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Deutsche Bank streicht 18.000 Stellen: Der Bruch
Deutsche Bank

Er will Tausende Stellen streichen, die Deutsche Bank soll sich aus dem Aktiengeschäft zurückziehen: Christian Sewing ist in seinen Entscheidungen radikal. Sein Erfolg ist höchst ungewiss.

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bs2509 07.07.2019, 19:44
10. Die Deutsche Bank

ist die typische "Schweinebank" . . . Ackermann hat sie dorthin gebracht. Und die GroKo hat sie weitergewähren lassen.
Die bereinigten Kosten sollen bis 2022 auf 17 Milliarden Euro sinken. 18.000 Mitarbeiter sollen das Institut verlassen. Wegen der Kosten für den Umbau schreibt die Bank im zweiten Quartal einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro nach Steuern. Zudem werde eine interne »Bad Bank« gegründet, um Bilanzpositionen abzuwickeln. Diese umfassen 74 Milliarden Euro an risikogewichteten Aktiva.
Diese Zahlen sind Beweis genug für die jahrelange Inkompetenz ihrer Vorsitzenden.

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2bing 07.07.2019, 19:50
11. Erst der Anfang.

Auch das wird nichts bringen. Dr. Marc Friedrich hat diese Entwicklung exakt vorhergesagt. Das wird so weitergehen. Die Bank wird verstaatlicht werden. https://www.youtube.com/watch?v=SaQ6Rehayr8

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onewayjan-003 07.07.2019, 19:57
12. Auch der Paul

ist laengst ueber sein Haltbarkeitsdatum (Aufsichtsratschef Paul Achleitner, der seit sieben Jahren den notwendigen strategischen Umbruch verhinderte).
Dazu kommen zig milliarden an Schulden die unter der "Aufsicht von Paulchen" angehauft wurden. Ist unser Paul "too big to fail?"

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horst1109 07.07.2019, 19:59
13. Schade, ...

wo man auch hinsieht, ob im Sport (Fußball, Leichtathletik,) in der Digitalisierung, in der Industrie (Stahlproduktion, Maschinenbau) oder in der Bildung (Schulwesen und Hochschulwesen), überall haben wir den Anschluss verloren und haben uns auf den Früchten der harten Arbeit ausgeruht. Es scheint keine eigenen Erfindungen und Ideen mehr zu geben, sondern nur noch Reaktionen auf das, was andere uns vormachen (Pisa). Schlimm ist daran, dass man in Deutschland auf die Fragen der Zukunft scheinbar nur noch mit Abschaffen (Auto, Kohle, Atomkraft) und Verteilen (kostenfreie Ganztagsbetreuung, bedingungsloses Grundeinkommen) sowie Enteignen (Wohnungen und Grundstücke) versucht, den leistungsfähigen Nationen ein Stück hinterherzukommen. Das Prinzip Leistung verschwindet und wir sind immer mehr zufrieden, mit dem, was uns die aufstrebenden Länder übrig lassen. Jedes noch so kleine und bislang unbedeutende Land, hat aus unseren Fehlern gelernt und setzt auf die Möglichkeiten der Hochtechnologien. Schulen und Universitäten arbeiten von Beginn an mit PC und Industrie- und Technologie nahen Umgebungen. In Deutschland gibt es nur noch die Diskussion darüber, ob man auf einem Gymnasium möglicherweise für ein Jahr einen Wahlkurs Informatik anbietet und ob es unbedingt erforderlich sei, dass Informatik bereits in der Sekundarstufe I unterrichtet werden muss, denn die Kinder sollen erst mal richtig schreiben lernen.
So schafft man sich ab, bestes Beispiel ist die Deutsche Bank.

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ein-berliner 07.07.2019, 20:01
14. Investmentbanker ade

Erschreckend. 18.000 Stellen weniger? Wurde ja auch langsam Zeit. Die Bank muss nun keine gigantischen Provisionen mehr an Spieler zahlen.
Warum aber müssen die Kunden der Postbank trotzdem deutlich mehr für Ihr Girokonto zahlen? Hat der Ableger etwa auch ein kriminelles Geschäftsmodell zu verantworten? Wohl kaum, leider aber immer mehr kleine Geschäftemacher als neue Mitarbeiter.

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iasi 07.07.2019, 20:03
15. Weg von den Finanzspielplätzen und zurück zu den Bankgeschäften

Nur weil eine Bank die Zockereien nicht mehr mitmacht, ist sie doch nicht gleich provinziell und bedeutungslos.

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dunnhaupt 07.07.2019, 20:21
16. Die Verbindungen zu Trump

Wegen seiner diversen Bankrotte verweigerten amerikanische Banken Trump weitere Kredite. Da sprang damals die Deutsche Bank ein, der er wohl immer noch geschätzte 800 Millionen schuldet. So genau kommt es nicht drauf an. Trump brüstete sich ja schon immer, dass er nie eigenes Geld ins Geschäft stecke, sondern seine Immobilien ausschließlich mit "O.P.M." (= other people's money) finanziere.

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lucky.sailor 07.07.2019, 20:23
17. Womit Gewinn erwirtschaften?

So sehr ich es als ehemaliger Kunde begrüße, dass diese Bank den ernsthaften Versuch unternimmt, das skrupellose Gewinnstreben eines Ackermann endlich hinter sich zu lassen, so wenig sehe ich das strategische Konzept von Sewing, womit das Geldhaus in Zukunft ehrliche Gewinne erwirtschaften will. Wozu braucht es eigentlich bei weiter fortschreitender Digitalisierung noch Bankhäuser. Ich denke, sie werden in 50 Jahren bis auf wenige große Weltgiroinstitute zur Regelung des täglichen Zahlungsverkehrs ganz verschwunden sein.

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LDaniel 07.07.2019, 20:31
18. Gewollt

Politisch so gewollt. Die deutsche Bank durfte nichts mehr und wurde, anders als die US-Banken, in den USA kaputt geklagt. So kann sie international nicht bestehen. Aus dem mächtigsten Finanzinstitut der Welt ist eine kleine Bank geworden und wir machen uns abhängig von den großen Playern, die nicht greifbar sind für unserer Gesetze. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, wohin eine Industriefeindliche Politik, wie sie Deutschland betreibt, führt. Besser wird nichts, nur Deutschland spielt keine Rolle mehr und verliert immer mehr an Einfluss.

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gigi76 07.07.2019, 20:31
19. Die Schlacht

wird in der IT gewonnen und da ist die Deutsche Bank mit 30 verschiedenen Systemen besonders komplex aufgestellt. Manchmal ist es vielleicht besser von null anzufangen. Viel kommt auf dem Vorstand an, der von SAP zu Bank gewechselt ist.

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