Forum: Wirtschaft
Deutsche Wirtschaft: Es geht uns gut. Es geht uns sehr, sehr gut

Löhne, Konsum, Arbeitsmarkt: Der deutschen Wirtschaft steht trotz Weltfinanzkrise sehr ordentlich da. Trotzdem grassiert die Angst vor einer neuen Rezession, und diese Sorge bremst den Aufschwung. Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich? Einige Fakten, die optimistisch stimmen.

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rincewind 1111 21.10.2011, 11:40
90. ...

Zitat von Crom
Klar und ihr Weltbild ist weniger "egozentrisch", gell. Denn wenn es einem schlecht geht, muss das auch für die Mehrheit der anderen gelten sonst müsste man sich ja mal selbst hinterfragen.
Crom, ist es mal wieder langweilig am Flughafen? Bloss weil es Ihnen gut geht, muss das auch für die Mehrheit der Bevölkerung gelten wäre dann der umkehrschluss. So oder so ist so eine Behauptung oder wie in Ihrem Fall unterstellung einfach nur idiotisch und Sie wissen das auch ganz genau also beleidigen Sie doch bitte nicht Ihrer eigene Intelligenz indem Sie solche Beiträge verfassen. Ich weiss das Sie das besser können.

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Lueder 21.10.2011, 11:43
91. Thema

Zitat von uinen_osse
man braucht heute halt nur 2 Jobs dazu um einigermassen leben zu können.
Haben Sie überhaupt EINEN Job? Oder faseln Sie nur rum und lassen sie sich ihren Lebensunterhalt von der arbeitenden Bevölkerung bezahlen?

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Portugiese 21.10.2011, 11:43
92. Da haben Sie Recht

Zitat von nahal
.... Der "Staat" (sprich die Politik) hat aber die Rahmenbedingunge dafür geschaffen (Agenda 2010, Renten-Lohn-Bezug, Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, etc), und das relativ rechtzeitig. Auch im "Moment" tut die Politik vieles richtig: Schuldenbremse, Haushaltskonsolidierung, uvm). Ist nicht genug, könnte man mehr tun? Sicher.
, ist mir dann auch eingefallen... Gerade das Kurzarbeitsgeld kam goldrichtig - und die "Zeitplanung" hat auch geklappt...

Gegenüber Portugal kann man sagen: Deutsche sind aus "Natur" eher konservativ, Portugiesen eher "Natur-Sozialisten" ;-)

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ariane 21.10.2011, 12:00
93. Sozialausgaben vs haushalt

Zitat von rincewind 1111
Jetzt wird es lächerlich bei einem Gesamtvolumen von 307 Milliarden Euro für den Bundeshaushalt 2011 werden 800 Milliarden für Sozialausgaben verwendet. Also beim rechnen haperts da für mich aber erheblich. Aufklärungsressistent sind Sie obendrein, da man Ihnen diese Behauptung schon einmal bei einem anderen Thema widerlegte. ....
Ich hab jetzt die genauen Zahlen nicht da, aber ich glaube, der Forist bezog sich auf die 800 Mrd. Sozialausgaben, die die KV/RV/AV-Ausgaben sowohl kommunale HV etc. beinhalten - diese Zahl hat nichts mit dem Bundeshaushalt zu tun und liegt - soweit ich weiß - bei 800 Mrd. (habe jetzt keine Zeit, die genauen Zahlen zu googlen).

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Fricklerzzz 21.10.2011, 12:01
94. Wo gibts das Zeug das die geraucht haben

Zitat von sysop
Löhne, Konsum, Arbeitsmarkt: Der deutschen Wirtschaft steht trotz Weltfinanzkrise sehr ordentlich da. Trotzdem grassiert die Angst vor einer neuen Rezession, und diese Sorge bremst den Aufschwung. Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich? Einige Fakten, die optimistisch stimmen.
Das Mantra wird halt immer wiederholt:

Es geht uns gut esgehtunsgesgehtunsgutegehtunsgutsogut............ .................................................. ..........................................

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Crom 21.10.2011, 12:04
95. ...

Zitat von rincewind 1111
Jetzt wird es lächerlich bei einem Gesamtvolumen von 307 Milliarden Euro für den Bundeshaushalt 2011 werden 800 Milliarden für Sozialausgaben verwendet.
Ob die 800 Mrd. jetzt stimmen, kann ich nicht sagen. Allerdings ist der Bundeshaushalt nur einer von vielen Etats, die Sozialausgaben aufweisen. Am meisten wird wohl über die Sozialkassen verteilt, die ja jenseits des Haushaltes stehen.

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/...en/abbII1a.pdf

Sozialleistungsquote 2009: 31,3% des BIP

Das BIP betrugt 2009 etwa 2,4 Billionen Euro. Das mit den 800 Mrd. kann also gut hinkommen, vielleicht etwas geringer (750 Mrd.), aber die Größenordnung stimmt.

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nahal 21.10.2011, 12:10
96. überlegenswert

Zitat von Portugiese
,. Gegenüber Portugal kann man sagen: Deutsche sind aus "Natur" eher konservativ, Portugiesen eher "Natur-Sozialisten" ;-)
Auch die Wirtschaft eines Landes ist, teilweise, mentalitätsbedingt.
Vielleicht auch, weil die Politik eines Landes auch mentalitätsbedingt ist.
Dem "Deutschen" geht es gut, weil er immer der Meinung ist (wie Sie aus diesem Strang erfahren können), ihm ginge es so schlecht.
Dem "Portugiesen", "Süd-Italiener" oder "Griechen" geht es schlecht, weil er glaubt, morgen könnte es ihm noch viel schlechter gehen, also lieber heute gut leben und die Gedanken an Morgen Gedanken sein lassen.

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jolip 21.10.2011, 13:21
97. Erstaunlich

Zitat von Crom
Ob die 800 Mrd. jetzt stimmen, kann ich nicht sagen. Allerdings ist der Bundeshaushalt nur einer von vielen Etats, die Sozialausgaben aufweisen. Am meisten wird wohl über die Sozialkassen verteilt, die ja jenseits des Haushaltes stehen. Sozialleistungsquote 2009: 31,3% des BIP Das BIP betrugt 2009 etwa 2,4 Billionen Euro. Das mit den 800 Mrd. kann also gut hinkommen, vielleicht etwas geringer (750 Mrd.), aber die Größenordnung stimmt.
Tatsächlich tun Sie doch immer so, als ob Sozialleistungen immer etwas wären, was von Steuergeldern bezahlt werden würde.
Allerdinhgs handelt es sich bei dem größten Teil dieser Sozialleistungen um Leistungen aus einer Versicherung, zu der vorher die entsprechenden Beiträge entrichtet wurden.

Schön auch, dass Sie die Sozialleistungsquote aus 2009 erwähnen.

Wenn Sie die entsprechenden Sozialleistungsquoten vergleichen, werden Sie feststellen, dass sich die Sozialleistungsquote von roundabout 30% in den letzten Jahrzehnten nicht verändert hat.
MFG
jolip

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det1959 21.10.2011, 13:36
98. Wer lesen kann....

Zitat von Crom
Ob die 800 Mrd. jetzt stimmen, kann ich nicht sagen. Allerdings ist der Bundeshaushalt nur einer von vielen Etats, die Sozialausgaben aufweisen. Am meisten wird wohl über die Sozialkassen verteilt, die ja jenseits des Haushaltes stehen. Sozialleistungsquote 2009: 31,3% des BIP Das BIP betrugt 2009 etwa 2,4 Billionen Euro. Das mit den 800 Mrd. kann also gut hinkommen, vielleicht etwas geringer (750 Mrd.), aber die Größenordnung stimmt.
Sie haben ja den link zu dem Report angehängt. Das ist schön. Aber haben Sie auch etwas anderes als die Zahlen gelesen? Dort findet man nämlich bemerkenswerte Aussagen wie diese:

"Auch im europäischen Vergleich liegt Deutschland nicht in der Spitze, sondern im oberen Mittelfeld (vgl.
Abbildung II.5). Das ist umso bemerkenswerter, da ab 1990 die sozialen Folgelasten der deutschen Einheit und die schwierigen Verhältnisse auf
dem Arbeitsmarkt zu verkraften waren und sind."

Und jetzt kommt's;

"Die erheblichen Kürzungen im System der Sozialen Sicherung, vor allem in der Alterssicherung
und bei der Absicherung von Arbeitslosigkeit („Hartz-Gesetze“), machen sich hier bemerkbar."

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Crom 21.10.2011, 13:44
99. ...

Zitat von jolip
Tatsächlich tun Sie doch immer so, als ob Sozialleistungen immer etwas wären, was von Steuergeldern bezahlt werden würde.
Ich erkläre, wie der Forist zu den 800 Mrd. kommt, mehr nicht. Ihre Interpretationen wie ich "tue" können Sie sich also sparen. Ich tue gar nicht.

Zitat von
Allerdinhgs handelt es sich bei dem größten Teil dieser Sozialleistungen um Leistungen aus einer Versicherung, zu der vorher die entsprechenden Beiträge entrichtet wurden.
Es sind dennoch Sozialleistungen oder nicht?

Zitat von
Schön auch, dass Sie die Sozialleistungsquote aus 2009 erwähnen.
Das ist die aktuellste, kennen Sie eine bessere?

Zitat von
Wenn Sie die entsprechenden Sozialleistungsquoten vergleichen, werden Sie feststellen, dass sich die Sozialleistungsquote von roundabout 30% in den letzten Jahrzehnten nicht verändert hat.
Und? Eine Veränderung habe ich auch nicht behauptet. Es ging um die 800 Mrd., schon vergessen? Was Sie wieder drumherum spinnen, ist mir egal.

Wie wäre es, wenn Sie mal Zahlen liefern, zum Beispiel um die Anzahl derer, die angeblich durch Spekulanten den Hungertod erleiden mussten?

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