Forum: Wirtschaft
Deutsches Abgabensystem: Topverdiener zahlen ein Viertel der Lohnsteuer

Wenige zahlen für die Masse mit: Die Spitzenverdiener in*Deutschland machen gerade mal ein Prozent aller Steuerpflichtigen aus -*sie kommen aber für*ein Viertel der Einkommensteuer auf. Bei der Hälfte*aller Lohnsteuerzahler*gibt es für den Fiskus allerdings auch*nicht viel zu holen.

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Spessartplato 13.10.2011, 08:11
120. Wenn 1% entspricht 370 000 Personen

Zitat von hoppeditz2
... da wir eine progressive Einkommensbesteuerung haben, muss der Anteil logischerweise niedriger als 25% sein. Aber das ist halt das ewige Problem mit den Linken: Sie können nicht rechnen.
...25% der E-Steuer bezahlen, gehe ich davon aus, daß dies vor einigen Jahren auch so war.
Ferner gehe ich davon aus, daß die genannten im Lauf der Jahre ein gewaltiges Vermögen angehäuft haben und dafür Zinsen kassieren, bzw. entsprechende Anlagen haben.
Weiterhin gehe ich davon aus, daß diejenigen, denen es geradeso reicht oder die Schulden machen (müssen), über ihre Sollzinsen die Habenzinsen der Vielverdiener finanzieren müssen, denn das Soll der einen ist bekanntlich das Haben der anderen.
Wenn ein Unternehmen Gewinn macht und diese Gewinne unangemessen verteilt, obwohl ALLE Beteiligten diesen Gewinn erwirtschaftet haben, gehe ich davon aus daß das Staubgefäß mit Transzendenz-Anspruch, gelegentlich auch als Homo sapiens bezeichnet, sich wieder einmal dyskalkuliert hat.

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Genesis P.Orridge 13.10.2011, 08:25
121. Zu wenig!

Topverdiener sind aber auch die, die keine Kinder bekommen, und DIE machen die eigentliche Zukunft des landes aus.
Also ist es mehr als gerecht, wenn sie auch viel Steuern zahlen.
Es ist immer noch zu wenig,gemessen an dem nichtvorhandenen Dienst an der Gesellschaft.

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marvinw 13.10.2011, 08:26
122. Und hinterziehen auch das Meiste in der Schweiz

Zitat von
Deutsches Abgabensystem: Topverdiener zahlen ein Viertel der Lohnsteuer
Und hinterziehen auch das meiste: die kleine süsse Schweiz weiß was ich meine. Von daher gibt es keinen Grund damit zu prallen.

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Bernd Kuck 13.10.2011, 08:47
123. .

Zitat von der andere
Und die MWSt. zahlen alle gleich - das ist gerecht! Wer teure oder hochwertige Waren kauft, zahlt mehr. Wer günstiger kauft, weniger. Alles gut, oder nicht ?!
Formal schon, nur mit dem Unterschied das in der Regel der Normalverdiener sein gesamtes Einkommen verkonsumieren MUSS und der Großverdiener nicht.

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aintnostyle 13.10.2011, 09:48
124. !!!

Zitat von sysop
Wenige zahlen für die Masse mit: Die Spitzenverdiener in*Deutschland machen gerade mal ein Prozent aller Steuerpflichtigen aus -*sie kommen aber für*ein Viertel der Einkommensteuer auf. Bei der Hälfte*aller Lohnsteuerzahler*gibt es für den Fiskus allerdings auch*nicht viel zu holen.
Sososo, die Armen Reichen was SPON? Die Trommel Trommeln Die LANZE BRECHEN, die habens schlecht.. Wurde dieser Artikel evtl. bei der BILD abgeschrieben??

Hier mal eine kleine gegenrechnung zu ihrem postulierten samaritatum..

http://www.nachdenkseiten.de/?p=6433

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aintnostyle 13.10.2011, 09:51
125. ...

Zitat von sysop
Wenige zahlen für die Masse mit: Die Spitzenverdiener in*Deutschland machen gerade mal ein Prozent aller Steuerpflichtigen aus -*sie kommen aber für*ein Viertel der Einkommensteuer auf. Bei der Hälfte*aller Lohnsteuerzahler*gibt es für den Fiskus allerdings auch*nicht viel zu holen.
Was sie offensichtlich auch nicht erwähnen möchten ist das dieses besagte 1% ca. 25% des Vermögens besitzt.. wärend 70 % von uns gerade mal 10% des vermögens besitzen... ist ja auch wenig interessant was? Wie gerne ich jetzt hier hass und schimpftiraden loslassen wurde..Heil dir großer Zensor!

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Direwolf 13.10.2011, 10:02
126. Ach ja

Zitat von sabine_26
Wieso geht es eigentlich immer nur um die Besteuerung von Einkommen? Wie wäre es mit Besteuerung von Besitz und Erbschaften? Die Belastungsfähigkeit der arbeitenden Bevölkerung dürfte so langsam erreicht sein.
Sie haben also eine Lösung für die steuerliche Gleichbehandlung von Geld- und Immobilienvermögen, die vom BVerf.G gefordert wurde? Und auch noch eine deren Umsetzung nicht astronomisch teuer wird? Na dann mal raus damit. nebenbei gesagt gibt es Erbschaftssteuern und eine Vermögensbesteuerung führt auch dazu, dass die Verzinsung des Vermögens gesteigert werden muß, zB über höhere Mieten. Soooo einfach ist das Ganze nun mal nicht

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antilobby 13.10.2011, 10:30
127. Auf Thema antworten

Zitat von Maynemeinung
Denn vermutlich würde die ach so gerechte Einkommensverteilung, von der Sie träumen, dazu führen, dass kaum noch jemand den Spitzensteuersatz berappt. Es entstünde ein entsprechendes Loch im Staatshaushalt.
Nichts einfacher als das: man treibt einfach die Inflation nach oben, schon zahlt JEDER den Spitzensteuersatz.

Wenn ich aus den Statistiken lese, dass ein Single mit 900€ monatlich schon armutgefährdet ist, aber ab 1700€ über die Mittelschicht liegt, stimmt da was nicht.

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Crom 13.10.2011, 10:31
128. ...

Zitat von aintnostyle
Was sie offensichtlich auch nicht erwähnen möchten ist das dieses besagte 1% ca. 25% des Vermögens besitzt.. wärend 70 % von uns gerade mal 10% des vermögens besitzen... ist ja auch wenig interessant was? Wie gerne ich jetzt hier hass und schimpftiraden loslassen wurde..Heil dir großer Zensor!
Vermögen kann vieles sein. Der Selbstständige muss z.B. Vermögen für seine Altersvorsorge aufbauen, da er keine gesetzliche Rente erwarten kann. Das wird dann ins Vermögen eingerechnet. Die Anwartschaften auf Rente und Pensionen dagegen fallen nicht unter Vermögen.

Der nächste hat ein kleinen Betrieb oder Firma als Vermögen. Das nützt ihm aber nur so viel, wie er daraus auch Einkommen generieren kann. Formal mag dieser Mensch vermögend sein, mehr aber auch nicht.

Fazit: Nicht aufs Vermögen sondern aufs Einkommen kommt es an.

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antilobby 13.10.2011, 10:38
129. .

Zitat von Maynemeinung
Warum ist es also gerecht, die aus bereits versteuertem (Erwerbs-)Einkommen erwirtschafteten Kapitalerträge noch einmal zu besteuern? Hat mir noch keiner plausibel erklären können.
Weil die Staat Geld braucht und es sich einfach holt. Da ist nix mit Gerechtigkeit.

Genauso für die heute 20-jährigen: sie wissen genau, dass das Rentensystem bis zur Verrentung pleite sein wird und sie keine Leistungen erhalten würden. Trotzdem müssen sie heute Rentenbeiträge zahlen.

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