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Deutsche-Bank-Chefaufseher: Paul Achleitners Macho-Show
REUTERS

Als Chefaufseher hat Paul Achleitner großen Anteil am Niedergang der Deutschen Bank. Statt auf der Hauptversammlung eine große Show hinzulegen, sollte er dem Konzern einen letzten Dienst erweisen.

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argonaut-10 24.05.2018, 15:04
1.

von einer Bank, die mal auszog, um mit den Großen der Welt in einem Sandkasten zu spielen; Mann, was haben die seitdem Kapital verblasen.

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clau-roth 24.05.2018, 15:10
2. Herr Achleitner

ist der WAHRE Totengräber der Deutschen Bank !

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Raisti 24.05.2018, 15:15
3.

Wieviele Jobs könnte man bei der Deutschen Bank erhalten wenn man einen Achleitner entlassen würde ?
Bestimmt ne Menge :D

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opinio... 24.05.2018, 15:21
4. Alphatier, Alpha-Tier, CEO und mehr?

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Anwendung der von Mutter Natur vorgegeben Kriterien in menschlichen Gruppen/Organisationen seine Tücken hat, Beißkraft allein ist etwas wenig!

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ih2011 24.05.2018, 15:38
5. Spitzenmanager und Kapitalismus

Von diesen Spitzenmanagern hört man meist die Phrasen: Synergien, Umstrukturierungen, Beteiligungskäufe und -verkäufe, Auslagerungen und Gefasel von hohen Kosten (während man angeblich gute Investmentbanker (Zocker) nur mit viel Geld bekommt und man „gute“ Gehälter für Durchschnittsverdiener in guten Zeiten mit der herausragenden Marktposition rechtfertigte). Gleichzeit sind die prozentualen Steigerungen der 1. und 2. Managementebene mit sehr hohen Boni (auch in schlechten Zeiten) durchgängig wesentlich höher als die von Durchschnittsangestellten. Sinkende Gewinne oder gar Verluste werden dagegen regelmäßig mit Stellenabbau beantwortet und die versagenden Manager sehr üppig abgefunden. Allein die Pensionsansprüche sind erheblich und unangemessen.

Die unbequemen Schritte gelten nur für den Durchschnittsangestellten, zuweilen wird sogar der Staat bzw. der Steuerzahler für Fehlleistungen zur Kasse gebeten. Warum leistet sich die Deutsche Bank schon wieder eine Doppelspitze, die erst einmal wieder mit dem üblichen Gequatsche von sich reden macht: Digitalisierung, Fokussierung, Wandel, Geschäftsmodell, blablabla? Und auch das neue Management versagt es sich nicht, Analogien zum Fußball („Null gehalten“) zu bemühen. Nicht nur, dass man dieses „Fußball-Trainer und Fußball-Kommentatoren-Gerede" von Politiker hört, nun kommen auch die Spitzenkräfte der Wirtschaft, um dem Normalzuhörer angeblich Verständliches sinnentleert zu offenbaren.

Wie viele Personal-Fehlentscheidungen darf sich der AR-Vorsitzende noch leisten, obwohl er offenkundig völlig überfordert ist.

Regelmäßig erscheinen irgendwelche Zocker und/oder ideenlose Verwaltungskoryphäen, deren Karriere augenscheinlich nur durch eloquentes Meeting- oder Jour-Fix-Gesabbel und Protektion erwirkt wurde. Wann werden in der „sozialen Marktwirtschaft“ neben dem Gewinn, die Kennzahlen Wertschöpfung und Arbeitsplatzanzahl herangezogen? Wann führen kriminelle Handlungen auch in der Deutschen Bank zur Bestrafung (Haft, Strafzahlungen und Schadenersatz) der Top-Manager? Für das ideenlose Ankündigen von Stellenabbau und Phrasen in Fußballersprache benötigt man diese Manager nicht.

Ach, Herr Achleitner. Führende Nullen haben keinen Wert. Gehen Sie! Entsorgen Sie sich selbst!

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Tante_Frieda 24.05.2018, 15:42
6. Nicht gerade

Achleitner hat sicher die Bank nicht gerade zu neuen,leuchtenden Ufern geführt.Man könnte allerdings eine Mitschuld für den ganzen Schlamassel auch den Großinvestoren geben,jenen knallharten,unerbittlichen (wenn es um ihre eigenen Interessen geht) Kapitalsammelstellen,deren Name jeder an Wirtschaft Interessierte kennt.Wo war denn ihre so gute Expertise?Sie machen doch auch sonst immer kurzen Prozess,wenn sie aus einer ihrer Beteiligungen noch mehr Geld herauspressen wollen...
Immerhin sieht man immer wieder (nicht nur bei der Deutschen Bank),dass der Besitz großer Summen noch lange nicht gleichzeitig großes Können bedeutet.

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joG 24.05.2018, 15:47
7. Ich mochte Achleitner...

...immer und fand er mache seine Sache ganz ordentlich. Dass er bei einer deutschen Bank grossen Erfolg haben würde, war eigentlich jedoch kaum zu erwarten. Dafür ist die Wirtschafts-, Gesetzes- und Innovationskultur einfach ungeeignet. Dafür finde ich, hat er seine Sache erstaunlich gut gemacht.

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merlin 2 24.05.2018, 15:50
8. Vielleicht mal jemanden, der was davon versteht?

Mit Achleitner hat die Bank seit Jahren den falschen Vorsitzenden im AR. Vielleicht holt man sich endlich mal jemanden, der es kann und nicht nur jemanden, der sich gut verkaufen kann. Hier fehlt die richtungsgebende Instanz mit neuen Ideen. Wer einen Sanierer wie Cryan in einer Weise demontiert, daß die Bank fast zum Übernahmekandidat wird, der hat das Geschäft nicht verstanden. Und wenn man den Sanierer nicht mehr will, dann muß eine mindestens ebenso gute Alternative her oder es geht einem schon so wieder so richtig gut. Letzteres erschließt sich mir nicht!

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frankfurtbeat 24.05.2018, 15:53
9. das ...

das passt doch wunderbar ... einen auf dicke Hose machen und die Verantwortung zu entstandenen Problemen anderen zuschieben. Diese Gattung gibt es durch sämtliche Branchen, ich denke da an die Bahn, an VW, an BER, an Stgtt21, an Siemens und neben der dt. Bank an weitere Kreditinstitute. So etwas nennt man auch loser, eben einer der wie auch immer hochgeschubst wurde und partout nicht einsehen will das er es nicht drauf hat ...
Den Boni nimmt er noch mit dann wird er weiter empfohlen ... die verlorenen Arbeitsplätze samt der sich dahinter verbergenden sozialen Problematik sind Typen wie diesen einfach egal ... sie schämen sich nicht einmal und lehnen den goldenen Handschlag dankend ab - nein die meinen auch noch alles richtig gemacht zu haben ... puuh diese Spezie möge mir bitte aus der Sonne gehen!!!

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