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Deutsche Bank in der Krise: Plan B für die riskanteste Bank der Welt
REUTERS

Krumme Hypothekengeschäfte, Beteiligung an Geldwäsche: Der Deutschen Bank drohen in den USA Milliardenstrafen. Die Reserven sind knapp - müssen die Steuerzahler einspringen?

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GSYBE 23.09.2016, 17:33
1. müssen die Steuerzahler einspringen?

Das soll doch wohl ein Scherz sein, oder?

Man sollte mal das gesamte deutsche Geschäftsmodell überprüfen, scheint ja bei vielen namhaften ersten Adressen vorangig auf Beschiss aufgebaut zu sein; ganz zu schweigen von den weltweit geächteten unlauteren deutschen Handelsbilanzüberschüssen.

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klyton68 23.09.2016, 17:48
2. 39 Cent

Um sich zu ärgern. Den Steuerzahler beteiligen. Sieh an. Mal wieder der Steuerzahler. Und die SPD trommelt für CETA, TTIP durch die Hintertür. Dies ist nur ein Ausblick auf das, was uns erwartet. Die Antwort auf die Frage, wer zahlt, wird in Zukunft noch öfter, der Steuerzahler heißen, fürchte ich. Sind die Schiedsgerichte eigentlich alle amerikanisch? Und wir müssen den tollen Bankern von der DB noch ihre Boni bezahlen, wenn's hart wird. Wir Steuerzahler. Ich gebe zu, das ist jetzt überspitzt. Aber ich bin stinksauer.

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trompetenmann 23.09.2016, 18:00
3. Wieso Steuerzahler?

Wieso sollte ich einen Cent für die DB zahlen? Sollen doch die Aktionäre und Vorstände zur Kasse gebeten werden, oder laßt das Institut pleite gehen. Who cares?

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geheimakte 23.09.2016, 18:29
4. Ohja,und wie wir gerne zur Rettung der Deutschen Bank zur Kasse gebeten werden...

Vielen Dank liebe regierung, das ihr die Bank retten werdet. Danke Danke Danke

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keksguru 23.09.2016, 18:30
5. dann laßt die Deutsche Bank sterben...

es gibt keine Bank in Europa die es schlimmer getrieben hat... ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, den deutschen Steuerzahler bluten zu lassen weil die Strafzahlungen die Deutsche Bank in den Ruin treiben werden. Das geht ja munter weiter, hier ein paar Milliärdchen, dort noch ein zweistelliger Milliardennachschlag. Es wäre mal an der Zeit, die Profiteuere aus den "Guten Zeiten" in Regreß zu nehmen.

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Tuolumne Meadows 23.09.2016, 19:17
6. Ackermann und Jain

Ich würde vorschlagen, diese beiden Herren in Regress zu nehmen - denn die haben durch ihre Entscheidungen und Nachlässigkeiten diese Misere zu verantworten! Dann sind die Aktionäre dran - und erst ganz am Schluss der Steuerzahler!

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n.strohm 23.09.2016, 19:53
7. Wann

wachen unsere träumenden Politiker endlich auf ?
Die am äusseren Rand angesiedelten Parteien fordern quasi die Verstaatlichung der Banken ( meiner Meinung nach komplett falsch) aber dieses ständige "Hofieren" der Bankenmanager und der eklatante "Mangel an Kontrolle" (insbesondere für systemrelevante Banken) aus Überzeugung, das dort vernünftige Manager am Werk sind, führt uns genau da hin.
Danke ihr demokratisch gesinnten Volksvertreter mit christlichen und sozialen Hintergrund.

Diese auf kurzfristigen Erfolg und vom nächsten Bonus getriebenen Bangster sollten endlich mal in Regress genommen werden; bis hin zum höchst möglichen Strafmaß.

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AndreHa 23.09.2016, 20:29
8.

Müssen die Steuerzahler einspringen? Ja, wer denn sonst! Was für eine Frage.

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Benjowi 23.09.2016, 21:26
9. Perversion der Marktwirtschaft!

Zitat von Tuolumne Meadows
Ich würde vorschlagen, diese beiden Herren in Regress zu nehmen - denn die haben durch ihre Entscheidungen und Nachlässigkeiten diese Misere zu verantworten! Dann sind die Aktionäre dran - und erst ganz am Schluss der Steuerzahler!
Ganz das Gegenteil wird eintreten. In dieser Perversion der Marktwirtschaft, die in diesem unseren Land betrieben wird, werden nicht die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, sondern wie schon nur in der falschen Reihenfolge erkannt-der Steuerzahler-und da vorzugsweise der kleine Steuerzahler, denn die großen vermeiden ja sowas z.B. via Irland, was unsere Politiker insbesondere in Bayern auch ganz in Ordnung finden. Die von Ihnen genannten Verantwortlichen dagegen klagen auf Zahlung ihrer suspendierten Boni-für angebliche Gewinne, die sie mit den in den USA verpönten Methoden erzielt haben. Unsere Regierung und Rechtsprechung findet das offensichtlich eher normal. Das Ganze nennt sich dann "Leistungsgesellschaft". Die "Kleinen" leisten und die Großen kassieren-ist doch ganz logisch.

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