Forum: Wirtschaft
Deutsche Automanager im Weißen Haus: Zu Bittstellern degradiert
REUTERS

Die Chefs von VW, Daimler und BMW zeigen sich nach ihrem Treffen mit dem US-Präsidenten zwar optimistisch. Dabei machte Donald Trump klar: Viel Grund dafür haben die deutschen Wirtschaftsbosse nicht.

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siri_paibun 05.12.2018, 06:27
10. Grundsätzlich verweist endlich mal einer die Wirtschaftsbosse...

..auf die Plätze, die ihnen eigentlich zusteht. Aber das ist natürlich unangenehm für diese Herren, wenn sie mal nicht "das Heft des Handelns in der Hand" haben, so wie in Deutschland viel zu oft. Andererseits ist die Kurfristigkeit, die Kurzsichtigkeit und Arroganz des trumpschen Agierens mal wieder so erschütternd, das man nur mit dem Kopf schütteln möchte. Und es scheint aber zu klappen. Er droht, behandelt sie schlecht, und schon ziehen die Manager aus Panik vor sinkenden Verkaufszahlen den Schwanz ein und verlagern duckmäusernd Fabriken und Produktion ins Land of Freedom. Die trumpsche Basis wird jubeln. Die deutschen Arbeitnehmer können sich ja in soziale Berufe umschulen lassen.

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SissyGerman 05.12.2018, 06:36
11. Prohibition

Vielleicht sollten sich die Deutschen auf dem , ach so wichtigen , US Markt mal rar , machen. Die Amis fahren doch sowieso alle diese rödeligen PickUps. Übrigens eine Kfz Unsitte , die hier auch gerade jeden Dödel anmiert mit so einem übermotorisierten Lastkarren seine Einkäufe zu erledigen.Irgendwann ist Trump tot und das Problem erledigt sich von alleine. Lange dauert es ja nicht mehr, da ich davon ausgehe , daß der Gesundheitsreport genauso Fake ist, wie seine wirtschaftliche 'Erfolgs'-bilanz

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claus7447 05.12.2018, 06:44
12. Fakten

Klar, Donny hält sich für den Größten und macht Deals. Aber was war nun wirklich dahinter. Zum einen haben die Herren weder Mandat noch die Macht zollvereinbarungen zu unterschreiben, zum anderen, das war klar, Donny wollte die nicht zum Bonbon lutschen ins Weiße Haus locken. Er wollte auch der einheimischen Industrie Zeichen setzen.

Nun ist es aber so, das was die Herren vorgetragen haben sind einerseits absichtserklärungen zum ändern, selbst WENN, es wird einige Jahre dauern, bis da das erste E-Auto, bzw. der erste Motor vom Band läuft. Zudem glaube ich ja nicht, dass die deutsche Automobilindustrie ihre Kompetenzen nach USA verlagern will und wird, dann eher nach China.

Und .... Vielleicht wird es war und in 2 Jahren ist das eh der Schnee von vorgestern.

Cool bleiben.

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power.piefke 05.12.2018, 06:58
13. zu bittstellern degradiert?

die meinung teile ich nicht. beispielsweise bmw ist einer der wichtigsten auto Exporteure der usa. die e portieren deutlich mehr als sie importieren. was man im übrigen an der Qualität der dort produzierten kisten sieht. ich glaube eher, das vw, bmw und mercedes Trump sehr wohl deutlich machen können, dass man im selben Boot sitzt. die Fahrzeugindustrie drüben liegt doch, ausgenommen pick ups und große suvs, am Boden. sehr schön am Beispiel gm illustriert.

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Bolligru 05.12.2018, 06:58
14. Na sowas,

heißt es nicht immer, die Welt würde in Wirklichkeit von den Wirtschaftsbossen regiert? Scheint wohl doch nicht so zu sein. Dann sollten die Herren mal überlegen, ihre neuen Werke in Europa zu bauen, mal sehen wie Trump das schmeckt. Wenn er ohnehin die Zölle erhebt, haben die Unternehmen ja nichts mehr zu verlieren..

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linnener 05.12.2018, 07:01
15. Erfrischend

Man kann von Trump politisch halten, was man will. Aber eines ist klar: Er setzt im Gegensatz zu Deutschland die Richtlinienkompetenz der Politik gnadenlos um. Herrlich erfrischend, die Betrüger der deutschen Autoindustrie als Bittsteller zu sehen. Das würde ich mir auch im devoten Berlin wünschen.

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urskenner 05.12.2018, 07:05
16. Trump scheint sich durchzusetzen

Beängstigend das die gesamte deutsche Automobilbranche auf einmal kuscht und Arbeitsplätze in den USA schaffen will. In Deutschland benötigen wir wohl auch einen Twitter-Proleten um die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Traurig.....

Eines muss man Trump lassen, bei dem ganzen Bockmist den er verursacht kommt hin und wieder auch was anständiges dabei raus.

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hj.binder@t-online.de 05.12.2018, 07:13
17. Die Kfz-Leute

sollten bei "Gesprächen" mit den senilen Trump-Leuten immer daran denken, daß die selten in der Lage sind das nachmittags wieder zu geben, was sie morgens verzapft haben. Von daher ist jeder Kommentar überflüssig. Aussdem ist es so, die kaufen Amis die teuren "Deutsch-" Kisten ob sie jetzt 100.000 Dollar kosten oder 120.000 - die geht eh von der Steuer ab.
Ich denke, die Bosse sollten sehr viel mehr danach schauen, daß die Akzeptanz in Deutschland da ist; die gesundheitsgefährdenden Diesel-Kisten gehören von der Strasse, ebenso sollten sie mal überlegen ob es weiter Sinn macht, die europäischen Strassen mit polnischen Ur-Alt-Stinkern zu belasten, die mit ukrainischen "Selbstständigen" bestückt sind und tausende Kilometer Brücken und Strassen belassten, nur damit die Autobauer ihre Billig-Fabriken in Osteuropa auslasten und dafür noch EU-Subventionen kassieren.

Übrigens wäre ein bisschen Wahrheit und Klarheit auch in Sachen Personal in Deutschland hilfreich: Wieviel Leute hat die Auto.Industrie selbst angestellt??? Ohne Fremdarbeiter, ohne Scheinselbstständige ohne Hartz-IV-Jobber etc etc.

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neoleo99 05.12.2018, 07:13
18. Warten lassen = Schikane

Das gilt eigentlich überall, speziell in Deutschland. Andere Länder haben da wohl andere Masstäbe, aber in Amerika schätzt man, glaube ich, auch Pünktlichkeit. Die 3 hätten wohl eher damit drohen müssen, alle Aktivitäten in Amerika einzustellen. Hätten sie persönlich wohl auch gerne gemacht, aber da sind ja noch die Aktionäre, die Arbeitsplätze und und und. Wie schon beschrieben, war diese Reise wohl eher nicht geschickt, und schwächt massiv die Position der EU gegenüber Amerika im Automobilbereich.

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localpatriot 05.12.2018, 07:21
19. Wer die Kundschaft hat

Die USA hat die Kundschaft welche die deutschen Autos mit Begeisterung kauft. Und der Kunde hat immer recht. Umgekehrt kauft kaum jemand in D Autos aus den USA, was nach den heutigen Verständnis der US Regierung ziemlich unfair ist.
Dass die deutschen Autobauer die Rechnung ausgleichen wollen ist in ihrem eigenen Interesse und das gibt den Firmen das Privileg weiterhin in den USA Gewinne zu erarbeiten allerdings dieses mal unter Beteiligung von Mitarbeitern in den USA.
Eine vernünftige Lösung welche langfristig den Firmen, den Kunden und den Aktionären nützlich wird.
Am Ende kann es den Aktionären gleich sein wo die Autos gebaut werden.

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