Forum: Wirtschaft
Deutsche Oligarchen: Zerschlagt die Familienunternehmen

Wir regen uns gern über russische oder ukrainische Oligarchen auf. Und tun so, als hätten wir solche Oligarchen in Deutschland nicht. Dabei nennen wir sie nur anders: Familienunternehmen.

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charlybird 27.04.2015, 15:45
10. Wow, Herr Münchau,

ich hätte nie gedacht, dass ich Ihnen einmal so uneingeschränkt beipflichten würde.

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daniel.diesinger.54 27.04.2015, 15:45
11. Aua!!!

Sehr geehrter Herr Münchau,

Die Qualität Ihres "journalistischen" Beitrags ist wirklich unterirdisch. Ich habe den Eindruck sie schmeißen hier mit Nebelkerzen um sich. Es geht Ihnen gar nicht um den Mittelstand, sondern um eine Gerechtigkeitsdebatte, nach dem Motto: Der böse, reiche Mittelstand!

Den gilt es natürlich zu schröpfen. Dumm nur, dass mittelständisch geprägte Unternehmen deutlich sozialer mit Mitarbeitern umgehen als DAX Unternehmen. Ungünstig, dass sie in Krisenzeiten eher an der Belegschaft festhalten,weil sie sich den Mitarbeitern und nicht den Renditeforderungen der Aktionäre verpflichtet fühlen.
Auch wenig schön, dass ein Großteil der Arbeitnehmer von mittelständischen Firmen beschäftigt wird.

Nach Ihrer Überlegung schaffen wir das alles ab, und lassen dann die ehemals mittelständischen Firmen von staatlichen chinesischen Investorengruppen aufkaufen!
! Die sind ja dafür bekannt nach deutschen Sozial- und Umweltstandards zu produzieren!

Wenn Sie das nächste mal Ihr Mantra von der Umverteilung predigen, sollten Sie sich vorher überlegen, wem sie damit eigentlich schaden wollen. In diesem Fall dem deutschen Michel!

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kevinschmied704 27.04.2015, 15:45
12. ja ne is klar..

hier wird wieder ein begriff beutzt um irritationen zu schafen. die deutschen die übrigens keine oligarschen sondern eher als plutograschen bezeichnet werden. wird aber nicht vor geworfen, in einem schwachem moment des staates ihre taschen teils mit illegalen mitteln erwirtschaftet zu haben. darüber hinaus haben deutsche plutokraten auch noch nie versucht die deutsche regierung nach ihrem muster und gutdünken umzukrempeln und keiner dieser menschen bis auf einige wenige sind kriminelle. was der münchau zusätzlich vergisst, das die wirklich reichen deutschen plutokraten schon längst ihren deutschen pass gegen pässe aus luxenburg, monaco oder ähnliche steuerbegünstigendere staaten eingetauscht haben. ;)
das was sie hier fälschlicher weise als oligarschen betitteln ist der klägliche rest der millionäre die noch sowas wie gewissen haben! also immer schön vorsichtig mit den informationen umgehen und vorallem wenn man nicht mal die grenze zwischen oligarsch und plutogarsch kennt sollte lieber die finger still halten. ;) p.s. meine in schutz nehmen der plutogarschen jenseits des ehemahligen kaltenvorhangs nicht falsch verstehen... ich sehe plutogarschen wie auch oligarschen , als ein moralisch weltliches problem, das wir hinter uns bringen sollten!
denn diese menschen sind inzwischen staatsgrenzen egal, sie grenzen im sinne von reichtum ein und andere nach dem vorbild des indischen kastensystems aus! gruss

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schlawa 27.04.2015, 15:45
13. Münchau, was ist denn mit dem Euro ?

Nachdem der Euro nun doch nicht zusammenbricht versucht das Windei Münchau anscheinend jetzt wieder die alte Sau Erbschaftssteuer durchs Dorf zu treiben.

Wer auf den hört tut mir wirklich leid.

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alt+naiv 27.04.2015, 15:47
14.

Gott sei Dank, Herr Münchau, sind Sie nicht das Maß aller Dinge!

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HankDuBois 27.04.2015, 15:47
15.

Damit der Shareholdervalue allein regiert?
Schlechte Idee.
Warum etwas ändern, wenn es doch funktioniert?

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agt69 27.04.2015, 15:48
16. Was ist denn das für eine Logik?

Familien dürfen also gerne Unternehmen gründen, Tausende Meschen beschäftigen und Milliarden an Steuern zahlen, aber wenn sie dann groß und erfolgreich geworden sind, dann kassiert der Staat sie ein? Warum? Weil Ihnen Herr Piech unsympatisch ist? Im übrigen ist VW wohl kaum ein Beispiel für ein typisches deutsches Familienunternehmen, nur weil es ein Familie gibt, die Haupteigentümer ist.

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Franz Wiedemann 27.04.2015, 15:48
17. Weil's die Börse richtet?

Ja toll. Familienunternehmen gehören also zerschlagen. Und an deren Stelle sollte dann ein Hedgefonds und die Börse treten? Weil deren Manager ja immer aufgrund ihrer Kapazität einen Posten bekommen und nur das Beste für die Firma wollen?
Gegen eine Besteuerung ist ja nichts zu sagen, allerdings erst, wenn man das mit den AGs genauso macht.
Auch sollte man die Fremdfinanzierung eines Betreibes durch Schulden (die dann der "gekaufte" Betrieb zu zahlen hat) verbieten.
Man könnte der Ansicht sein, dass der Autor hier die letzten Jahre im Koma lag und nichts vom Finanzgebaren der Banken und Aktionäre mitbekommen hat. Nur Familienunternehmen haben genübend Eigenkapital für eine Krise, AGs zahlen lieber an die Aktionäre aus um ihren Posten zu halten und zerstören nachhaltig die Zukunft einer Firma (s. Sanofi-Aventis).
Denn merke: Dem CEO ist die Firma egal solange er seinen Profit hat - wie uns der Spitzenmanager der Deutschen Wirtschaft, Herr Middelhoff, so prima aufgezeigt hat.
Familienunternehmen = Oligarchen! Wie kommt jemand nur zu so einer Aussage.

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noalk 27.04.2015, 15:48
18. Und stattdessen?

Wo bleibt die stichhaltige Begründung, dass solche Familienunternehmen zerschlagen werden sollten? Im Übrigen sind VW, BMW und Springer veritable Aktiengesellschaften. Was entsteht denn bei der Zerschlagung? Kleine, für die Finanzhaie attraktive Spielbälle mit ungewisser Zukunft? Ausgerechnet mediale Innovateure als positives Beispiel zu zitieren, ist geradezu grotesk. Sind die etwa keine Oligarchen? Und woher stammt die Hardware, auf der diese Softwareakrobaten balancieren? Herr Münchau, ich habe von Ihnen schon Besseres gelesen - wenn auch selten.

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gumbofroehn 27.04.2015, 15:49
19. We promote family values here ...

... almost as often as we promote family members ... ;-)

Unbestritten will kein High Potential sich erst einmal über Jahrzehnte hochschleimen müssen - der geht gleich zu einem Unternehmen, wo die Karriere nicht am richtigen Pedigree hängt. Trotzdem sind Familienunternehmen als Bestandteil der hiesigen Unternehmenslandschaft äußerst wertvoll, nämlich als heimeliges Habitat des Durchschnittlichen (das ist jetzt nicht abwertend gemeint). Nicht alle können und wollen um jeden Preis nach oben. Insofern geht die steuerliche Begünstigung bei Weiterführung des ererbten Unternehmens in Ordnung.

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