Forum: Wirtschaft
Deutsche Nachlässe: Jede fünfte Erbschaft ist mehr als 100.000 Euro wert
DPA

Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.

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neuroheaven 31.05.2012, 11:40
1. ...

höhere erbschaftssteuer, aber pronto

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moeschtijall 31.05.2012, 11:48
2. Wie wärs denn mal mit der Aussage...

...*Ohne Fleiß kein Preis* ?!?


Jawohl, ich gehöre auch zu denen, die einmal Imobilien vererben ohne selbst je Geld oder Imobilien geerbt zu haben. Möglich war aber auch das nur mit vielen Entbehrungen und harter Arbeit. Auch Seitens meiner beiden Kinder. Kleidung und Spielsachen für die Beiden gab es meistens nur von ALDI....incl. dem Spott der lieben Mitschüler. Inzwischen sind Beide gut ausgebildete, pflichtbewusste und arbeitende Mitglieder unserer Gesellschaft, welche sich und meinen Enkeln aufgrund *mietgünstigeren Wohnens auch mal ein wenig gönnen können.

Ach ja, erwähnen möchte ich auch, daß meine Kinder diesen Umstand sehr wohl zu schätzen wissen und mir außer Ihrer Liebe, Fürsorge und Dankbarkeit auch sehr viel Achtung und Respekt schenken.

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meinerlei 31.05.2012, 11:49
3. milchmädchenrechnung

Dieser Beitrag ist von großer geistiger Schlichtheit. Die jetzt erbende Generation muss später mit wesentlich verringerten Rentenbezügen leben, was in manchen Fällen zum Glück durch eine Erbschaft teilkompensiert wird. Insgesamt steht die Generation der angeblichen Supererben aber wesentlich schlechter da. Von einer Ballung von Vermögen zu sprechen, ist daher sachlich falsch. Angesichts einer durchschnittlichen Lebensarbeitsleistung von rund 1,5 mio € eines Durchschnittsbundesbürgers sind im Übrigen 100.000 € Erbschaft, die in dieser Höhe auch nur für 20% anfallen, nicht so viel. Also: statt Meinungsmache in Richtung "die Reichen werden immer reicher" lieber mal zum Taschenrechner greifen, liebe Redakteure.

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corvidae 31.05.2012, 11:49
4.

Die Tatsache, dass sich Wohlstand über die Generationen hinweg fortsetzt und dabei noch wächst, ist daher auch ein entscheidender Faktor bei der weit auseinander strebenden Vermögensverteilung. Wer nichts hat, vererbt nichts und wenn es die nachfolgende Generation aus diesem nichts etwas schafft dann setzt sich das fort. diametral anders ist das bei vermögenden, wo jede Generation auf ein solides Fundament aufbauen kann, dieses zu erhalten oder gar auszubauen ist ungleich leichter als mit leeren Händen zu agieren.
Früher haben Wirtschaftskrisen und vor allem Kriege die Vermögensverhältnisse eines Großteils der Bevölkerung alle paar Generationen zwangsweise homogenisiert, keiner hatte mehr etwas, alle zurück auf Los.
Nach dem wir aber nun schon sehr lange (Gottlob!!) in friedlichen und stabilen Zeiten leben fällt dieses natürliche Korrektiv natürlich aus. Umso größer wird die Verantwortung des Staates, dafür zu sorgen das die Schere zwischen Armut und Reichtum nicht unaufhaltsam auseinnander driftet. Die Entwicklung zeigt dass diese Bemühungen "ausbaufähig" sind.

PS. Letzteres gilt natürlich nur, wenn man, wie ich, der Ansicht ist, dass eine (in Maßen) homogenere Verteilung von Reichtum innerhalb einer Bevölkerung ein sozialverträgliches Miteinander und somit eine höhere Lebensqualität für alle fördert.

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Thraex 31.05.2012, 11:50
5.

Zitat von sysop
Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.
Der erste Erbt 500.000€
Der zweite Erbt 20.000€
Der dritte Erbt 10.000€
Der vierte Erbt 1.000€
Der fünfte Erbt nicht

Im Schnitt Erben alle 106.200€

Was soll also diese Meldung, nur weil es immer mehr Millionäre gibt die entsprechend viel zu vererben haben und somit der Schnitt nach oben gezogen wird, heißt das nicht das davon alle was haben oder so wie impliziert werden soll, den Deutschen geht es allen super.

Kommt ein Statistiker in ein Restaurant und sieht eine Frau ne Spargelsuppe Essen und rechnet aus wieviele Suppen die Frau in einem Jahr Essen wird, sieht aber bei rausgehen nicht, das die Frau sagt , Igitt, nie wieder Spargelsuppe.

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bartholomew_simpson 31.05.2012, 11:50
6.

Zitat von sysop
Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.
Wer hat, dem wird gegeben.( Matthäus 25,29)

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peter78 31.05.2012, 11:51
7. Da ist sie wieder! Die Vermögenskrise!

Zitat von sysop
Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert
Es ist doch komplett unverantwortlich, der nachfolgenden Generation so viel Vermögen zu hinterlassen!
Denkt doch mal an die Kinder!
Merke:
Da wir die Schulden nicht bei den Aliens aufgenommen haben, werden mehr Schulden zu mehr Vermögen.
Aber darauf wird unsere Regierung die sie wiederholenden Qualitätsmedien nie kommen!

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moev 31.05.2012, 12:06
8.

Zitat von Thraex
Der erste Erbt 500.000€ Der zweite Erbt 20.000€ Der dritte Erbt 10.000€ Der vierte Erbt 1.000€ Der fünfte Erbt nicht Im Schnitt Erben alle 106.200€
Was glauben Sie denn wem die ganzen Häuschen in all den Dörfern und Kleinstädten gehören? Die werden alle mal vererbt und sind alle 100.000+ Wert

Auf dem Land war es zu meiner Kindheit noch normal das alle Mitschüler mit ihren Eltern im eigenen Elternhaus gewohnt haben. Jeman der mit Familie in einer Mietwohnung gewohnt hat war ein Exot.

Nun werden all diesen Etern leider irgendwann das zeitliche segnen und all diese Häuser werden vererbt.

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smartphone 31.05.2012, 12:07
9.

Hallo Peter78

Die SCHULDEN sind keine Kollektivschulden , dei hat der krass gesprochen Politiker aufgenommen um seinen Egoismus zu pflegen , das sog Volk solls dann ausbaden ?

Im übrigen tut man gerade so ,als wenn eine zb Hausvererbung ein quasi Lottogewinn wäre.

Auf einen solchen Bestand auch noch Erbschaftssteuer zu erheben gehört speziell bei direkten Nachkommen abgeschafft . der Freibetrag ist noch viel zu niedrig !!

Wie stellt man sich eigentlich vor ? Der zB 70 jährige Hausbesitzer soll zb Energiesanieren...
Wovon solls er bezahlen , Der Rente ?!?
Und der Erbe ... Der darf erst mal Neidsteuer ( oder wie soll man das bezeichnen ) zahlen - wovon . Etwa vom dem Minivermögen ,was die kalte Progression übrigläßt ?

Ergo ist das Objekt erst mal verschuldet wegen eigenlich nix ... weiter gedacht bewegt man sich auf eine schleichende staatlich sanktionierte Enterbung des Mittelstandes hin .
Aber soweit denken die Reflexhammel halt nicht.

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