Forum: Wirtschaft
Deutsche Automanager im Weißen Haus: Zu Bittstellern degradiert
REUTERS

Die Chefs von VW, Daimler und BMW zeigen sich nach ihrem Treffen mit dem US-Präsidenten zwar optimistisch. Dabei machte Donald Trump klar: Viel Grund dafür haben die deutschen Wirtschaftsbosse nicht.

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sunshine422 05.12.2018, 04:54
1. So falsch?

Nun ich denke es tut der selbstherrlichen Riege mal gut zu sehen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Sonst erpressen die Konzerne ständig die Regierungen. Anscheinend geht es auch anders rum. Besser wäre ein Miteinander. Aber wenn man halt betrügt...

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quark2@mailinator.com 05.12.2018, 04:56
2.

Der Kuchen bleibt immer gleich groß und was der eine gewinnt, verliert der andere. Aus meiner Sicht hat der Westen bis 1990 ganz gut funktioniert, weil man sich eben nicht gegenseitig an die Wand gedrückt hat. Das scheint vorbei zu sein und ich denke, wenn wir nicht schnell dahin zurückkommen, uns gegenseitig zu helfen und Luft zum atmen zu lassen, dann wird das Ergebnis dem der 20er Jahre entsprechen. Eine komplett auf nationalen Vorteil und Unternehmergewinne ausgerichtete Gesellschaft kann mMn. nur im Desaster enden, entweder nach außen, oder nach innen, oder beides. Wir können uns das aber nicht wirklich leisten und sollten es auch nicht wollen. Wenn Trump ärmeren Amerikanern helfen will, dann bitte nicht auf Kosten ärmerer Europäer.

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darmstädter 05.12.2018, 05:18
3. Trump ist nicht Merkel

Bei uns ist die Politik die Erfüllungsgehilfin der Industrie. In den USA realisiert der Präsident die Interessen der arbeitenden Bevölkerung. S. Diesel-Betrug und wie die Politik damit umgeht.

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klm061260 05.12.2018, 05:23
4. Trumps baut sich die Welt, wie sie ihm ...

... gefällt. Die Welt ist immer noch nicht in Trumps Welt angekommen. Die USA ist mit Trump am absoluten Tiefpunkt ihrer Geschichte angekommen. Die USA bestimmt mit ihrer militärischen und wirtschaftlichen Macht was passiert auf diesem Planeten. Die Nato ist nur ein Mittel für die eigenen Zwecke und Ziele der USA. Russland und China sind dagegen Waisenknaben. Raus aus der Nato. Märkte in China und Russland aufbauen. Neue Allianzen bilden.
„Change the world without Trump“

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Stjean 05.12.2018, 05:26
5. Wirtschaftskompetenz

Dieser Beitrag stellt eine total verzerrte Wahrnehmung dessen dar, wie solche Gespräche laufen bzw. die Ziele der einzelnen Player sind. Wenn solche Beiträge verfasst werden, dann sollte die Personen Wirtschaftskompetenz mitbringen. Leider ist diese offensichtlich nicht vorhanden. Die CEOs dieser Firmen führen Gespräche zur Absicherung deren Investitionen in USA, völlig legitim und gut für die deutsche Industrie. Wann gab es das, dass ein US Präsident deutsche Wirtschaftsbosse zu einem persönlichen Gespräch eingeladen hat? Das ist die Leistung dieser Firmen in den vergangenen 50 Jahren! Top! Weiter so!

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sven2016 05.12.2018, 05:46
6. Das könnte eine Handlungsvorlage

für den deutschen Verkehrsminister sein: Den Autobossen nicht nach dem Wort reden, sondern Bedingungen vorgeben, nicht nur in der aktuellen Diesel-Problematik.

Weshalb haben die in USA nicht auch sofort mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gedroht? Das ist doch sonst der Standardreflex.

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multi_io 05.12.2018, 05:47
7.

Die sollten den Typen einfach machen lassen und ihn nicht noch mit sinnlosen Besuchen beglücken. Trump lässt sich sowieso nicht von ausländischen Bedenken umstimmen. Nach dem nächsten Wutanfall hat er alles wieder vergessen. Trump ist rationalen Argumenten nicht zugänglich. Lass' ihn seine Zölle erheben, das wird er sowieso tun, wenn ihm gerade danach ist, und es wird sein Schaden sein. Diese ganzen Blitzbesuche und Verhandlungsprojekte mit Fotosession im Weißen Haus sind vollkommen kontraproduktiv. Die ermöglichen es Trump bloß, sich als großer Zampano zu inszenieren und machen seine Wiederwahl wahrscheinlicher.

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s.l.bln 05.12.2018, 06:09
8. Falsche Strategie

Inzwischen sollte jeder mitbekommen haben, wie Trump funktioniert.
Wird ihm auf einem Feld soviel Widerstand geboten, daß es anfängt öffentlich an ihm zu kratzen, setzt er "Strafen " aus und verkündet das als großen Deal, den er errreicht habe. Siehe aktuell China.
Die haben mit ihren gezielten Zöllen auf US Landwirtschaftsprodukte Wirkung erzielt und haben jetzt eine Option darauf, die gegenseitigen Autozölle auf den alten Stand zu senken.
Trump nennt das den größten Deal aller Zeiten.
Hätten die deutschen Autohersteller gedroht, im Falle von höheren Autozöllen ihre Werke in den Staaten z.B. nach Mexiko zu verlegen, wär man da evtl. ziemlich nervös geworden. Das hätte dem "größten Jobbproduzenten aller Zeiten" medial ziemlich geschadet, zumal GM grade massiv abbaut. Statt dessen signalisieren sie, daß seine Erpressungen funktionieren, womit sie den Grundstein für die nächsten Maßnahmen und Forderungen legen.
Daß sie damit den Interessen Deutschlands und der EU massiv schaden, spielt für sie offenbar keine Rolle.

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te36 05.12.2018, 06:17
9.

Den Zetsche habe ich gefressen seit er in den 2000'ern Chrysler durch seine dumme SUV&Truck Strategie und selbstherrliche Werbeclips in den USA heruntergewirtschaftet hat. Und das Mercedes so eine Gurke danach befoerdert hat ist weiterhin unglaublich. Der Mann weiss natuerlich das Arsch lecken bei Trump nix weiter bringt als seine persoehnlichen EInnahmen bei Mercedes zu sichern - "ich habe alles getan was ich konnte". Komplett sinnlos. Wenn die deutschen Konzerne was erreichen wollen, dann muessen sie wie Trump mit Erpressung arbeiten. Z.b. androhen, die Geschaefte der deutschen Bank mit Trump offenzulegen. Das koennte Trump bei seinen Wahlern echt schaden. Der Deutschen Bank natuerlich auch, aber der ist eh nicht zu helfen.

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