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Deutsche Bank & Co.: Achleitner ist Topverdiener der Dax-Aufsichtsräte
DPA

Die Aufsichtsräte der Dax-Konzerne steigern ihre Vergütung dieses Jahr um gut vier Prozent. Deutlicher Spitzenreiter ist der Chefaufseher der Deutschen Bank, Paul Achleitner.

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acitapple 23.11.2016, 17:26
1.

Aufsichtsräte können wir abschafffen. Sowohl bei der DB als auch bei VW haben sie ihren Job einfach nicht gemacht. Es ist nur noch ein gesetzlich vorgeschriebenes Gremium, das hauptsächlich dazu dient schöne Ruhestandspöstchen zu verschaffen. Also, führt ruhig eine 80%ige Frauenquote dort ein. Schlimmer als jetzt kann es auch nicht werden.

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ttvtt 23.11.2016, 17:27
2. Aufseher

Was wohl so ein Chefaufseher bei der Deutschen Bank so macht? Aufpassen das die Strafzahlungen immer korrekt und pünktlich bezahlt werden?

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womo88 23.11.2016, 17:35
3. Mehrverdienst bitter nötig!

Die Aufsichtsräte haben ihre Gehaltserhöhungen auch bitter nötig! Ich meine: Wovon soll man denn leben mit weniger als 200.000 € brutto? Das geht ja gar nicht! Nur noch Wasser und Brot? Ich denke, dafür hat jeder Kleinkunde der Deutschen Bank Verständnis. Aufsichtsratsvorsitzender ist m. W. kein Vollzeitjob; das macht man nebenbei. Armes Deutschland!

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womo88 23.11.2016, 17:41
4. 800.000 € bei der Deutschen Bank

Aufsichtsratsmandate bei der Bayer AG, der Daimler AG und der RWE AG und Paul Achleitner ist Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA. Macht er das kostenlos? Warum ist die Deutsche Bank in einer Krise bei einem so gut dotierten Chefaufseher?
Die Welt stimmt nicht mehr!

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gruebi01 23.11.2016, 18:07
5. Vergleich mit der Schweiz hinkt.

Die Verwaltungsratsvorsitzenden (in der Schweiz heißt der Aufsichtsrat Verwaltungsrat) haben in schweizer Aktiengesellschaften eine sehr viel aktivere Rolle als der Aufsichtsratsvorsitzende in Deutschland. Das ist in den meisten Fällen kein Nebenjob, sondern eine "Vollzeitstelle".

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Rassek 23.11.2016, 18:14
6. Gutes Timing von SPON

In der gleichen Ausgabe ein Artikel wegen Altersarmut....

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Knackeule 23.11.2016, 18:18
7. böser Scherz

Das ist wirklich ein böser Scherz, dass ausgerechnet der Aufsichtsrats-Vorsitzende der Deutschen Bank, die unter seiner Aufsicht so heruntergewirtschaftet wurde, dass die Pleite zumindest in Reichweite ist, am besten von allen Chef-Aufsichtsräten verdient. Wobei "verdienen" natürlich falsch ist, er bekommt die Kohle halt trotz seines Total-Versagens ausgezahlt. Tja, Leistung muss sich eben in D lohnen, und wenn es nur Top-Minusleistungen sind. Da steht er in einer Reihe mit vielen anderen Aufsichtsräten und Vorständen wie die bei der Deutschen Bank, Commerzbank, VW, Deutsche Bahn, Air Berlin etc. Die Liste ist endlos, die Vergütungssummen auch.

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53er 23.11.2016, 19:19
8. Dann wissen die Gewerkschaften ja

jetzt, wie die nächsten Tarifforderungen aussehen müssen. Um auf ca. 4% Plus zu kommen, sollten sich die Forderungen in den Größenordnungen von 8-9% bewegen.

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fottesfott 23.11.2016, 19:36
9. Ja, das ist völlig richtig...

Zitat von gruebi01
Die Verwaltungsratsvorsitzenden (in der Schweiz heißt der Aufsichtsrat Verwaltungsrat) haben in schweizer Aktiengesellschaften eine sehr viel aktivere Rolle als der Aufsichtsratsvorsitzende in Deutschland. Das ist in den meisten Fällen kein Nebenjob, sondern eine "Vollzeitstelle".
ich würde ganz grob schätzen, dass ein Schweizer Verwaltungsrat mindestens die 10-fache Zeit in die Ausübung seines Mandates investieren muss wie ein deutscher Aufsichtsrat.
Schlecht tut den Schweizer CEOs das mindestens monatliche Sparring mit dem Verwaltungsrat in meiner Wahrnehmung nicht.
Nichtsdestotrotz bin ich an dieser konkreten Stelle Befürworter linken Gedankengutes dergestalt, dass ein CEO nicht mehr als das 25-fache des Durchschnittsgehaltes seiner Mitarbeiter und ein (deutscher) Aufsichtsrat nicht mehr als 10% seines CEO verdienen sollte. Und allen, die jetzt reflexhaft aufschreien "für solche Hungerlöhne bekommt man keine guten Leute" sei gesagt: WIRKLICH gute (nachhaltige) Manager sind intrinsisch, nicht extrinsisch motiviert. Niemand hat in den 60ern und 70ern dem Firmeninhaber
die Zigarre und den 200er Mercedes missgönnt, aber man konnte mit ihm spontan nach der Arbeit ein Bier trinken gehen - das geht schon lange nicht mehr, und das wird diese Gesellschaft mittelfristig
an den Abgrund führen.

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