Forum: Wirtschaft
Deutsche Oligarchen: Zerschlagt die Familienunternehmen

Wir regen uns gern über russische oder ukrainische Oligarchen auf. Und tun so, als hätten wir solche Oligarchen in Deutschland nicht. Dabei nennen wir sie nur anders: Familienunternehmen.

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peeka(neu) 27.04.2015, 15:35
1. Wenn

man BMW und VW als "Mittelständler" bezeichnet, dann kommt einem das doch recht seltsam vor.
Die Zeit, als Mittelständler wie Borgward oder Glas die Automobilindustrie prägten, ist doch längst vorbei.

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peitzman 27.04.2015, 15:36
2. Alternative?

Lieber Herr Münchau, was wäre denn Ihr Alternativvorschlag, um das Familienbetriebsmodell zu ersetzen? Selten so einen Unsinn gelesen...

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kwik-e-mart 27.04.2015, 15:39
3. Heute gefällt mir der Münchau

ausgesprochen gut. Redet er heute doch nicht über Euro(sozialismus), EZB und andere garstige Dinge, von denen er nichts versteht. Weiter so, Herr Münchau, weiter so!

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kp229 27.04.2015, 15:40
4. Zukunftsmodell

Es ist sicher viel sinnvoller, unsere Zukunft Managern wie den Herren Jain und Middelhoff zu überlassen, die schaffen es ja nachweislich, unsere großen Deutschen Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

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jens.kramer 27.04.2015, 15:42
5. Helmut Kohl

Helmut Kohl war mit Odewald & Compagnie verstrickt, und die "INSM" ist doch auch heftigst mit der Politik verquickt

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-stille-werk-einer-deutsch-christlichen-heuschrecke

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dachauerthomas 27.04.2015, 15:42
6. Das sehe ich anders

Mir ist es lieber, wenn der Konzern in der Hand einer Familie ist, die eventuell auch in 15 Jahren noch davon leben will, als wenn er in der Hand von sogenannten Finanzinvestoren ist, die nur den kurzfristigen Reibach sehen. Wieviele Firmen wurden nach dem Verkauf durch die Gründerfamilie ruiniert. Grundig ist hier nur ein Beispiel.

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territrades 27.04.2015, 15:42
7. Familienunternehmen

Großartige Idee. Zerschlagen wir doch die einzigen Unternehmen, die noch auf langfristiges Wachstum und Sicherheit setzen, denn schließlich will der Chef ja was an seine Kinder vererben. Lieber mit Hire und Fire sowie Investitionen auf Pump jedes Quartal die Anleger erfreuen, zur Not wird man vom Staat gerettet. Oder man gründet ständig neue Start-Ups, vielleicht wird man ja von einen Konzern aufgekauft.

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karx11erx 27.04.2015, 15:43
8. .

Ist Ihnen heute einfach nichts besseres eingefallen, Herr Münchau? Im großen und ganzen funktioniert das Modell, das Sie mit Staates Hilfe (!) zerschlagen wollen. Ein wirtschaftliches System, das sich wirklich überlebt hat, geht von alleine zugrunde. Das sollte man im Fall Unternehmen in Familienbesitz getrost abwarten. Was ist denn überhaupt die Alternative? Glauben Sie, in großen Aktiengesellschaften mit anonymen Besitzern kommen Talente besser nach oben? "Geschleimt" (wenn man es so nennen will) wird immer - je größer der Betrieb, desto schlimmer. Ihre heutige Kolumne ist wirklich der geistige Dünnpfiff der Woche.

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kanadasirup 27.04.2015, 15:44
9. Optional

Was gibt's denn Besseres als die Firma in Familienhand?
Garant für Stabilität sowohl in der Firmenpolitik als auch für die Beschäftigten.
Die Alternative ist die Heuschreckenkultur à la Dax-Konzern, wo der Vorstand nur 4 Jahre lang auf schnellen Gewinn aus ist und amerikanische Heuschrecken im Hintergrund die Fäden ziehen.

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