Forum: Wirtschaft
Deutsche Bank: Sieben Millionen Euro Gehalt für Deutsche-Bank-Chef Sewing
REUTERS

Bei der Deutschen Bank fließt das Geld wieder - zumindest was die Gehälter betrifft. Für 2018 streicht Konzernchef Sewing sieben Millionen Euro ein. Insgesamt schüttet das kriselnde Institut fast zwei Milliarden Euro Boni aus.

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Kritik 23.03.2019, 00:14
60.

Zitat von minor
Ich habe nur einen Rechtschreibfehler gefunden: Standart. Meinen Sie die Standarte ? oder reden Sie hier gar von einem sprachlichen Standard ? Das wäre nämlich, in Anbetracht ihres eigenen Versagen, etwas peinlich. Vielleicht bin ich aber auch nur ihrem Zynismus nicht gewachsen. 350 Mio Gewinn bei 2 Mrd Boni...liest sich wie ein sehr schlechter Witz
es heisst "in Anbetracht Ihres eigenen Versagens" (Genitiv).
Leider haben Sie nicht bestanden, da Sie zwei der drei eingebauten Fehler ("Rezession" und "Packet") nicht als Fehler erkannt haben.

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anboes 24.03.2019, 09:10
61. Wenn Stand-art

und Pack-et gemeint ist, könnte man dies durchaus als Interpretation der Sachlage verstehen.

Die Sprache ist eben nicht nur ein harmloses Instrument der Gedanken.

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redwed11 24.03.2019, 10:55
62.

Zitat von kzs.games
ich bin nach wie vor der Meinung - jeder bekommt das, was er für die Wirtschaft wert ist. und wer hier neidet - arbeitet ihr auch 80 Stunden die Woche und habt früher nur gelernt/studiert
Diese Leute bekommen was ihnen ihre Spezis genehmigen. Das sind in der Hauptsache die Großaktionäre und die Aufsichtsratsmitglieder die in anderen Unternehmen im Vorstand sitzen. Das ist ein gegenseitiges geben und nehmen und hat mit Leistung absolut nichts zu tun.
Genau so ein Märchen sind die 80 Wochenstunden Arbeitszeit. Das kommt nur zusammen wenn Sie das Golf spielen, den Besuch der Nobelbordelle und die Häppchen Partys mitzählen.
Träumen Sie weiter von den ach so "schwer arbeitenden" Vorständen. Die Realität sieht anders aus.

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ralf.schmitz03 24.03.2019, 14:55
63. 7 Millionen können angemessen sein

Wenn Herr Sewing wertschöpfend agiert und die Deutsche Bank zum Erfolg führt, sind sieben Millionen sicherlich angemessen. Wenn nicht, dann ist es sowieso egal. Ich glaube, dass es keine weitern Chancen geben wird.

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bauigel 24.03.2019, 17:57
64. @ hman2

Da wissen sie mehr als ich. Ich kenne nur Dutzende Debatten über die Gehälter von Bankern, aber keine wo die Leute sich so massiv über die Gehälter von Fußballern beschweren.

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bauigel 24.03.2019, 18:04
65. @ Freidenker10

Entgegen ihrer Unterstellung bin ich gegen solche Millionengehälter - aber dann für alle.
Auf die Reaktion vieler Leute, die heute über die bösen Banker herziehen, bin ich gespannt, wenn dann die Bundesliga dicht gemacht werden kann. Ich fände es gut....
Ach ja, ich persönlich würde nie zur DB gehen, weil ich sie für völlig skrupellos und verdorben halte.

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Thomas_3477 08.07.2019, 10:29
66. 80 Stunden pro Woche sind Unsinn

Kein Mensch kann 80 Stunden arbeiten, es sei denn, es wird Zeit als Arbeitszeit ausgewiesen, die ein normaler Arbeitnehmer nicht als Arbeitszeit verbuchen darf. Wenn ich von meiner Firma von Montag bis Freitag zu einem Kunden geschickt werde, dessen Sitz 5 Autostunden entfernt ist, dort auch übernachte und 40 Stunden fakturiere, dann habe ich 40 Stunden gearbeitet. Ein Vorstandsmitglied behauptet dann wohl, dass er 100 Stunden gearbeitet hätte.
Wie auch immer, die Arbeitszeit spielt sowieso keine Rolle. Es geht darum, jemanden zu haben, der die richtigen Entscheidungen fällt, durchsetzt und kontrolliert.

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yvowald@freenet.de 08.07.2019, 18:30
67. Ungeheuerliche Exzesse

Zitat von kzs.games
ich bin nach wie vor der Meinung - jeder bekommt das, was er für die Wirtschaft wert ist. und wer hier neidet - arbeitet ihr auch 80 Stunden die Woche und habt früher nur gelernt/studiert
Von "verdient" kann keine Rede sein. Wer so argumentiert, hat nichts verstanden.
Niemand kann wirklich konzentriert - wie hier behauptet wird - 80 Stunden pro Woche arbeiten. Dieses Ammenmärchen müssen die Betroffenen verbreiten, um sich zu rechtfertigen. Aber eine wirkliche Rechtfertigung ist das nicht.
Es wäre besser, wenn Manager in der Spitze mit 70 oder 80 Prozent besteuert würden, dann könnte es derartige Exzesse gar nicht erst geben.

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