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Deutsche Bank gegen EZB: Fitschen fordert Ende der Niedrigzinsen
DPA

Seit der Finanzkrise hält die Europäische Zentralbank die Zinsen niedrig - auch um angeschlagenen Geschäftsbanken bei der Refinanzierung zu helfen. Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank geht diese Unterstützung zu weit. In einem Interview fordert ein Ende der extrem lockeren Geldpolitik.

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rkinfo 12.05.2013, 16:31
1. Konfus ... schließlich sind Kreditzinsen hoch

Problem ist das es mehr Anlagebedarf als Kreditbedarf gibt. Wobei Kreditzinsen meist saftig hoch sind jenseits von Immobilien. Nicht mal Neufahrzeuge bekommen von der Bank günstige Kredite. EZB Geld wird immer deutlich unter Kreditzinsen liegen sodass die Banken eh damit nicht Anlagevermögen verzinsen können. Also billigere Bankkredite dann stimmt auch wieder die Rendite für Anleger.

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Lok Leipzig 12.05.2013, 16:37
2. Aber schnell

Die von Kanzlerin und Finanzminister tatkräftig unterstützte illegale Nullzinspolitik im Namen der Euro-Rettung enteignet Millionen von Sparern, die für ihr Alter vorsorgen wollen. Ohne Zinsen frißt die Inflation die Ersparnisse weg. Millionen von Riester-Sparern, Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die mit staatlicher Unterstützung und nach Aufforderung der Politik privat vorsorgen wollen, werden um die Früchte ihrer Sparsamkeit und ihres Konsumverzichts gebracht. Draghi und Konsorten wollen mit dem Segen Merkels und Schäubles Banken, Hedgefonds und andere Kapitalsammelstellen retten. Den Menschen in Griechenland, Spanien und andernorts helfen sie nicht. Im Gegenteil: in Griechenland wird bei zwei Dritteln Jugendarbeitslosigkeit gerade eine ganze Generation verheizt, in Spanien das gleiche. Wenn der Euro scheitert, dann scheitert nicht Europa, dann scheitern Merkel, Schäuble und ihre Helfer aus CSU, FDP, Grünen und SPD. Weg mit ihnen. Gut, dass es eine Alternative gibt.

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whiteelephant1 12.05.2013, 16:49
3. Recht hat er....

Zitat von sysop
Seit der Finanzkrise hält die Europäische Zentralbank die Zinsen niedrig - auch um angeschlagenen Geschäftsbanken bei der Refinanzierung zu helfen. Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank geht diese Unterstützung zu weit. In einem Interview fordert ein Ende der extrem lockeren Geldpolitik.
... der Herr Fitschen.
Die EZB (gegängelt durch die Politiker) betreibt eine Entschuldung der Staatsdefizite durch die Niedrigzinspolitik. Die Bürger verlieren mehr und mehr ihr für die Altersicherung angelegtes Vermögen. Durch diese falsche Zinspolitik werden Rentenzahlungen, Auszahlungen von Lebensversicherungen, Riesterrenten usw. immer weniger. Die Niedrigzinsen mögen zwar nett sein für die Finanzierung einer Immobilie, aber wenn sich im Gegenzug, aufgrund der höheren Nachfrage nach Immobilien, die Immobilienpreise sich fast verdoppelt haben, dann helfen euch 3% wenigen Kreditzins recht wenig. Und mal ganz ehrlich, so stark, wie es uns die Politiker verkaufen, ist die wirtschaftliche Abschwächung nicht.
Bei einer echten gravierenden Wirtschaftsabschwächung hat die EZB, durch die meiner Meinung nach falschen Zinssenkungen der letzten Monate, überhaupt keinerlei Massnahmen mehr, hier gegenzusteuern, da sie bereits jetzt ihr komplettes Pulver verschossen hat. Aber das nehmen die dummen Politiker in Kauf, da sie von Wirtschaft keine Ahnung haben.
Also hoch mit den Zinsen!!!

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tailspin 12.05.2013, 16:50
4. Riesige Vorteile

Zitat von Lok Leipzig
Die von Kanzlerin und Finanzminister tatkräftig unterstützte illegale Nullzinspolitik im Namen der Euro-Rettung enteignet Millionen von Sparern, die für ihr Alter vorsorgen wollen. Ohne Zinsen frißt die Inflation die Ersparnisse weg. Millionen von Riester-Sparern, Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die mit staatlicher Unterstützung und nach Aufforderung der Politik privat vorsorgen wollen, werden um die Früchte ihrer Sparsamkeit und ihres Konsumverzichts gebracht. Draghi und Konsorten wollen mit dem Segen Merkels und Schäubles Banken, Hedgefonds und andere Kapitalsammelstellen retten. Den Menschen in Griechenland, Spanien und andernorts helfen sie nicht. Im Gegenteil: in Griechenland wird bei zwei Dritteln Jugendarbeitslosigkeit gerade eine ganze Generation verheizt, in Spanien das gleiche. Wenn der Euro scheitert, dann scheitert nicht Europa, dann scheitern Merkel, Schäuble und ihre Helfer aus CSU, FDP, Grünen und SPD. Weg mit ihnen. Gut, dass es eine Alternative gibt.
Aber....aber...aber...

Sie brauchen den Pass nicht mehr vorzeigen oder Geld umtauschen, wenn Sie in der EU verreisen wollen.

Vorausgesetzt, Sie haben noch Geld uebrig zum verreisen.

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CitizenTM 12.05.2013, 16:52
5. Niedrigzinsen...

... aber nicht für den Konsumenten, nur für die Spekulanten. So schaut's leider aus.

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viviane 12.05.2013, 16:54
6. Endlich

Endlich eine vernünftige Aussage.Der Sparer braucht dann nicht mehr für das Versagen eines Systems zu zahlen

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mehrgedanken 12.05.2013, 17:00
7. Pssst !

Zitat von Lok Leipzig
Die von Kanzlerin und Finanzminister tatkräftig unterstützte illegale Nullzinspolitik im Namen der Euro-Rettung enteignet Millionen von Sparern, die für ihr Alter vorsorgen wollen. Ohne Zinsen frißt die Inflation die Ersparnisse weg. Millionen von Riester-Sparern, Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die mit staatlicher Unterstützung und nach Aufforderung der Politik privat vorsorgen wollen, werden um die Früchte ihrer Sparsamkeit und ihres Konsumverzichts gebracht. Draghi und Konsorten wollen mit dem Segen Merkels und Schäubles Banken, Hedgefonds und andere Kapitalsammelstellen retten. Den Menschen in Griechenland, Spanien und andernorts helfen sie nicht. Im Gegenteil: in Griechenland wird bei zwei Dritteln Jugendarbeitslosigkeit gerade eine ganze Generation verheizt, in Spanien das gleiche. Wenn der Euro scheitert, dann scheitert nicht Europa, dann scheitern Merkel, Schäuble und ihre Helfer aus CSU, FDP, Grünen und SPD. Weg mit ihnen. Gut, dass es eine Alternative gibt.
Sie können doch nicht einfach deutsche Sparer, Rentner, Anleger aufwecken! das ist potentiell unverantwortlich und rechtes Gedankengut. Im übrigen ist es absolut sicher dass Berlin/Brüssel selbstverständlich eine Deutsche Bank retten werden, sollte die sich mal verheben; indirekt haben sie das mit den Rettungsschirmen schon mehrfach gemacht; sollte Fitschen es also ernst sein müsste er schnell das Eigenkapital erhöhen oder?

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lupenrein 12.05.2013, 17:02
8. ..........

Die quasi Nullzinspolitik der EZB soll natürlich
einen ganz bestimmten Zweck erfüllen.

Dieses Mal ist das Objekt der Begierde das noch auf den Konten
der Sparer vorhandene Bargeld, das vor allen Dingen noch auf denn Konten der Bürger in der BRD (reichstes Land!) vermutet wird.

Die Habenzinsen für die Sparer sind derzeit auf bis zu 0,1 % gesunken.
Und es wird sogar schon von 'Strafzinsen' gemunkelt.

Man will damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
Sparen lohnt nicht mehr.
Also Geld abheben und in den Konsum oder 'investieren'.
Steigender Konsum aber erhöht die Preise: Inflation.
Der kleine Sparer kann natürlich nicht investieren. Es gibt nur noch
'Blasen', die kurz vor dem Platzen oder ebenfalls unrentabel sind .
Zudem ist für echte Investition das Geld in der Regel gar nicht vorhanden.
Ergebnis: die Enteignung der Bürger wird beschleunigt.
Wer hat Voteile ?
Ganz klar nur die Banken, deren Rendite durch größere Zinsspannen erheblich steigt und Heuschrekcen, die mit ihren Gewinnen aus
den diversen Krisen in großem Stil 'Privatisierung' betreiben, etwa
Immobilien und Grundbesitz en gros oder neuerdings 'Wasser' oder ganze Infrastrukturen aus 'Staatsbesitz'.
Wir erleben derzeit den größten 'Heuschreckenfrass', der seit
Menschengedenken jemals stattgefunden hat.
Eine 'monetäre Leibeigenschaft' ist in realistische Sichtweite gerückt.
Der Feudalkapitalismus wird den'Politiker' ersetzen......

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echo0815 12.05.2013, 17:05
9. @LOK Leipzig

Ihrem Kommentar ist nichts hinzu zu fügen. Klar erkannt. Wobei sich das Problem ohnehin beschleunigen könnte mit dem "Sorgen-Kandidat" Frankreich, sollte der in den Sog einer Abwertung durch die Ratingagenturen gleiten.

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