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Deutscher Facebook-Rivale: Soziales Netzwerk StudiVZ ist pleite
DPA

StudiVZ hat den Kampf gegen den übermächtigen Konkurrenten Facebook endgültig verloren: Der Betreiber des ehemals größten deutschen sozialen Netzwerks hat Insolvenz angemeldet.

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nico.v 08.09.2017, 12:42
1. Ist doch klar

Solche Netzwerke gehen pleite, StudiVZ hat nur deutsche Benutzer angesprochen. Außerhalb hat das niemand gekannt, das gleiche wie Xing. Jeder Deutsche hat ein Xing profil außerhalb kennt das niemand. Und trotzdem machen sich alle trotzig ein Xing profil. Nützt null wenn ich nur 10% meiner Kontakte da hab

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SvenausRbeiHH 08.09.2017, 13:09
2.

und das Ende kam plötzlich und schnell durch das Geld von Facebook das die damals gezahlt haben an die Entwickler der beliebtesten Spiele auf den Plattformen"Ab jetzt euer Spiel nur noch bei Facebook".

Schade irgendwie.

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lathea 08.09.2017, 14:03
3. StudiVZ hatte nur Schüler und ....

....Studenten als Zielgruppe und um rein zu kommen, musste man geworben werden. Das war zwar als eine Schutzmaßnahme gedacht, die sich jedoch leicht ausheben ließ. StudiVZ hat sich einfach nicht an die Trends angepasst. Mit einer Öffnung für die gesamte Bevölkerung und auch für Senioren sowie den EU-Markt hätte es ein europäisches Pendant zu Facebook werden können.

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Newspeak 08.09.2017, 14:17
4. ...

Das Beste daran waren die lustigen Gruppennamen. Ansonsten war das noch spiessiger als facebook. Ein Wunder, dass es ueberhaupt solange gedauert hat.

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mwroer 08.09.2017, 14:25
5.

Zitat von nico.v
Solche Netzwerke gehen pleite, StudiVZ hat nur deutsche Benutzer angesprochen. Außerhalb hat das niemand gekannt, das gleiche wie Xing. Jeder Deutsche hat ein Xing profil außerhalb kennt das niemand. Und trotzdem machen sich alle trotzig ein Xing profil. Nützt null wenn ich nur 10% meiner Kontakte da hab
Es gibt genug Firmen die einfach nur innerhalb Deutschlands arbeiten.

So ein Netz kann sich rentieren wenn der Fokus der Betreiber stimmt, aber wenn alle Facebook in Miniatur sein wollen dann gehts natürlich schief.

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mrotz 08.09.2017, 14:56
6.

Zitat von mwroer
Es gibt genug Firmen die einfach nur innerhalb Deutschlands arbeiten. So ein Netz kann sich rentieren wenn der Fokus der Betreiber stimmt, aber wenn alle Facebook in Miniatur sein wollen dann gehts natürlich schief.
StudiVZ war zu einer Zeit sehr belebt, als Facebook in D noch kaum Verbreitung fand.
Dann schlug aber der Vorteil von facebook durch: Die bekannten aus dem Ausland (USA etc.) waren eben bei facebook und nicht StudiVZ. Und so langsam nahm dann die Bedeutung ab, da facebook eben einen Platz für alle bot.

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Crom 08.09.2017, 14:59
7.

Zitat von nico.v
Solche Netzwerke gehen pleite, StudiVZ hat nur deutsche Benutzer angesprochen. Außerhalb hat das niemand gekannt, das gleiche wie Xing. Jeder Deutsche hat ein Xing profil außerhalb kennt das niemand. Und trotzdem machen sich alle trotzig ein Xing profil. Nützt null wenn ich nur 10% meiner Kontakte da hab
In Russland und China gibt es Konkurrenz zu Facebook, die sich etablieren konnte obwohl oder gerade weil man nicht den weltweiten Markt angesprochen hat. Das hätte in Deutschland auch klappen können, aber das lag eher am Konzept und nicht dem Fokus auf Deutschland.

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spon-facebook-10000015195 08.09.2017, 15:08
8. Gruscheln!

Gruscheln war schon cool damals, aber StudiVZ ist typisch deutsch - es wurde nicht weiterentwickelt und wurde dann einfach von den großen überholt, die dann viel hipper waren und wesentlich mehr boten. Als die meisten Nutzer bereits zu FB und Co. umgeschwenkt sind, versuchte StudiVZ noch das Ruder rumzureißen, aber da war es längst zu spät.
Gleiches wird wohl mit Google+ passieren. Das wird auch einfach in der Versenkung verschwinden... was wurde eigentlich aus Google glass? ;-)

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_sinus_ 08.09.2017, 15:11
9.

Zitat von mwroer
Es gibt genug Firmen die einfach nur innerhalb Deutschlands arbeiten. So ein Netz kann sich rentieren wenn der Fokus der Betreiber stimmt, aber wenn alle Facebook in Miniatur sein wollen dann gehts natürlich schief.
Ein rein deutsches "Freundenetzwerk" konnte in einer immer internationaler denkenden Gesellschaft, in der Auslandsaufenthalte in Schule und Studium beinahe Standard sind, allerdings nur floppen. Dazu noch die unsinnige und überflüssige Unterteilung in Schüler-, Studi- und mein-VZ.

Die Gründer von StudiVZ hatten immerhin das Glück, dass Facebook erst ab 2008/09 richtig in Deutschland Fuß fasste und so konnten sie Holtzbrinck noch die 85 Mio. € aus dem Kreuz leiern, welche für einen geruhsamen Lebensabend genügen sollten.

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