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Deutsche Wirtschaft: Wie die Ungleichheit das Wachstum hemmt
DPA

Der Spalt zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst. Das gefährdet laut einer neuen Studie nicht nur den Zusammenhalt der Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaftskraft.

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mrrich 28.11.2016, 14:15
10. Ungleichheit ist gewollt.

Wie kann es sein, dass 67 Personen/ Institutionen 90% des weltweiten Vermögens besitzen und ca.8 Milliarden Menschen nur 10%? Bedingungsloses Grundeinkommen ist die Lösung. Die Menschen könnten ohne Angst leben.

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olli08 28.11.2016, 14:15
11. Sie ...

Zitat von Palmstroem
Das aktuelle Wirtschaftswachstum wird vom Binnenkonsum und Investitionen (Baubereich) getragen und nicht vom Export. Studien sind gut, aber die Realität bisweilen anders, weil der Gini-Effekt etwa durch die Migration negativ beeinflußt .....
... haben Recht!
Aber, das interessante am Gini-Koeffizienten ist nicht, wodurch er wohlmöglich verfälscht wird, sondern dass er wahrgenommen wird.
Und wenn er zu groß wird, könnten Dinge passieren, die wir (und nicht nur wir) schon einmal hatten ...

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kalle blomquist 28.11.2016, 14:17
12. Zum Heulen unseriös

Wie kann man denn mit dem Gini-Koeffizienten daherkommen (was als solches legitim ist), sogar eine Graphik dazu zeigen, im Text aber den Eindruck erwecken, die Zunahme der Ungleichheit sei ein brandaktuelles, sich vor unseren Augen täglich verschärfendes Problem? Dabei sieht doch jeder in der Graphik auf den ersten Blick, dass die Ungleichheit zwischen 2000 und 2005 etwas zugenommen hat, seither (seit einem Jahrzehnt!) aber gleich geblieben ist. Wer sich dann etwas vertieft mit dem Gini-Koeffizienten befasst, stellt auch noch fest, dass der durch die Zeichnung erweckte gigantische Ungleichheit in Wirklichkeit nur eine kleine ist, um die uns die meisten Länder beneiden. Fazit: Das Problem ist vorhanden, aber es ist nicht allzu groß und es nimmt seit zehn Jahren NICHT zu. Von wegen Schere, die täglich grausiger am Klaffen ist. Ich sehe nur eine im Kopf von Journalisten, die jede Lobby-Einlassung des Sozialindustrie willig verbreiten helfen.

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der.tommy 28.11.2016, 14:17
13. @palmstroem

Hier verwechseln Sie etwas: nur weil das Wirtschaftswachstum dieses Jahr vom wachsenden Binnenmarkt "getragen" wird, heißt das nicht dass wir a) gut dastehen was die Verteilung der Einkommen angeht und dass wir b) eine ausgeglichene exportüberschussbilanz hätten. Es heißt nur, dass das mikrige Wachstum im wesentlichen durch eine Steigerung des binnenkonsmus bestimmt wird. In absoluten Zahlen ist das Wirtschaftswachstum aber ohnehin gering. Auf eine Verbesserung der Vermögensverteilung lässt es allerdings in keinem Fall schließen.

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aopoi 28.11.2016, 14:18
14. Laut Merkel ist doch alles in Ordnung

Sie sagte wieder, den Menschen in Deutschlan geht es so gut wie nie. Wie man das bei seit Jahren sinkenden Löhnen und Renten, dazu die wachsende Zahl der Niedriglöhner und Harz4-Empfänger, annehmen kann, versteht wohl nur, wer auch in dieser Politikerblase lebt.

Ach ja, sinkende Arbeitslosenzahlen. Erkauft durch ein Heer von Minijobbern und Statistiktricks. Und die Exportzahlen erst einmal. Da muss es den kleinen Mann doch gut gehen.

Nur die Wähler können diese Frau und ihre Regierung mitsamt der SPD wieder in die Realität zurückholen.

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fessi1 28.11.2016, 14:19
15. Agenda 2010

Ich AG, 1€ Jobber, Aufstocker, Zeitarbeiter... mehr muss man dazu nicht sagen.

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einwerfer 28.11.2016, 14:20
16. Brav SPON,

damit ist der monatliche Pflichtbericht (man ist schließlich neutral in der Berichterstattung) zur Ungleichheit auch erledigt und man kann sich wieder anderen Dingen zuwenden.

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schlawa 28.11.2016, 14:20
17. Friedrich Ebert Stiftung

... könnte sich auch in Friedrich Engels Stiftung umbenennen, so passend wie ihre Studien gegen die jeglicher Wirtschaftsinstitute ausfallen, nur um ideologisch irgendwie ins linke Weltbild zu passen.

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Charlie Hebdo 28.11.2016, 14:22
18. ausnahmsweise dürfen Sie nicht von sich auf andere Reiche schließen

Zitat von ex_Kamikaze
Also wenn ich deutlich mehr verdienen würde dann wäre das kein Gewinn für den Import. Denn dazu gehört auch ein qualitativ gleichwertiges Angebot bzw überhaupt ein Angebot (zumindest was die deindustrialisierten USA und GB betrifft).
Wenn mehr Menschen mehr Geld zur Verfügung hätten, würde mehr Urlaub im Ausland gemacht, mehr Waren importiert, einfach, weil man es sich leisten kann.
Mit diesem Mehr wäre die Handelsbilanz ausgeglichener. Das ist schon fast offensichtlich. Denn wenn der Import steigt bei gleichbleibendem Export, sinkt der Handelsüberschuss.
(Wenn Sie die Qualitätsbewertung hinzufügen, würden sie sagen, dass Urlaub in Deutschland schöner wäre als in der Karibik oder französischer Wein schlechter wäre usw. )

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christa.hans 28.11.2016, 14:23
19. Da eine gerechtere Verteilung.................

des Reichtums sofort als Neiddebatte abgetan wird erübrigt sich jede Diskussion.

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