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Deutsche Nachlässe: Jede fünfte Erbschaft ist mehr als 100.000 Euro wert
DPA

Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.

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fridayn 31.05.2012, 12:10
10. Aber unbedingt eine Ausnahme

Zitat von neuroheaven
höhere erbschaftssteuer, aber pronto
für Hartzler: keine Steuer egal wie hoch die Erbschaft und keine Anrechnung auf die Stütze.

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ekel-alfred 31.05.2012, 12:15
11.

Zitat von sysop
Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Die Folge: Vermögen ballen sich immer stärker bei den entsprechend Begünstigsten.
Fazit: Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen.

Mal im Ernst. Ob Otto Durchschnittserbe eine Immobilie vererbt bekommt, hängt auch davon ab, ob Vater/Mutter oder Oma/Opa bis an ihr Ende gesund und munter bleiben. Nicht selten werden Immobilien wieder zu Geld gemacht, um die Kosten für eine Pflege und/ode Heimaufenthalte überhaupt decken zu können.

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andy69 31.05.2012, 12:16
12. oder:

Zitat von neuroheaven
höhere erbschaftssteuer, aber pronto
Weniger Neiddebatten, aber pronto.

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lug&trug 31.05.2012, 12:17
13. Statistik

Zitat von sysop
"Exakt drei Viertel aller Erbschaften werden für die Kinder der Erbschaftsgeber geplant..."
Man fragt sich, ob die Durchführer der Studie oder der SPON-Schreiberling hier so beschwingt dilettieren.
Möglich, dass "exakt drei Viertel" der untersuchten Stichprobe die Kinder begünstigen wollen, aber daraus zu schließen, dass es auch im Allgemeinen "exakt" drei Viertel ALLER Erblasser sind, ist Blödsinn (und außerdem völlig irrelevant für den Text).

Auch sonst gibt der Artikel nicht viel Bahnbrechendes her: dass die große Zahl an vererbten Immobilien dazu führt, dass Erbschaften mehr "wert" werden, ist angesichts der Immobilienpreis-Entwicklung eine Binsenweisheit.
Auch dass der "Wert" einer Erbschaft an sich im Lauf der Zeit höher wird, ist in einer inflationären Wirtschaft völlig normal.

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fort-perfect 31.05.2012, 12:17
14. Wieder einmal

Zitat von sysop
Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.
so ein typischer polemischer Artikel über die ach so reiche deutsche Mittelschicht und deren Erben....
Klar, dass der Fiskus liebend gerne diese aus versteuerten Einkommen finanzierten Werte liebend gerne nochmals versteuern möchte.
Der Staat ist ein Fass ohne Boden und mit diesem Artikel wird der Eindruck erweckt, dass Erben eigentlich zu "unrecht" erben.....
Zitat:"Vermögen ballen sich immer stärker bei den entsprechend Begünstigten"
Was soll eine solche Aussage? Es ist doch jedem selbst überlassen, sich Werte zu schaffen und wenn ich als Erbe von diesen Werten profitiere, ist das doch völlig ok.
Diese Werte sind ja schliesslich nicht zusammen geklaut, sondern bei vielen unter persönlichem Verzicht geschaffen worden.

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jujo 31.05.2012, 12:19
15. .....

Zitat von moeschtijall
...*Ohne Fleiß kein Preis* ?!? Jawohl, ich gehöre auch zu denen, die einmal Imobilien vererben ohne selbst je Geld oder Imobilien geerbt zu haben. Möglich war aber auch das nur mit vielen Entbehrungen und harter Arbeit. Auch Seitens meiner beiden Kinder. Kleidung und Spielsachen für die Beiden gab es meistens nur von ALDI....incl. dem Spott der lieben Mitschüler. Inzwischen sind Beide gut ausgebildete, pflichtbewusste und arbeitende Mitglieder unserer Gesellschaft, welche sich und meinen Enkeln aufgrund *mietgünstigeren Wohnens auch mal ein wenig gönnen können. Ach ja, erwähnen möchte ich auch, daß meine Kinder diesen Umstand sehr wohl zu schätzen wissen und mir außer Ihrer Liebe, Fürsorge und Dankbarkeit auch sehr viel Achtung und Respekt schenken.
Schliesse mich im Wesentlichen an.
Unsere Tochter lebt mit Familie in einer von uns cash bezahlten ET in Berlin im Vorgriff auf das Erbe. Wir leben im bezahlten Haus, haben einen sechstelligen €-Betrag in Reserve. Es viel also leicht vor unserem Ableben abzugeben.
P.S. wir fühlen uns nicht reich, den einzigen "Luxus" welchen wir uns leisten sind hochwertige Lebensmittel vom Biobauern, da darf es durchaus mehr kosten!

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Trouby 31.05.2012, 12:27
16.

Wenn wir mal unterstellen, dass viele Mittelständler selbstständig sind, und dass Selbstständige optimalerweise für ihre Firma vorsorgen müssen, z.B. mindestens ein halbes Jahr Lohn- und Abgabenzahlungen auf der hohen Kante halten sollten, um in schlechten Phasen Reserven zu haben, dann beißen sich die Neidhammel ins eigene Bein.

Keine Reserven bei einer kleinen Firma bedeutet: Sofort Leute entlassen, wenn es mal kurzzeitig nicht so läuft.

Ich glaube, das kann nun wirklich niemand wollen.

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u.loose 31.05.2012, 12:32
17. (:-))

Zitat von peter78
Denkt doch mal an die Kinder!
Genau das tun die Erblasser doch!

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unlogisch 31.05.2012, 12:34
18.

Zitat von moev
Was glauben Sie denn wem die ganzen Häuschen in all den Dörfern und Kleinstädten gehören? Die werden alle mal vererbt und sind alle 100.000+ Wert Auf dem Land war es zu meiner Kindheit noch normal das alle Mitschüler mit ihren Eltern im eigenen Elternhaus gewohnt haben. Jeman der mit Familie in einer Mietwohnung gewohnt hat war ein Exot. Nun werden all diesen Etern leider irgendwann das zeitliche segnen und all diese Häuser werden vererbt.
Dann frag ich mich, wie man bei wikipedia darauf kommt, das ca. 70% der Deutschen kein Vermögen besitzt?

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zudummzumzum 31.05.2012, 12:37
19. Geld kann man aber nicht essen ...

Zitat von meinerlei
Dieser Beitrag ist von großer geistiger Schlichtheit. Die jetzt erbende Generation muss später mit wesentlich verringerten Rentenbezügen leben, was in manchen Fällen zum Glück durch eine Erbschaft teilkompensiert wird. Insgesamt steht die Generation der angeblichen Supererben aber wesentlich schlechter da. Von einer Ballung von Vermögen zu sprechen, ist daher sachlich falsch. Angesichts einer durchschnittlichen Lebensarbeitsleistung von rund 1,5 mio € eines Durchschnittsbundesbürgers sind im Übrigen 100.000 € Erbschaft, die in dieser Höhe auch nur für 20% anfallen, nicht so viel. Also: statt Meinungsmache in Richtung "die Reichen werden immer reicher" lieber mal zum Taschenrechner greifen, liebe Redakteure.
Unser Erbrecht stammt aus einer Zeit, als es regelmäßig darum ging, eine bescheidene Hinterlassenschaft unter einer Personenmehrzahl aufzuteilen, wobei die Erbschaft regelmäßig in einem Lebensalter zufloss, als man selbst (noch) mit dem Geld knapp war.

Wenn aber in Zukunft die Generation 55+ endlich die Häuser ihrer Eltern erbt, NACHDEM sie ihre Kinder großgezogen hat (wenn überhaupt), stellt sich durchaus die Frage, ob es nicht Zeit wäre das Thema anders anzugehen. Worin besteht die soziale Rechtfertigung dafür, jemanden, der im eigenen fast abbezahlten Eigenheim lebt, noch steuerfrei 2 Hütten danebenzustellen? Was wollen die damit? Wer soll diese denn - in Anbetracht unserer Kinder- und Jugendarmut - kaufen oder mieten?

Nicht umsonst äußern sich gravierende wirtschaftliche Probleme im Platzen einer Immobilienblase: USA / Island / Spanien, ... und auf einmal ist die teuer bezahlte Immobilie "nichts mehr wert" und die gesamte Vermögensplanung für den Ruhestand im Ar***. Vor 5 Jahren blickte man dort noch einem goldenen Rentenalter ins Auge - und jetzt werden die Renten gekürzt usw...

Gerade in Anbetracht des Verteilungsspielraums, den die Erbschaften so bieten, sollte man hierüber einmal gründlich nachdenken und eine kraftvolle Reform wagen.

Denn das Rentenniveau, dass sich die reichen Erben so ausmalen, wird sich nicht darstellen lassen, wenn es zu viele gibt, die diesem Wohlstand nur vom Katzentisch zusehen dürfen!

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