Forum: Wirtschaft
Deutsche-Bank-Aussteiger Thomas Mayer: Ein Ex-Banker kämpft gegen das Geldsystem
REUTERS

Thomas Mayer war mittendrin im Finanzsystem, als er an ihm zu zweifeln begann. Er verlor seinen Job als Chefvolkswirt der Deutschen Bank und schrieb ein Buch. Darin fordert er eine neue Geldordnung: Sie soll die Banken entmachten.

Seite 4 von 8
Paolo123 13.10.2014, 13:27
30. Dank an die Querdenker ...

... wie Herrn Mayer, denn der Fehler liegt tatsächlich an der Grundstruktur des Geldwesens. Nun gehen aber seit langem schon andere noch viel tiefer: Silvio Gesell schon vor 90 Jahren, Helmut Creutz, Bernd Senf, Margrit Kennedy usw. aktuell. Sie fordern ein ZINSFREIES Geldwesen, da der Zins eine unnatürliche, exponentielle Wachstumskuve erzeugt und damit in der Realwirtschaft einen Wachstumszwang und unendliche Rohstoff- und Menschenausbeutung erzeugt. 90% der Bevölkerung würden sich mit einem zinsfreien Geldwesen besser stellen als heute!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WILHHERDE 13.10.2014, 13:36
31. Zinsfreies Geldwesen

Ich benötige 100 000 Euro.
Wer leiht es mir zinsfrei?
Sicherheiten werden gegeben.
Es wird hier doch wohl einige vermögende
Leser geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seniorfd 13.10.2014, 13:40
32. Wahnsinn!

Was für Bahnbrechende Erkenntnisse der gute Herr da gewonnen hat, nachdem er in diesem System ordentlich abgesahnt hat.
Vielleicht erledigt sich das Problem bald auch auf andere Weise.Ich denke spätestens zur nächsten Krise sind die Bürger es einfach leid, für einen minimal-Lohn knechten zu gehen, während sich Elitäre Finanz-Zirkel lachend die Taschen mit Geld vollstopfen.Geld was Real- gar nicht existiert.Geld wofür andere Menschen leiden und schuften müssen.Ich frage mich wie lange das ganze noch gut geht, muss es erst soweit kommen das wir unseren Sozialen Frieden durch dieses aberwitzige System gefährden lassen?
Das System muss sich ändern, das rücksichtslose gezocke auf kosten von Menschen muss aufhören.
Es ist Zeit aufzuwachen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckawol 13.10.2014, 13:57
33. Ein neuer Henry Kaufmann, diesmal von

Flossbach von Storch und nicht von Salomon Brothers?
Zu Beginn der 80er Jahre beeinflusste Henry Kaufmann
mit seinen freitäglichen Statements zur Geldmenge und Zinsentwicklung die internationalen Kapitalmärkte und den Emissionskalender.Die Abkehr von Bretton Woods machte die Betrachtungen von Henry Kaufmann notwendig. Sehr interessant Mayers Ansätze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Xiuhcoatl 13.10.2014, 13:57
34. Thomas Mayers Alternative harrt der Umsetzung - nur zu

> [...] "Wenn man eine Kritik äußert, die das System selbst betrifft, dann schauen die einen an, als hätte man sich danebenbenommen", berichtet er. [...]
> Mayer will deshalb Schritt für Schritt weg vom aktuellen Geldsystem. Dass sein Modell in der Praxis derzeit keine allzu großen Chancen hat, ist ihm klar.

Sie haben vor allem deshalb keine (großen) Chancen, wer er (nur) redet, und nichts tut und anbietet.

Ein paar Meter (örtlich) hier von mir weg gibt es allerlei Geschäfte. Dort erhalte ich 90 % der Dinge meines tägl. Bedarfs. Damit ich die Dinge erhalte, muss ich im Austausch dort EUR über den Tisch geben. Muss man nicht gut finden, ist aber ja nunmal derzeit so.

Wenn also der Herr Thomas Mayer und seine Apologeten anscheinend wie sie meinen eine schickere Idee als (etwa) den EUR haben, na dann tut euch doch keinen Zwang an, und stellt mir hier ein weiteres Geschäft hin (oder auch im selben Geschäft, mir egal), wo ich dann die "Zahlung" (oder wie das bei euch dann heißen mag) auf diese andere Weise vornehmen könnte. Dann wird sich ja erweisen, ob eure Idee so oberschlau ist, wie ihr meint.

Bis dahin (also bis ich so eine Alternative erhalte) werde ich weiterhin hier im Supermakrt mit EUR zahlen. (Wie auch sonst.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#Nachgedacht 13.10.2014, 14:08
35. Geld schafft an sich keinen Wert!

Thomas Mayer hat zwar erkannt das im gegenwärtigem Geldsystem ein Fehler steckt aber es geht Ihm in keiner Weise darum dieses Problem zu lösen. Geld an sich hat keinen Wert! Dem zu Folge ist es schon ein Fehler von billigem oder teurem Geld zu sprechen!
Deshalb ist der Vorschlag von @Paolo123 nachvollziehbarer als das Gefasel eines Thomas Mayer. Sein Gewissen kann nicht so sehr belastet sein wie er hier vorgzugeben versucht. Ihm geht es nur um eine andere Verteilung des Geldes.
@ Paolo123, allein mit zinslosen Krediten erreiche ich noch keinen ausgewogenen Wirtschaftskreislauf. Binnenhandel als Stiefkind zu sehen geht einfach in die falsche Richtung. Zinseszins ist absoluter Schwachsinn. Er dient der Abhängikeitsmanifestierung und Konzentration des Geldes.
Es bleibt die Tatsache das jede Krise auch eine Lösung nach sich zieht und die Hoffnung das Vernunft die Oberhand gewinnt.
#Nachgedacht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
duke_van_hudde 13.10.2014, 14:10
36. Hmm

Schön das überhaupt mal dieses Thema in SPON angesprochen wird. Ich kenne nicht genau die Thesen von Herrn Mayer, aber er gehört wohl zum eil zu dne Östreichern und daher denke ich das er sich an Hayek halten wird. Natürlich würde mir ein von Mieses noch mehr gefallen aber das würde wohl zu radikal sein.

Bei Hayek geht es dadrum das es überhaupt kein Geldmonopol mehr geben darf. Das heisst jeder kann ein eigenes Geldsystem aufmachen, aber er muss dann auch Kunden für sein System finden.

Das heisst natürlich nicht das dieses System eine Golddeckung braucht das braucht es nur wenn sich am Markt für Geldsysteme eins mit Golddeckung durchsetzt.

Tja und dann kann man sich mal die Frage stellen würde sich auf einen MArkt das jetzige Staatsliche Zwangsgeldmonpol durchsetzen. Das eine Partei den Banken erlaubt die Geldmenge aus den nichts einfach so zu erweitern und dadrauf dann noch Zinsen zu nehmen. Tja und ich bin mir ganz sicher das dieses Geldsystem überhaupt keine chance hat.

Warum es dieses Geldsystem in der Form gibt kann man auch kurz sagen. Der Staat kann mit diesen Geldsystem extrem hohe Schulden machen und das wollte man um z.b. Kriege wie den 1 Weltkrieg zu finanzieren. Bei einen Geldsystme wo man Geld nicht so einfach vermehren kann hätte der 1 Weltkrieg höchsten 6 Wochen gedauert.

Die Gewinne des ganzne Spiels sind daher die Banken und der Staat und die Verlierer die Bürger.

DAs wir keine Inflation haben stimmt einfach nicht, den wir haben eine Assetpreisinflation das kann sich jeder aus dne Immobilienmärkten in Deutschen Grossstädten anschauen.

Dazu hat eine normale Wirtschaft eine ständige Deflation in der Grössenordnung wie der Produktivitätsfortschritt erfolgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-122226439819235 13.10.2014, 14:23
37. Nach dem Bezahlstall fragen !

Die guten ,menschfreundlichen Jungs von GoldManSachs,den das bleibt man ein Leben lang,brauchen ein Feigenblatt oder auch Ventil ,der Mammon bleibt auch im schönen Köln der Hauptantrieb,die leichten Nebengeräusche sind ,wie des unerläßliche Buch gerade Planung und kein Zufall.Aber es immer wieder interessant wie Journalisten in unserer Zeit auf die kleinsten Dinge reinfallen und pflichtschuldig berichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Benjowi 13.10.2014, 14:38
38. Mißbrauch des Wirtschaftssystems!

Man muss sich den Begriff "Billiges Geld" einmal genauer anschauen und vor allem, was zumindest zur Zeit damit bewirkt wird. Dieses "billige Geld" fließt nämlich keineswegs, wie es gedacht ist, in die Realwirtschaft, sondern landet auf mannigfaltigen Wegen konzentriert in den Taschen einiger der mit den Banken verbandelten Nicht-Realleister-oft auch bei der Casinofraktion. Gleichzeitig wird die reale Arbeit insbesondere der Arbeitnehmer massiv entwertet, da den so erzeugten Preisen keine adäquaten Lohnsteigerungen gegenüberstehen. In Deutschland z.B. stagniert der Reallohn seit 20 Jahren bei steigendem BSP und wird zusätzlich durch massive Steigerungen der Staatsabgaben belastet. Das heißt aber, dass das "billige Geld" mit Duldung der Regierungen den Wohlstand des größten Teils des Volkes mindert-wohlgemerkt bei steigendem BSP. Was ist das für eine Karikatur eines vormals funktionierenden Wirtschaftsmodells geworden-vor allem auf Betreiben und durch Handeln der Banken, die dieses Modell schon seit einiger Zeit massiv missbrauchen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vantast64 13.10.2014, 14:45
39. Erinnert mich an die Atomindustrie,

wo erst Hausfrauen und Studenten die Manager der Atomindustrie überzeugen mußten, daß Atomenergie Teufelszeug ist. Hier bei den Finanzkrisen wissen viele Laien, daß da etwas nicht stimmen kann, wenn der Steuerzahler die Fehler der Versager bezahlen muß, egal, welches System das ist. Auch hier zeigt sich, daß die Banker nichts lernen wollen, hier hätte auch ein Galileo keine Chance, denn $$ vor den Augen trüben den Vorausblick.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 8