Forum: Wirtschaft
Deutsche Wirtschaft: Es geht uns gut. Es geht uns sehr, sehr gut

Löhne, Konsum, Arbeitsmarkt: Der deutschen Wirtschaft steht trotz Weltfinanzkrise sehr ordentlich da. Trotzdem grassiert die Angst vor einer neuen Rezession, und diese Sorge bremst den Aufschwung. Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich? Einige Fakten, die optimistisch stimmen.

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HappyLuckyStrike 20.10.2011, 22:14
1. Und jetzt alle :

Es geht uns gut, es geht uns gut, es geht uns sehr, sehr gut !

Ich sage ja nichts Anderes, mir geht es BLENDEND.
Nur, was soll MORGEN werden ?
Besser, man denkt etwas darüber nach.

Gelle ? Denn die Chinesen werden bald aufhören,
Prstigekarren zu kaufen und dann muß wohl der deutsche
Kunde (USA und Resteuropa geht es ja nicht sooo supi gut)
die Sache allein stemmen und jedes Jahr 2 Daimler kaufen,
damit es uns auch weiterhin gut geht.

Kein Problem ! Echt geil durchdachter Artikel !

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besserbescheidwisser 20.10.2011, 22:38
2. mir gehts auch gut

Zitat von HappyLuckyStrike
Es geht uns gut, es geht uns gut, es geht uns sehr, sehr gut ! Ich sage ja nichts Anderes, mir geht es BLENDEND. Nur, was soll MORGEN werden ? Besser, man denkt etwas darüber nach. Gelle ? Denn die Chinesen werden bald aufhören, Prstigekarren zu kaufen und dann muß wohl der deutsche Kunde (USA und Resteuropa geht es ja nicht sooo supi gut) die Sache allein stemmen und jedes Jahr 2 Daimler kaufen, damit es uns auch weiterhin gut geht. Kein Problem ! Echt geil durchdachter Artikel !
Falls ihr Beitrag nicht ironisch gemeit war freue ich mich für Sie. Im übrigen geht es mir finanziell und beruflich gesehen auch nicht ganz schlecht, meine letzten Lohnerhöhungen waren auch nicht zu niedrig. So geht es zur Zeit nicht nur mir, sondern sehr vielen Deutschen. Es ist momentan nicht alles so schlecht, wie es im SPON Forum gemacht wird. Der allergrößte Teil der Arbeitsstellen sind außerhalb der Zeitarbeit tätig und die H4ler und 1€-Jobber machen auch nicht den Großteil der Bevölkerung aus. Das einzige Problem in D sind meiner Meinung nur noch die hohen Steuerabgaben da der Staat schon seit Jahren ein massives Ausgabenproblem hat. Entbürokratiesierung, Steuerrechtsvereinfachung und Subventionskürzung könnten hier abhilfe schaffen, nur traut sich da leider kein Politiker aufgrund von irgendwelchen Wahlen die immer bevorstehen ran.

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Edelweiß 20.10.2011, 22:39
3. Cheese

Zitat von HappyLuckyStrike
... Denn die Chinesen werden bald aufhören, Prstigekarren zu kaufen und dann muß wohl der deutsche Kunde (USA und Resteuropa geht es ja nicht sooo supi gut) die Sache allein stemmen und jedes Jahr 2 Daimler kaufen, damit es uns auch weiterhin gut geht.
Macht doch nichts, weil wir ja dann auch bald alle 2 Jobs haben werden, so supi wie der Arbeitsmarkt sich entwickelt.

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vitalik 20.10.2011, 22:51
4.

Ja klar. Wo anders wird berichtet, dass der Zeitarbeitssektor, der am meisten wachsende Sektor dieses Jahr ist. 7 Millionen nichtoffiziele Arbeitslose und 3 Millionen offizielle, macht 4 Millionen Menschen die grade eine "Schulung" oder ein anderen (400 Euro, 1 Euro) Job machen, der nicht zum überleben reicht und man Transferleistungen bekommt, aber nicht als Arbeitssuchen gemeldet wird. Und die dunkle Zahl der Menschen die für 5 Euro arbeiten gehen und sich schämen zu Arbeitsamt zu gehen. Über die Hälfte der Produkte werden exportiert, da es in Deutschland anscheinend kein Konsum gibt. Und von den real Löhnen will ich erst gar nicht reden.

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zynik 20.10.2011, 22:53
5. alles prima.

Zitat von HappyLuckyStrike
Es geht uns gut, es geht uns gut, es geht uns sehr, sehr gut !
Was für ein Mantra. Erinnert mich an das Zitat aus dem Film Hass, dass Augstein neulich schon bemühte:

"Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von 'nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: 'Bis hierher lief's noch ganz gut, bis hierher lief's noch ganz gut, bis hierher lief's noch ganz gut...'. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!"

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...791570,00.html

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Stauss 20.10.2011, 23:22
6. Aber es darf uns nicht gutgehen,

da wir aus alten Reflexen unser Ziel nicht in der Versorgung von Märkten mit hochqualitativen Produkten sehen, sondern in der Lohndrückerei. Gute Konjunktur verhindert dieses Ziel, weil die Unternehmen einfach zu gut verdienen und so Neid wecken.

Nur wer Löhne drückt und seine Leuten schindet, ist heute ein guter Manager.

Ach ja, der brutalste Feind des Menschen ist der sadistische Mensch. Der keinem anderen auch nur den Dreck unter den Fingernägeln gönnt.

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ANDIEFUZZICH 20.10.2011, 23:25
7. Wohlfühlprinzip

Zitat von sysop
Löhne, Konsum, Arbeitsmarkt: Der deutschen Wirtschaft steht trotz Weltfinanzkrise sehr ordentlich da. Trotzdem grassiert die Angst vor einer neuen Rezession, und diese Sorge bremst den Aufschwung. Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich? Einige Fakten, die optimistisch stimmen.
Es geht uns gut...
...oder garnicht...

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unterländer 20.10.2011, 23:33
8. !

Zitat von vitalik
Ja klar. Wo anders wird berichtet, dass der Zeitarbeitssektor, der am meisten wachsende Sektor dieses Jahr ist. 7 Millionen nichtoffiziele Arbeitslose und 3 Millionen offizielle, macht 4 Millionen Menschen die grade eine "Schulung" oder ein .....
Bitte hören Sie auf mit diesem Gespenst Zeitarbeit. Es schreckt niemanden, der die wirklichen Zahlen kennt. Damit auch Sie künftig besser mitreden können, hier die Prozentzahl der Zeitarbeiter an den Erwerbstätigen für 2010: Zwei. Ganz genau! Zwei Prozent Zeitarbeiter. Ich hoffe Ihnen damit gedient haben zu können.
http://www.bza.de/54.html

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Bärchen09 20.10.2011, 23:48
9. Ja, was soll ich dazu sagen?

Meine Rente stieg auch vor einiger Zeit: um 5,-- €. Aber, ich klage nicht. Ich werde immer satt, habe eine hübsche Wohnung zur Miete. Ansonsten habe ich keine Ansprüche an "teure" Dinge wie Restaurantbesuche oder Kino-, Theaterbesuche usw. Ich liebe die Natur, kann noch etwas wandern. Und ich besuche gerne Gottesdienste. Da habe ich auch Gemeinschaft. Ach, ja, ich gehe auch zur Gymnastik und versuche, mich immer weiterzubilden. Für einen Rentner nicht so schlecht. Ich hoffe halt nur, dass ich nicht mal in ein Heim muss. Das wird dann ganz anders.
Aber in andern Ländern geht es den Menschen natürlich viel schlechter, darum gebe ich auch immer noch ein bißchen was ab. Dankbarkeit ist auch wichtig.
Aber: heute sah ich bei "Panorama" eine Sendung über Zeitarbeiter. Die werden oft nicht nur von den Firmen ausgenutzt, sondern auch noch von den festangestellten Kollegen. Das hat mich allerdings echt geschockt.
An der Arbeitslosenstatistik wird auch gerne ein bißchen "runter" gerechnet. Könnte jeder von einer ARGE erzählen.
Man könnte also sagen: es geht vielen Menschen in unserem Land gut, aber anderen geht es auch nicht gut. Und daran muss die Regierung arbeiten. Jeder, der arbeitet, sollte von seiner Arbeit leben können. War das nicht auch mal so ein Wahlspruch von einer Partei?

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