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Deutsche Wirtschaft: Wie die Ungleichheit das Wachstum hemmt
DPA

Der Spalt zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst. Das gefährdet laut einer neuen Studie nicht nur den Zusammenhalt der Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaftskraft.

Seite 31 von 31
leander.1991 29.11.2016, 15:57
300. Oje.. Biebelzitate

Zitat von spiegelleser987
Ist es denn im Sozialismus anders? Schon August Bebel übernahm aus der Bibel "Wer nicht arbeitet soll nicht essen". Das wiederholte Müntefering von der SPD auch vor einigen Jahren.
Erst mal hat der gute August folgendes gesagt: "Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."
Aber wie Sie sicher auch festgestellt haben hatte er recht, nur mit dem Bibelzitat leider nicht, denn da geht das so: "Wer nicht arbeiten WILL...". Sie sehen also die Aussage ist korrekt nur der Sinn entstellt, Müntefering war damals also bereits komplett auf dem Holzpfad, da er sich nur noch auf die Bibel bezog, nicht auf den Sozialismus der sich wirklich auf die Bibel bezogen hat.

Doch zu kurz gedacht, das entspringt wohl eher der Überlegung das die Nummer mit "Wir wirtschaften zusammen und lassen niemanden zurück" nur funktioniert wenn auch alle mitmachen. Das war da halt der Deal.

Aber das Thema ist immer noch aktuell, denn nichts ist schlimmer als wenn der Andere mit weniger Arbeit leichter evtl. sogar besser durchs Leben kommt. Meine Frau hat das so kommentiert als in der Tagesschau zum Thema Präsidentenanwärter Fillon kam: "Er will die 35 Std. Woche abschaffen und das Renteneintrittsalter erhöhen" (oder etwas sinngemäßes): "Endlich arbeiten die Franzosen dann auch so viel wie wir".
Nun ja, das kann man so sehen, nur wird das dicke Ende sein das wir wieder mehr arbeiten sollen damit wir weiter schön die Franzosen auf Distanz halten. Fillon ist abgesehen davon der absolute Favorit in unserer Presse, mal schauen wie die reagiert wenn dann Le Pen die Wahl gewinnt. Dürfte allerdings auch wieder nah am Weltuntergang platziert sein, wie jüngst bei Trump.

Der Impuls ist also immer noch da und ich fürchte er geht tiefer als diese eine Bibelstelle (die ohnehin kein Schwein kennt) oder dem sozialistischen Konzept, es ist mal wieder reiner Neid. Ich wäre wirklich gespannt auf die Reaktionen wenn rauskommt und verstanden wird das wir die Reichen und ihre Ersparnisse gar nicht brauchen um voran zu kommen, sondern die uns viel mehr Geld kosten, Geld von dem die sich leistungslos ein schönes Leben machen und steuervergünstigt noch dazu. ;-)

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leander.1991 29.11.2016, 16:49
301. Fette Ente...

Zitat von spiegelleser987
Fragen Sie mal in den wirklich großen Industrieunternehmen nach. Am Jahresende, sobald der Gewinn bekannt ist, bekommen die Arbeitnehmer einen Anteil vom Gewinn. Bei denen, die ich kenne, sind es ca. 7000 Euro.
Ja es gibt solche Unternehmen, hier am Ort ist eins ansässig, das erwirtschaftet 2 Mrd. Euro Umsatz mit 1.500 Mitarbeitern und macht 300 Mill. Euro Gewinn pro Jahr, da kommen Sie mit ihren 7.000 Euro Mitarbeiterbeteiligung pro Nase aber nicht sonderlich weit, das ist nämlich ein Gewinn von 200.000 Euro pro Nase.

Und ich will das gar nicht schlecht reden, es ist ja nur gut wenn Mitarbeiter an dem Gewinn beteiligt werden den sie ja auch erwirtschaften. Nur vom Munde abgespart hat sich das der Arbeitgeber meistens halt auch nicht.
Besagtes Unternehmen versteuert seinen Gewinn auch nicht vor Ort sondern in Monheim, die haben da halt einen Briefkasten, das bedeutet von der zusätzlichen Kohle dürfen Mitarbeiter der Gemeinde z.B. entsprechend Geld für den Kindergarten überweisen, weil die das mangels Einnahmen kostenpflichtig anbieten muss, von allen anderen Dingen des täglichen Lebens ganz zu schweigen. Dafür ist all dies in Monheim richtig günstig, da fällt Steuergeld nämlich wie Mana vom Himmel.

Und ich weiß es ist jetzt ketzerisch, weil ich nicht weiß wie viel die Mitarbeiter an Erfolgsbeteiligung bekommen haben aber ich fürchte das liegt immer noch unter der Ersparnis die eine Versteuerung in Monheim gebracht hat. Das deutet sich jedenfalls da das hier immer noch keine Wohngemeinschaft der Millionäre ist, auch die Ferraridichte ist hier sehr überschaubar.

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litholas 29.11.2016, 17:21
302.

Zitat von leander.1991
Das mit den Teddys funktioniert aber nicht, denn niemand wird sie herstellen weil sie nicht verkäuflich sind, womit die Motivation sie herzustellen nicht mehr gegeben ist. ...
Es ist finanztechnisch und betriebswirtschaftlich ein schlüssiges Szenario. Dass es in Wirklichkeit nicht so gemacht würde stützt nur meine Behauptung, dass es in der realen Welt eben NICHT egal ist wofür das Geld ausgegeben wird, obwohl es rein wirtschaftswissenschaftlich betrachtet egal ist.

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leander.1991 29.11.2016, 18:23
303. Hmm...

Verstehe ich jetzt nicht ganz...

Wenn ein "Szenario" in der "Wirklichkeit" so nicht vorkommt stützt das doch keine "Behauptung".

Sagen wir doch mal so, wenn wir beide Geld ausgeben ist das aus unserer Sicht weg, es verliert aber nicht seinen Zweck als Zahlungsmittel. Wenn wir also all unser Geld in Teddys stecken wird der Markt unseren Wunsch sicher erfüllen. Denn man kennt doch den Spruch: "Die haben so viele Teddys, die verkaufen sie sogar", es wird also etwas verkauft was nicht gebraucht wird. Aber auch daran ist Geld nicht schuld, Geld begrenzt ja nur wie viel Ich oder Sie kaufen können und genau so ist es auf der Angebotsseite.

Zudem bleibt es ja so das Geld nicht durch Transaktionen vernichtet wird sondern durch Schuldenrückzahlung, alles dazwischen spielt in der Tat keine Rolle.

So hätte auch der Teddyproduzent sich totgelaufen, er hat die Produktion durch Schulden finanziert (denn es gab vorher nichts) und zahlt den Kredit durch den Verkauf wieder ab, bis er nichts mehr verkaufen kann weil gar kein Geld mehr verfügbar ist mit dem man die Teddys bezahlen könnte. Es muss also immer Anschlussschuldner geben, die gern auch wieder Teddys verkaufen können aber halt auch wieder Geld in den Umlauf bringen durch Schuldenaufnahme, durch "Investments".

Die frühesten Währungen drehen sich übrigens nicht um Teddys sondern um Paarungskandidaten, so wurde je nach Gesellschaftssystem den Eltern der Braut/Bräutigams eine Entschädigung gezahlt... letztlich also die weitere Nutzung der Arbeitskraft und halt das Ding mit den Rechten aus der Reproduktion. *hust*

Will sagen universelle Kraft hat Geld noch gar nicht so lang inne, daher halte ich das Beispiel mit den Teddys gar nicht mal für so abwegig, wenn man auf dem Zettel hat das man auch ohne Geld leben kann und das war ursprünglich auch so.

Nur damals war die Währung noch nicht beliebig reproduzierbar und darin lag ja auch ihr Eigenwert, Gold ist da nur die bekannteste Form. Heute ist das anders, man leiht sich Geld es ist überall frei verfügbar, geht nie aus, nur mit der Rückzahlung des Kredits verschwindet der Geldwert auch wieder und zwar zu 100%.

Und das ist ja auch der Trick, der Geldwert belegt heute nur eine Schuld, keinen Wert auch wenn der Träger des Geldscheins davon nicht betroffen ist, er hat ja nur einen Teddy gegen einen Geldschein getauscht. Das erfordert Vertrauen... Vertrauen das er diesen Schuldschein woanders wieder eintauschen kann.

Und das ist immer so, ob man Geldscheine nimmt oder Gold oder Glasperlen oder Kupferstangen oder sonst was. Es muss etwas unpraktisches sein, was einem im Leben kein Stück weiterhilft, wichtig ist nur das es ein anerkanntes Zahlungsmittel ist und das ist im besten Fall wertstabil (zwecks Berechnung), gut transportabel, langlebig und fälschungssicher, der Akt der Transaktion Ware gegen sonst was ist somit symbolisch zu verstehen. Denn man kann auch Ziegen und Schafe als Tauschmittel nehmen, nur sind die halt weit weniger gut tauschbar (da Gebrauchsgut), weniger langlebig, weniger wertstabil usw

Ich bemühe mich wirklich das plastisch darzustellen und das tut auch not weil kaum jemand weiß heute noch was Geld wirklich ist.

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leander.1991 29.11.2016, 18:24
304.

Verstehe ich jetzt nicht ganz...

Wenn ein "Szenario" in der "Wirklichkeit" so nicht vorkommt stützt das doch keine "Behauptung".

Sagen wir doch mal so, wenn wir beide Geld ausgeben ist das aus unserer Sicht weg, es verliert aber nicht seinen Zweck als Zahlungsmittel. Wenn wir also all unser Geld in Teddys stecken wird der Markt unseren Wunsch sicher erfüllen. Denn man kennt doch den Spruch: "Die haben so viele Teddys, die verkaufen sie sogar", es wird also etwas verkauft was nicht gebraucht wird. Aber auch daran ist Geld nicht schuld, Geld begrenzt ja nur wie viel Ich oder Sie kaufen können und genau so ist es auf der Angebotsseite.

Zudem bleibt es ja so das Geld nicht durch Transaktionen vernichtet wird sondern durch Schuldenrückzahlung, alles dazwischen spielt in der Tat keine Rolle.

So hätte auch der Teddyproduzent sich totgelaufen, er hat die Produktion durch Schulden finanziert (denn es gab vorher nichts) und zahlt den Kredit durch den Verkauf wieder ab, bis er nichts mehr verkaufen kann weil gar kein Geld mehr verfügbar ist mit dem man die Teddys bezahlen könnte. Es muss also immer Anschlussschuldner geben, die gern auch wieder Teddys verkaufen können aber halt auch wieder Geld in den Umlauf bringen durch Schuldenaufnahme, durch "Investments".

Die frühesten Währungen drehen sich übrigens nicht um Teddys sondern um Paarungskandidaten, so wurde je nach Gesellschaftssystem den Eltern der Braut/Bräutigams eine Entschädigung gezahlt... letztlich also die weitere Nutzung der Arbeitskraft und halt das Ding mit den Rechten aus der Reproduktion. *hust*

Will sagen universelle Kraft hat Geld noch gar nicht so lang inne, daher halte ich das Beispiel mit den Teddys gar nicht mal für so abwegig, wenn man auf dem Zettel hat das man auch ohne Geld leben kann und das war ursprünglich auch so.

Nur damals war die Währung noch nicht beliebig reproduzierbar und darin lag ja auch ihr Eigenwert, Gold ist da nur die bekannteste Form. Heute ist das anders, man leiht sich Geld es ist überall frei verfügbar, geht nie aus, nur mit der Rückzahlung des Kredits verschwindet der Geldwert auch wieder und zwar zu 100%.

Und das ist ja auch der Trick, der Geldwert belegt heute nur eine Schuld, keinen Wert auch wenn der Träger des Geldscheins davon nicht betroffen ist, er hat ja nur einen Teddy gegen einen Geldschein getauscht. Das erfordert Vertrauen... Vertrauen das er diesen Schuldschein woanders wieder eintauschen kann.

Und das ist immer so, ob man Geldscheine nimmt oder Gold oder Glasperlen oder Kupferstangen oder sonst was. Es muss etwas unpraktisches sein, was einem im Leben kein Stück weiterhilft, wichtig ist nur das es ein anerkanntes Zahlungsmittel ist und das ist im besten Fall wertstabil (zwecks Berechnung), gut transportabel, langlebig und fälschungssicher, der Akt der Transaktion Ware gegen sonst was ist somit symbolisch zu verstehen. Denn man kann auch Ziegen und Schafe als Tauschmittel nehmen, nur sind die halt weit weniger gut tauschbar (da Gebrauchsgut), weniger langlebig, weniger wertstabil usw

Ich bemühe mich wirklich das plastisch darzustellen und das tut auch not weil kaum jemand weiß heute noch was Geld wirklich ist.

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leander.1991 29.11.2016, 18:25
305.

Verstehe ich jetzt nicht ganz...

Wenn ein "Szenario" in der "Wirklichkeit" so nicht vorkommt stützt das doch keine "Behauptung".

Sagen wir doch mal so, wenn wir beide Geld ausgeben ist das aus unserer Sicht weg, es verliert aber nicht seinen Zweck als Zahlungsmittel. Wenn wir also all unser Geld in Teddys stecken wird der Markt unseren Wunsch sicher erfüllen. Denn man kennt doch den Spruch: "Die haben so viele Teddys, die verkaufen sie sogar", es wird also etwas verkauft was nicht gebraucht wird. Aber auch daran ist Geld nicht schuld, Geld begrenzt ja nur wie viel Ich oder Sie kaufen können und genau so ist es auf der Angebotsseite.

Zudem bleibt es ja so das Geld nicht durch Transaktionen vernichtet wird sondern durch Schuldenrückzahlung, alles dazwischen spielt in der Tat keine Rolle.

So hätte auch der Teddyproduzent sich totgelaufen, er hat die Produktion durch Schulden finanziert (denn es gab vorher nichts) und zahlt den Kredit durch den Verkauf wieder ab, bis er nichts mehr verkaufen kann weil gar kein Geld mehr verfügbar ist mit dem man die Teddys bezahlen könnte. Es muss also immer Anschlussschuldner geben, die gern auch wieder Teddys verkaufen können aber halt auch wieder Geld in den Umlauf bringen durch Schuldenaufnahme, durch "Investments".

Die frühesten Währungen drehen sich übrigens nicht um Teddys sondern um Paarungskandidaten, so wurde je nach Gesellschaftssystem den Eltern der Braut/Bräutigams eine Entschädigung gezahlt... letztlich also die weitere Nutzung der Arbeitskraft und halt das Ding mit den Rechten aus der Reproduktion. *hust*

Will sagen universelle Kraft hat Geld noch gar nicht so lang inne, daher halte ich das Beispiel mit den Teddys gar nicht mal für so abwegig, wenn man auf dem Zettel hat das man auch ohne Geld leben kann und das war ursprünglich auch so.

Nur damals war die Währung noch nicht beliebig reproduzierbar und darin lag ja auch ihr Eigenwert, Gold ist da nur die bekannteste Form. Heute ist das anders, man leiht sich Geld es ist überall frei verfügbar, geht nie aus, nur mit der Rückzahlung des Kredits verschwindet der Geldwert auch wieder und zwar zu 100%.

Und das ist ja auch der Trick, der Geldwert belegt heute nur eine Schuld, keinen Wert auch wenn der Träger des Geldscheins davon nicht betroffen ist, er hat ja nur einen Teddy gegen einen Geldschein getauscht. Das erfordert Vertrauen... Vertrauen das er diesen Schuldschein woanders wieder eintauschen kann.

Und das ist immer so, ob man Geldscheine nimmt oder Gold oder Glasperlen oder Kupferstangen oder sonst was. Es muss etwas unpraktisches sein, was einem im Leben kein Stück weiterhilft, wichtig ist nur das es ein anerkanntes Zahlungsmittel ist und das ist im besten Fall wertstabil (zwecks Berechnung), gut transportabel, langlebig und fälschungssicher, der Akt der Transaktion Ware gegen sonst was ist somit symbolisch zu verstehen. Denn man kann auch Ziegen und Schafe als Tauschmittel nehmen, nur sind die halt weit weniger gut tauschbar (da Gebrauchsgut), weniger langlebig, weniger wertstabil usw

Ich bemühe mich wirklich das plastisch darzustellen und das tut auch not weil kaum jemand weiß heute noch was Geld wirklich ist.

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leander.1991 29.11.2016, 18:25
306.

Verstehe ich jetzt nicht ganz...

Wenn ein "Szenario" in der "Wirklichkeit" so nicht vorkommt stützt das doch keine "Behauptung".

Sagen wir doch mal so, wenn wir beide Geld ausgeben ist das aus unserer Sicht weg, es verliert aber nicht seinen Zweck als Zahlungsmittel. Wenn wir also all unser Geld in Teddys stecken wird der Markt unseren Wunsch sicher erfüllen. Denn man kennt doch den Spruch: "Die haben so viele Teddys, die verkaufen sie sogar", es wird also etwas verkauft was nicht gebraucht wird. Aber auch daran ist Geld nicht schuld, Geld begrenzt ja nur wie viel Ich oder Sie kaufen können und genau so ist es auf der Angebotsseite.

Zudem bleibt es ja so das Geld nicht durch Transaktionen vernichtet wird sondern durch Schuldenrückzahlung, alles dazwischen spielt in der Tat keine Rolle.

So hätte auch der Teddyproduzent sich totgelaufen, er hat die Produktion durch Schulden finanziert (denn es gab vorher nichts) und zahlt den Kredit durch den Verkauf wieder ab, bis er nichts mehr verkaufen kann weil gar kein Geld mehr verfügbar ist mit dem man die Teddys bezahlen könnte. Es muss also immer Anschlussschuldner geben, die gern auch wieder Teddys verkaufen können aber halt auch wieder Geld in den Umlauf bringen durch Schuldenaufnahme, durch "Investments".

Die frühesten Währungen drehen sich übrigens nicht um Teddys sondern um Paarungskandidaten, so wurde je nach Gesellschaftssystem den Eltern der Braut/Bräutigams eine Entschädigung gezahlt... letztlich also die weitere Nutzung der Arbeitskraft und halt das Ding mit den Rechten aus der Reproduktion. *hust*

Will sagen universelle Kraft hat Geld noch gar nicht so lang inne, daher halte ich das Beispiel mit den Teddys gar nicht mal für so abwegig, wenn man auf dem Zettel hat das man auch ohne Geld leben kann und das war ursprünglich auch so.

Nur damals war die Währung noch nicht beliebig reproduzierbar und darin lag ja auch ihr Eigenwert, Gold ist da nur die bekannteste Form. Heute ist das anders, man leiht sich Geld es ist überall frei verfügbar, geht nie aus, nur mit der Rückzahlung des Kredits verschwindet der Geldwert auch wieder und zwar zu 100%.

Und das ist ja auch der Trick, der Geldwert belegt heute nur eine Schuld, keinen Wert auch wenn der Träger des Geldscheins davon nicht betroffen ist, er hat ja nur einen Teddy gegen einen Geldschein getauscht. Das erfordert Vertrauen... Vertrauen das er diesen Schuldschein woanders wieder eintauschen kann.

Und das ist immer so, ob man Geldscheine nimmt oder Gold oder Glasperlen oder Kupferstangen oder sonst was. Es muss etwas unpraktisches sein, was einem im Leben kein Stück weiterhilft, wichtig ist nur das es ein anerkanntes Zahlungsmittel ist und das ist im besten Fall wertstabil (zwecks Berechnung), gut transportabel, langlebig und fälschungssicher, der Akt der Transaktion Ware gegen sonst was ist somit symbolisch zu verstehen. Denn man kann auch Ziegen und Schafe als Tauschmittel nehmen, nur sind die halt weit weniger gut tauschbar (da Gebrauchsgut), weniger langlebig, weniger wertstabil usw.

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dattelner.junge 29.11.2016, 22:58
307. Sindl bald wieder Wahlen ?

Komisch Sigmar Gabriel scheint jemand gesagt zu haben bald sind wieder Wahlen. Das er sich weg duckt und fleissig Kanzlerkandidaten im Politcirkus aus dem Hut zaubert, der eine wird in Hamburg bleiben und der andere wäre besser in Brüssel geblieben. Vieles das hat Sigmar richtig gemacht, nur blöd das es alles Angela Merkel gut geschrieben wird, aber sehr viel hat er eben nicht oder Schlecht gemacht und für die SPD geht es 2017 um exienstelles zu verhindern das der ganze Mist der SPD zugerechnet wird, wer vergisst fürs mitregieren dürfen aus welchem Stall er kommt, selbst mit seiner CDU Ligth Politik mehr als nur einen Alt Sozialdemokraten derbe auf de Fuss getreten hat und der Wählerschaft signalisiert hat....Das Pack....Arbeiter sind Stammwähler der SPD, Altersarmut, Sozial Dumping und Rentenerhöhung en die auf Jahre zu klein ausgefallen sind, all diese Gemengelage fällt der SPD jetzt voll auf die Füsse, nie war die Scheere der Einkommen zu Ungunsten der Arbeiter schlechter für sie, nicht mal unter CDU alt Regierungen, was ist zu tun,noch ist zeit der Bevölkerung zu zeigen, spät sehr spät aber wir die SPD hat begriffen.
1. Und sehr wichtig, eine Rentenreform die den Namen verdient, Modell Vorlage Östereich,mit ausreichender Grundsicherung Beispiel östereich 1150€ und einer Durchschnitts Rente von 1860 € bei 2% höheren Beiträgen wie jetzt, dort zahlen alle, Arbeiter, Angestellte, Bauern, Freiberufler, Beamte Richter Polizei einfach alle in die Renten Kasse und auch als Bürgerversicherung in die Krankenkasse ein, 50 % der Arbeiter, 50 % Arbeitgeber oder Dienstherr und die Systeme funktionieren, weil alle Zahlen......Das wären 2 Riesen Baustellen, die längst schon hätten angefasst werden müssen

Das sofortige verlassen dieser Regierung ist ein absolutes Muss, denn es ist verloren de Zeit und das verbleiben in dieser für Arbeiter und Angestellten Regierung wird am Wahltag derart abgestrahlt werden das wenn es ganz schlecht läuft das Wahlergebnis unter 10% fällt, es ist nicht 5 vor 12 oder schon 3 Minuten nach 12 und im Berliner Elfenbeinturm müsste das grillen des Volkes raus und deutlich zu hören sein, die Sicherheit unseres Volkes ist nicht mehr gegeben, dringend, dringend sind Europas Grenzen und auch unsere Grenzen zu sichern, unverzügliche abschieben der sozial Touristen die unsere Kassen plündern, dann ist immer genug platz Menschen wie Syrer hier Asus zu geben die vor dem Krieg fliehen, aber Menschen, die durch 4 oder 5 Länder fliehen in denen kein Krieg ist, das sind Wirtschaftsflüchtlinge immer halb 72 Stunden müssen die zurück geführt werden und Staaten die nicht kooperieren da wird Entwicklungshilfe gestrichen, ein einfuhr Verbot in die EU und straffällig gewordene werden zur verbüssen nach einheimischen recht übersteigt und bestraft...Das schreckt mehr wie, tv, tischtennisplatte und Fussball spielen.....Es gibt viel zu tun lieber Sigmar, lass die rechte Keule zu hause, die zieht nicht mehr, nur Ergebnisse retten die SPD, Ergebnisse und soziale Politik du als der erste Vorsitzende in die Geschichte eingehen, der es geschafft hat, das sich die grosse Volkspartei SPD auf Grund unsozial Politik selbst zerstört hat..

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kado18 13.12.2016, 11:44
308. Und zieht man

Zitat von der.tommy
Hier verwechseln Sie etwas: nur weil das Wirtschaftswachstum dieses Jahr vom wachsenden Binnenmarkt "getragen" wird, heißt das nicht dass wir a) gut dastehen was die Verteilung der Einkommen angeht und dass wir b) eine ausgeglichene exportüberschussbilanz hätten. Es heißt nur, dass das mikrige Wachstum im wesentlichen durch eine Steigerung des binnenkonsmus bestimmt wird. In absoluten Zahlen ist das Wirtschaftswachstum aber ohnehin gering. Auf eine Verbesserung der Vermögensverteilung lässt es allerdings in keinem Fall schließen.
die ca. 670 Mrd Target-2 "Schuldscheine" noch ab, so hat D keinesfalls den grossen Nutzen, nur weit unter 10 Prozent, die schon nicht wissen, wohin mit ihren Mill / Mrd sind die ganz grossen Gewinner, die anderen die ganz grossen Verlierer, auch wenn für einige Krümel abfallen muss man weiter denken.
Die Bundesbank bezahlt in der Euro-EU den Konzernen die Waren, bekommt dafür harmlos klingende Forderungen gegenüber anderen EU-Landesbanken, doch diese sind keinesfalls harmlos.
Uns zwingt man die Haftung auf das andere Länder diese Unsumme einmal erarbeiten, es wird aber weitere Schuldenschnitte geben.
Jeder Halbdumme weiss schon, ab einer gewissen Schuldensumme bekommt man sein Geld nicht bzw. nur z.T. zurück, so bekam GR beim 1. Schnitt bereits 105 Mrd geschenkt, der IWF, die Amis wollen noch mehr das D GR schenkt.
Der IWF will das die Produktion in GR erhöht wird, vergessen aber mit der Euroeinführung feierte man Party auf Pump, die Bankster vertrauten das D für den Euro haftet, sonst hätte sie GR nie so viel Geld gegeben , man erhöhte die Renten weit über dem, was man sich nach dem BIP leisten konnte, erhöhte die Löhne im Schnitt auf 14 Euro/h, vergleichbare Nachbarländer mit ähnlicher Wirtschaftskraft liegen bei ca. 3 Euro/h, somit hat GR für immer (sehr lange) seine Wettbewerbsfähigkeit verloren, weil sie mit dem Euro nicht mehr abwerten können.
Das trifft auch auf viele andere Länder zu.

Der immer noch grössenwahnsinnige Deutsche sollte nicht vergessen, es war die Agenda 2010 von der SPD und den Grünen mit der die Steuern der Reichen um 10 Prozent gesenkt, die Kleinen stark belastet wurden, nur so wurde D wieder fit !!!
Diese sog. Reformen brauchen alle anderen, damit das Fehlkonstrukt auch nur etwas funktioniert, dann gibt es eher Bürgerkriege, als ein Gelingen !

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