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Deutsche Bank und Commerzbank: Großaktionär Blackrock sieht mögliche Bankenfusion ske
REUTERS

Die Gegner einer möglichen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank bekommen Unterstützung von einem einflussreichen Anteilseigner: Die Fondsgesellschaft Blackrock hält nicht viel von einem Zusammenschluss.

banker1 22.03.2019, 18:10
1. Blackrock

Es wird Zeit, auf europäischer Ebene die Spielregeln für Blackrock zu ändern, so das überhaupt bei dieser Lobbymacht noch möglich ist.

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Ortolan 22.03.2019, 19:09
2. Stellenabbau

Die Zahl der Mitarbeiter soll unter 90.000 Stellen fallen. Es wird ich von 20000 oder gar 50000 Arbeitsplätzen gesprochen. Das ist die Einwohnerzahl einer deutschen Kleinstadt. Ich kann für alle Betroffenen nur wünschen das die Fusion nie Wirklichkeit wird!

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flaschengaist 22.03.2019, 21:34
3. Die Fusion wird nicht wegzudenken sein!

Klaro wäre es schön, wenn Verdi die Botschaft versprühen könnte, keine Fusion und kein Stellenabbau. Das entspricht aber nicht der Realität. So viel Pragmatismus müsste auch ein Blackrock Schweizer haben.
Gegen die Verschlankung der Verwaltungsapparate hat auch ein ehemaliger schweizer Banker kein Rezept. Lieber jetzt eine Fusion als erst in 10 Jahren, wenn die Substanz nicht mehr knackig ist und vor Problemwucherung eine Implosion passiert. Vor 15 Jahren hätte vermutlich ein schweizer Banker nicht sagen können, wieviel von der Dresdner Bank heute übrig sein wird.

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Der hübsche Paul 23.03.2019, 02:21
4. mal davon ausgehend...

... es gibt tatsächlich ein politisches Interesse (weil der Nationalismus droht und wir neben deutschen Ackerflächen zur Grundversorgung halt auch eine deutsche Bank brauchen und die Landesbanken trotz großzügigem Rettungsschirm ja nichts gerettet haben) und dieses Interesse ist im Ergebnis zumindest so untermauert, dass der Staat einer der größten Aktionäre des neuen Instituts ist: Dann ist vielleicht jetzt - ungeachtet aller Leichen, die da noch in Kellern schimmeln mögen - der letzte Moment, eine gewaltige, schmerzhafte Konsolidierung herbeizuführen, aus der, unter Abschmelzung allen Größenwahns, mit Demut, Disziplin und eben konsequenter Restrukturierung, eine stabile, funtionierende, für deutsche Unternehmen dienliche Bank hervorgehen kann.
Vielleicht möchte man ja diese Rolle nicht den Sparkassen und Volksbanken zudenken. Dann ist der politische Druck, wenn auch augenscheinlich stümperhaft publiziert, wohlmöglich strategisch berechtigt und mit einer zielführenden Orientierung hinterlegt.
Vielleicht sind aber auch nur ewig Gestrige in falscher Rolle unterwegs und es ist an der Zeit, dass die Globalisierung auch der Finanzwirtschaft andere, temporär schmerzhafte, Effekte auslöst, die zu einer ökonomisch wirksamen, internationalen Konsolidierung auch nach Maßstäben entsprechender Gewinnoptimierung führt.

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bartsuisse 24.03.2019, 09:48
5. Keine Fusion

ohne Brechen von EU Vereinbarungen. Die verstaatlichten Anteilevder CoBa müssen erst verkauft werden, sonst ist es verbotene Staatshilfe. Schon die Nord LB war eine illegale Finanzierung der Länder. Es wäre mal Zeit dass Deutschland nicht nur moralappostelt bei andern sondern sich selbst an die Regeln hielte

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