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Deutsche Nachlässe: Jede fünfte Erbschaft ist mehr als 100.000 Euro wert
DPA

Die durchschnittliche Erbschaft in Deutschland steigt stark im Wert. Laut einer Studie ist jeder fünfte Nachlass größer als 100.000 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim überschrieben zu bekommen, hat sich verdoppelt.

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081172 31.05.2012, 13:05
30.

Zitat von Thraex
Kommt ein Statistiker in ein Restaurant und sieht eine Frau ne Spargelsuppe Essen und rechnet aus wieviele Suppen die Frau in einem Jahr Essen wird, sieht aber bei rausgehen nicht, das die Frau sagt , Igitt, nie wieder Spargelsuppe.
Wenn den nicht Volker Pispers schon im Programm hatte :)

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markus54321 31.05.2012, 13:08
31. übliche Stimmungsmache

man könnte es auch andersrum schreiben lieber SPON:

80% der Erbschaften sind weniger als 100.000 Euro wert.
Wieviele der 1600 Befragten dabei noch vergessen haben, dass ihr Haus was sie mal vererben zum Großteil der Bank gehört möchte ich garnicht wissen.

Den Kernpunkt hat die Umfrage leider nicht getroffen, es gibt einen geringen Prozentsatz (ich schätze mal 5-10%) die mehr Vermögen vererben als die restlichen 90% der Bevölkerung jemals erarbeiten können. Und aufgrund der lobbygesteuerten Senkung der Spitzensteuersätze, Abschaffung der Vermögenssteuer und Senkung der Erbschaftssteuer werden die Vermögen durch den Zinseszinseffekt ohne jegliche Arbeit immer Größer...

das Vermögen der einen sind die Schulden der anderen, die Summe bleibt Gesamtwirtschaftlich konstant.

Dämmert der Redaktion etwas?

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juergenwolfgang 31.05.2012, 13:08
32.

Zitat von monzaman
Warum? Glauben Sie, Ihre Nachkommen sind unfähig und bekommen nix selber auf die Reihe?
Selbst wenn meine Kinder unfähig und nix hinbekommen sollten.... steht denen dann nichts zu??
Oder anders rum, wenn meine Kinder beide viel Geld verdienen in ihrem Berufsleben, dann auch nicht??
Was ich mit meinem sauer verdientem, erspartem und zigfach versteuertem Vermögen mache ist nicht relevant!

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scientist-on-hartz4 31.05.2012, 13:09
33. 100000€

Klingt viel, ist aber ein läppischer Betrag, besonders als Immobilie. Schon eine Dreizimmerwohnung kostet in neuwertigen oder renovierten Zustand je nach Lage um die 100000 - 150000 Euro. Ganz zu schweigen vom Einfamilienhaus. Und was genau vererbt denn grade die Generation "Wirtschaftswunder" (Jahrgang 1930-45) an die Generation "Babyboom" (Jahrgang 1955-1970)? Genau! Ihr klein Häuschen! Und das müssen sich - der Name sagt es schon - die Erben zu dritt oder gar zu fünft teilen. Wenn Sie Glück haben und die Eltern nicht zu Pflegefällen wurden oder sie selbst mit 50 arbeitslos werden. Wirklich relevant sind Erbschaften erst ab 1 Million Euro. Wer soviel erbt, kann sich wirklich ins gemachte Bett setzen. Aber das sind die wenigsten; der Rest hat grademal soviel Eigenkapital, um sich selbstständig zu machen, wenn er mit 50 den Job verliert. Denn einen neuen bekommt man in dem Alter nicht mehr!

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hajuewa 31.05.2012, 13:10
34.

niedrigere erbschaftssteuer, aber pronto!!

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manta 31.05.2012, 13:11
35.

Zitat von tholux
@ meinerlei: Sinnvoller erscheint mir eine konfiskatorische Erbschaftssteuer, aus der dann eine Art Startkapital für jeden Neugeborenen generiert wird. Damit hätten wir uns ein Stück weit dem angenähert, was soziale Marktwirtschaft (auch) ausmacht: gleiche Startbedingungen. Das war auch mal ein Vorschlag des US-Präsidentschaftskandidaten McGovern in den 1970er Jahren.
Somit macht Werte schaffen und Kinder kriegen keinen Sinn mehr. Es gibt eben Eltern welche sich massiv Einschränken und damit langfristige Anlagen kaufen. (Materielles oder eben Finanzpapiere etc.) Das machen sie mit weiser Vorraussicht für ihre Nachkommen. Denn zu jenen haben sie eine persönliche Beziehung und tun alles um ihnen ein unkompliziertes Leben zu ermöglichen. (Glücklicher verwende ich hier nicht gerne, denn Glück korreliert nur sehr passiv mit Geld)
Andere wollen "leben" und genießen das mit Urlaub und Konsumgütern. Die Kinder sind hier eben nicht primär der Investitionspunkt.

Und das wollen sie nun angleichen ? Dann wird in kürzester Zeit niemand mehr irgendwas vererben weil schlichtweg kein Anreiz mehr da ist.

Erben ist nun leider eine sehr persönliche Sache. Der eine bekommt mehr, der andere weniger. Der Neid ist hier Omnipräsent. Es geht aber auch eben schlcihtweg [/b]niemanden[b] etwas an wie viel der andere nun bekommt und das macht jegliche Diskussion auch wieder lächerlich.Die Leistung wurde nunmal von jemandem erbracht und der sucht sich aus wer davon profitiert.(Ausgenommen natürlich Zwangsarbeit, NS-Zeit, Krupp, Thyssen, Quandt).

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andy69 31.05.2012, 13:13
36. das kann man so sehen...

Zitat von Xircusmaximus
Die Generation die das Vermögen erwirbt mag diese noch Ihrem Fleiß zu verdanken haben. Die Erbengeneration bedarf allerdings des Fleißes nicht, wenn das Erbe nur groß genug ist, ganz im Gegenteil. Stellt man die Einkommenssteuevor allem die Lohnsteuer dagegen, mit der Fleiß und Leistung bestraft wird, kommt man zu dem Schluss, das Erben Vermögen ohne jede eigene Anstrengung erwerben, Arbeitende und Leistende hingegen nicht. Die Kosten der soziale Spaltung der Gesellschaft dürfte mittel und langfristig ohnehin noch teurer werden, als eine angemessene Versteuerung von Erbschaften. Aber über den Tellerrand des vordergründigen Eigeninteresses zu schauen, ist den Wenigsten gegeben.
... anderseits ist das zu vererbende Vermögen (in aller Regel) ordnungsgemäss versteuert und damit 100% Eigentum des Erblassers.
Er kann entscheiden, was mit SEINEM Geld passiert und kann es somit seinen Kindern hinterlassen.
Eine nochmalige Versteuerung bedeutet einen Nachteil gegenüber demjenigen, der sein Geld im Laufe seines Lebens verjuxt hat oder aber erst gar nie Vermögen erarbeitet hat.

In Zeiten, in denen mangels staatlicher Bonität von den Menschen immer mehr Eigenabsicherung abverlangt wird, kann es nicht sein, daß ein Erbe, welches eine solche Absicherung für die nächste Generation ermöglicht,vom Staat gierig angegangen wird.

Und wenn man den offiziellen Zahlen zum Thema Erbschaftssteuer Glauben schenken darf, dann nimmt Deutschland momentan ja recht wenig Geld dadurch ein, obwohl wirklich große Vermögen schon heute saftig besteuert werden. Dies bedeutet im Umkehrschluss für mich, dass eben doch zumeist nur "Ommas klein Häusken" + ein kleiner Geldbetrag weitergegeben wird, und nicht die Riesenwerte.

Deshalb hat für mich diese Diskussion in einem Land, welches weltweit für seinen Neid und seine Missgunst bekannt ist (natürlich unter dem Deckmäntelchen der sozialen Gleichheit), einen faden Beigschmack. So nach dem Motto "ich bekomme mal nix, dann brauchst du auch nix zu bekommen..."

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n.holgerson 31.05.2012, 13:14
37.

Zitat von Thraex
Der erste Erbt 500.000€ Der zweite Erbt 20.000€ Der dritte Erbt 10.000€ Der vierte Erbt 1.000€ Der fünfte Erbt nicht Im Schnitt Erben alle 106.200€ ...
Sie beschreiben einen Durchschnittswert! Im Artikel steht aber "Gut jede fünfte Erbschaft habe künftig einen Wert von 100.000 Euro und mehr."

Ihr Beispiel hat mit der Aussage im Artikel nichts zu tun!

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moev 31.05.2012, 13:17
38.

Zitat von unlogisch
Dann frag ich mich, wie man bei wikipedia darauf kommt, das ca. 70% der Deutschen kein Vermögen besitzt?
Müssen Sie Wikipedia fragen. Wobei ich da sehen das die 70% noch 10% des Vermögens haben

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manta 31.05.2012, 13:17
39.

Zitat von monzaman
Warum? Glauben Sie, Ihre Nachkommen sind unfähig und bekommen nix selber auf die Reihe?
Mein bester, so wie man den Kindern Liebe, Geborgenheit und Wissen mit auf den Weg gibt, so gibt man ihnen natürlich auch Materielles. Von Luft und Liebe wird man noch nicht mal satt. Verstehste ?
Unfähig ist niemand, mein lieber monzaman aber ein finanzielles Polster gibt nunmal einen Vorteil, wenn nicht sogar Vorsprung wenn es um die Entwicklung und den Werdegang geht.

Mach dir keinen Stress. Du kannst mir gerne dein Konto überlassen und mir beweisen dass du es trotzdem auf die Reihe bringst ! Ich freue mich dann total für dich während ich 500er Benz das Leben genieße

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