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Deutscher Wirtschaftsboom: Nahles fordert höheren Mindestlohn
AP

Nach der Einführung ist vor der Erhöhung? Im Juni berät die zuständige Kommission über eine Anpassung des Mindestlohns. Bereits jetzt mehren sich prominente Stimmen, die zehn Euro pro Stunde für angemessen halten.

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unixv 30.12.2015, 13:47
1. Wow, 10Euro!

1600E Brutto macht vielleicht 1200E Netto!

700E Miete plus Nebenkosten, Telefon, Internet, Essen, Arbeitskleidung darf man sich da UNTEN auch selbst besorgen, da bleibt für die Altersversorgung und Sponsoring für Maschmaier und Konsorten nichts übrig =

ALTERSARMUT! Danke SPD und Grüne für H4 und das Zerstören unserer Rente!

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andreu66 30.12.2015, 13:47
2. Politische Realsatire

Im nächsten Jahr wird der Mindestlohn eher abgeschafft als erhöht, um wenigstens einem kleinen Teil der Migranten die Chance zu geben, sich im untersten Segment des Arbeitsmarktes einzugliedern. Aber Frau Nahles träumt vielleicht immer noch, dass all die syrischen Ärzte und Ingenieure in einem andern Lohnsegment arbeiten werden.

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ruhepuls 30.12.2015, 13:49
3. War zu erwarten...

Sobald es eine "finanzielle Mindestleistung" gibt, wird sie zum Spielball der Politik. Was ist auch einfacher für Politiker, als "für mehr" zu sein? Das kommt bei vielen gut an und erfordert keine politische Intelligenz - auch wenn es dazu führt, dass nach und nach Arbeitsplätze wegfallen (nämlich die, die sich dann nicht mehr rechnen). Aber das würde ja keiner so schnell merken.
Aus dem gleichen Grund ist auch ein allgemeines Grundeinkommen keine gute Idee: Die Politik würde sich dann bei jeder Wahl mit "Erhöhungsangeboten" gegenseitig überbieten - auf Kosten derer, die noch arbeiten oder sonstwie zum Volkseinkommen beitragen.

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Mac_Beth 30.12.2015, 13:51
4.

"Das ist die größte Sozialreform der letzten Jahrzehnte, und entgegen einiger lautstarker Befürchtungen gibt es keinerlei ökonomische Verwerfungen und keine Arbeitsplatzverluste."

Natürlich gibt es keine Verwerfung. Der Mindestlohn von 8,50 Euro ist teilweise so niedrig angesetzt, dass selbst viele Unternehmen (zumindest ab den größeren Mittelständlern aufwärts) freiwillig mehr zahlen. Wer halbwegs was auf seine Mitarbeiter gibt zahlt von sich aus mehr. Denn 8,50 sind und bleiben ein Unding was vor allem von jenen ausgenutzt wird, die zu ihren Mitarbeitern eh ein eher gestörtes Verhältnis haben.

In der Realität hat der Mindestlohn also eigentlich sein "Ziel" einer gerechteren Bezahlung verfehlt. Am meisten profitiert die SPD davon, weil sie jetzt eine Sache hat wegen der sie sich auf die Schulter klopfen kann.

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deadhorse 30.12.2015, 13:53
5. Nahles

Diese Person ist nicht vom Wähler in den Bundestag geschickt worden, sondern von Parteifunktionären über die Liste. Lobby? Bitte, Frau Bundeskanzlerin, stoppen sie endlich diese Person. Sie hat dem deutschen Volk über ein erträgliches Maß hinaus geschadet.

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32deins 30.12.2015, 13:53
6. Ohje, die Nahels wieder....

Ja, warum nicht gleich 20€ Mindestlohn ?

Damit könnte man auch Ende 2016 wieder fette "Lohnzuwächse" in D-Land verkünden.
Und sich zugleich an den eingenommen Steuern erfreuen und diese den neu zugewanderten Fachkräften wieder direkt in den ... blasen.

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akosia 30.12.2015, 13:53
7. na sowas,

Nahles leistet sich gerade eine Blamage nach der anderen, Hauptsache Blubber und Hauptsache im Fokus bleiben. Gerade die Luftblase mit den 100.000 Ein-Euro-Jobs für die Migranten, die gar nicht zur Debatte stehen, akut der Mindestlohn, ja sagt doch gleich 20 Euro pro Stunde sind angemessen!

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fleischwurstfachvorleger 30.12.2015, 13:55
8. Fuest

redet wie sein unseliger Vorgänger Unsinn.

Wann finden wir endlich wieder zurück zur sozialen Marktwirtschaft?

Die Arbeitgeber verdienen sich dumm und dämlich, scheinen aber immer noch nicht genug zu haben, wenn man den Sprachorganen wie Ifo-Institut folgt.

Wenn man dümmliche Gier übertreibt, kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

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parisien 30.12.2015, 13:56
9. Ein-Thema-Nahles

Nahles will die Sozialleistungen für Ausländer einschränken, ihre vollmundige Ankündigung von 100.000 Jobs für Flüchtlinge ist ein Flop (s.http://www.welt.de/politik/deutschland/article150446323/100-000-Jobs-fuer-Fluechtlinge-Nichts-als-heisse-Luft.html).
Sie hat ein Thema , den Mindestlohn , der leicht durchzusetzen war, weil von der Mehrheit begrüßt.
Nun drängen die Gewerkschaften auf eine Erhöhung, also folgt sie ihnen.
Früher tönte sie, keine Ausnahmen vom Mindestlohn zu akzeptieren, was dann doch geschah.
Auch die Flüchtlinge sollten nicht vom Mindestl. abgekoppelt werden.
Wenn ich das richtig verstehe, bereitet sie gerade den Boden dafür vor.
Zickzack ist eine gerade Linie im Vergleich zu dieser Politik.

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