das Fahrzeug erkennt und dafür eine Kreditkarte hinterlegt ist. An kommerziellen Säulen ist der Vorgang höchst kompliziert bis endlich Strom herausgerückt wird. Mein Vorschlag: Bei jedem Auto ist doch für die Kraftfahrzeugsteuer ein Konto hinterlegt. Jeder Säulenanbieter registriert sich beim Zoll und rechnet über dieses Konto ab. Die Autoerkennung kann über Nummerschildscan erfolgen oder vom Gesetzgeber geregelt auch über die SIM-Karten erfolgen.
So könnte Hinz und Kunz seine Steckdose beim Zoll anmelden und Geld bekommen, wenn mal ein Elektroauto vorbeikommt. Tarife wären dann Zeittarife, nach Steckdosenstärke gestaffelt.
Auch Induktionstanken auf bestimmten Fahrbahnen (Ein BEV hat damit unendliche Reichweite, alle anderen müssen zum Tanken halten) kann so abgerechnet werden.

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MS1982 26.06.2019, 00:18
32. Familienauto

Welche Familienauto der Touran/Sharan/Galaxy Größe steht denn derzeit zur Verfügung? Ein (viel kleinerer) Hyundai Kona oder Renault Zoe kosten mit entsprechender Reichweite 35.000 Euro aufwärts. Wer kann sich das leisten? Die beiden genannten Autos sind die Reichweitenkönige.

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Alexander Lippert 26.06.2019, 00:56
33. Veraltete Zahlen

Ich kann mich einigen der Kommentare nur anschließen: Diese 150 bis 200.000 km-Zahl stammt aus Studien, die auf veralteten Annahmen basieren, bzw. denen man ggf. sogar eine "Agenda" unterstellen kann (IVL, ifo). - Das E-Auto hat sicher keine rein-weiße Weste, und es wird den Planeten nicht retten, schon gar nicht im Alleingang, aber nach aktueller Faktenlage dürfte es aus heutiger Sicht unsere beste Option sein. - Längerfristig stellt sich ohnehin die Frage nach dem Fortbestand des Individualverkehrs.

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PriseSalz 26.06.2019, 01:04
34. Zielorientiert?

Zielorientierte Problemlösung war noch nie eine Stärke der Menschen. Unter Vielen wird eine Ursache erkoren und dann draufgeschlagen, egal ob es wirklich zielführend und effektiv ist. In diesem Fall: Der individuelle Personenverkehr. Während ich dies schreibe sitze ich gerade in einem Flieger aus der DomRep (die aufwendigste Transportart gemessen in CO2/Kg Nutzlast/Km, aber alles billig wegen subventionierter Spritpreise). Ich löffel einen Joghurt (die Erdbeeren kommen aus Schleswig-Holstein, die Milch aus Italien, zusammen gemixt in Stuttgart, abgefüllt in in China hergestellte Becher in Bulgarien und verkauft in Frankfurt). Mein Sohn schrieb mir noch kurz vor dem Abflug das endlich die Sachen von Amazon, Salander und EBay angekommen wären, feinste Ökoprodukte, aber leider musste er dafür einen ganzen Tag zu Hause bleiben, denn alles wurde mit verschiedenen Sprintern angekarrt. Nach Genuss einer Flugmango (Brasilien -> Frankfurt -> RepDom, die Fluggesellschaft kauft keine frischen Früchte am Abflughafen) geht's dann zum Anflug auf Frankfurt. Ich schaue aus dem Fenster, die Autobahnen sind dicht. Ein LKW nach dem anderen, auf der zweiten Spur Sprinter ohne Ende. Ich glaube ich nehme mir ein Flugtaxi, lehne mich zurück und schaue in den Katalog mit E-Autos: Jawoll, so kriegen wir das CO-Problem in den Griff.

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DownStairs 26.06.2019, 04:38
35. das problem ist wohl eher

das autos dieser tage immer groesser, schwerer und ps gigantisch werden. und ja ich hoere das genoergele der auto enthusiasten schon! man sollte sich doch einfach mal fragen was einen 'Mini' heute noch mit seinem namen (und urspruenglichen massen) verbindet - mal abgesehen vom namen! warum muss ein mercedes heutzutage 300+ ps haben in der basisversion. mein /8 hatte so ungefaehr 70 und ein bisschen und fuhr ueberall hin. ist es wirklich foerderungswuerdig autos mit 400+ ps benziner und einer alibi batterie zu bauen die dann zirka 20km das monstrum bewegen kann und das fortschritt zu nennen? ich bin porsche besitzer (356c), der ist sicher nicht umweltoptimal aber viel fahrspass mit wenig gewicht und leistung/ ps (das haelt sich im 2stelligen bereich um spass zu haben). ich sage ja nicht das die ewig gestrigen nicvht 600ps+ autos fahren duerfen. sollen sie doch bitte ganz nach eigenem gusto. man sollte es nur so teuer machen (steuern, versicherung) und so einschraenken (keine innenstaedte, keine landstrassen...) das es keiner mehr will.
ich glaube beim jetzigen standard der technik nicht an e-autos - einfach zu teuer und unpraktisch. ich glaube auch nicht an die fahrzeugkonzepte bisher praesentiert (2 tonnen schrott die durch einen e-motor bewegt werden sollen). der strom zum laden dieser behelfsloesungen muss auch erst einmal oekologisch sinnvoll erzeugt werden... mein auto braucht kein benzin - es faehrt mit braunkohlenstrom!!! (klasse, was ein fortschritt). gleichzeitig sollte evtl. oeffentlicher nahverkehr bezahlbar gemacht werden. wenn das bus/ bahn/ tram ticket fuer ein paar kilometer mehr kostet als das benzin fuers auto wird das nix!!! ich war vor ein paar monaten mal wieder in schland/ berlin - die preise sind absurd, da fahr ich doch schwarz!!! einmal erwischt in 4 wochen war billiger als zahlen!!! das man fuer ein paar euro fliegen kann, aber die bahn fuer mittellange strecken strechken im hohen 2 bis niedrigen 3 stelligen bereich liegt sagt ja eigentlich alles ueber das verkehrskonzept der regierung. ich hoer hier mal auf, bevor ich voellig ausraste... ich kann den kids mit ihren freitag fuer future aktionen nur gratulieren!!! es scheint ja die haben zumindest begriffen (in kleinen teilen) das ihnen die zukunft durch unsere generation von geldgierigen versagern gestohlen wird!
viel spass beim zerreissen dieses kommnetars... ;)

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new#head 26.06.2019, 05:46
36.

In Anbetracht des Anteils Deutschlands am weltweiten Co2 Aufkommen und der möglichen Reduzierung durch die Einführung der e Mobilität halte ich diese Diskussion der Spezialisten im Forum für unsinnig. Wieviel CO2 wir wohl während dieser Diskussion produzieren.
Solange E Autos auf Braunkohle fahren und Akkus nicht umweltfreundlich produziert und entsorgt werden können macht diese Kakofonie keinen Sinn.

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Helge73 26.06.2019, 05:49
37. Wo gibt es denn im ländlichen Regionen

Bus und Bahn Verkehr? Die Bahnstrecken, die es früher gab, wurden alle dicht gemacht. Wenn doch mal was fährt, braucht man doppelt oder dreifach so lange um z.B. zur Arbeit zu gelangen. Das ist also keine Alternative zum Auto. Eventuell muss man als Kunde auch mal Mut zur Lücke haben. Ich selbst fahre einen Audi A3 g-tron mit Erdgasamtrieb. Auch dieser ist wesentlich umweltfreundlicher als herkömmliche Diesel oder Benziner. Sobald E-Autos wirklich bezahlbar werden kaufe ich mir das dann. Reichweite sollte dabei aber schon effektiv bei 300-400km liegen. Eventuell sollte der Staat zudem den Ladestrom subventionieren. Dann erfolgt der Umstieg noch schneller. Aber für diejenigen, die sich kein neues Auto leisten können, müssen weithin die Verbrenner erlaubt sein.

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DenkenKannHelfen! 26.06.2019, 06:14
38. Knapp daneben

Schade, dass immer noch die alten Vorurteile und Halbwahrheiten ausgepackt werden...
Nein, ein Elektroauto bringt nicht erst nach 200.000 km Vorteile beim CO2-Ausstoß, sondern DEUTLICH früher.
Und immer wieder die Empfehlung für Hybride, obwohl doch jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein muss, was für ein Unsinn es ist, gleich 2 Aggregate spazieren zu fahren! Mehr Gewicht, mehr Kosten, mehr Defekte.
Diese Fahrzeuge werden nur produziert, um von den eingebildeten Ängsten der Menschen vor einem Komplettumstieg zu profitieren.

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ayee 26.06.2019, 06:29
39. Wie bei den Handys

Mal schaun, wie lange es dauert, bis es wie bei den Handys ist. E-Mobile sind wesentlich leichter zu bauen. Mal schaun, wann die chinesischen Anbieter auf den Markt treten. Bei den Handys hat auch keiner mehr was gegen Xiaomi oder Huawei, weil es einfach kaum einen Unterschied macht.

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