Forum: Wirtschaft
Deutsches Wirtschaftswachtum 2016: Boom!
DPA

Die deutsche Wirtschaft hat 2016 die Erwartungen übertroffen: Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent - auch wegen des ausgabefreudigen Staates.

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eschoeff 12.01.2017, 12:10
80. Boom- ausgabefreudiger Staat,

das ist wirklich originell, die Methode ist also, man zieht den Steuerzahlern das Geld aus der Tasche, gibt es über Unternehmer für Nicht Steuerzahler aus, steigert den Gewinn verschiedener Branchen und verkauft das Ganze als Erfolgsmodell. Die Frage ist jetzt, wie lange das gut geht, aber macht ja nichts, Hauptsache es funktioniert, solange die Legislatutperiode dauert.

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bilderbergbasher 12.01.2017, 12:11
81. Die News hat Potential

Die News hat sehr gutes Potential als - Neusprech - "Fake News" bezeichnet zu werden.
Allein wegen des unlauteren gehype von lächerlichen 1,9%....

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karl-felix 12.01.2017, 12:12
82. Na,ja

Zitat von ruhrpottprolet
1)Das weist darauf hin, dass der Staat die Ausgaben massiv erhöht, eben auch für die Flüchtlinge. Nur was wird aus diesen dauerhaft anfallenden Ausgaben, wenn die Wirtschaft mal schlechter läuft oder die Zinsen wieder steigen? 2) Und was kaum eine berücksichtigt ist, dass die eingesparten Zinsen zu Lasten unserer Altersversorung geht. Den ersparten Zinsausgaben stehen nicht erzielte Zinseinnahme gegenüber.
1)Eine Binse, obwohl Milliarden die für die Flüchtlinge zurückgestellt wurden nicht benötigt wurden und nun als Überschüsse zur Schuldentilgung verwandt werden .
Genau das ist klassisch Keynes: In guten Zeiten Schulden zurückzahlen und in schlechten Zeiten " ausgabefreudig " sein .

2) Das trifft nur auf den grossen Geldvermögensbesitzer zu . Der normale Bürger ist der Eigner von Schulden und profitiert unterm Strich gewaltig von den Niedrigzinsen . Die Propagandisten der grossen Geldvermögensbesitzer laufen deshalb Sturm gegen die EZB und den Abbau der Zinsknechtschaft.
30% unserer Bevölkerung haben gar keine Ersparnisse, die Zinsen erst generieren könnten. Die nächsten 60% wohl so wenig dass Sie unter den Freibetrag fallen und den Rest kassiert Schäuble über die Kapitalertragssteuer ab . Ich schätze wenn bei 1-2% der Bevölkerung der Zinsverlust höher ist als die Einsparung bei den Schuldzinsen habe ich hoch geschätzt.

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horstu 12.01.2017, 12:17
83. Pseudofaktische Wachstumszahlen

Die Wachstumszahlen suggerieren, als ginge es uns allen besser und vermitteln im Wahljahr dadurch auch eine politische Botschaft. Jedoch sagen sie nichts über die Verteilung des Wachstums aus - wem geht es besser, wem vielleicht schlechter? In welchen Bereichen gibt der Staat mehr Geld aus, in welchen dagegen weniger? Absolute Zahlen verbergen mehr, als sie aussagen.

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friese77 12.01.2017, 12:17
84.

Zitat von flexscan
B) 2016 gab es mit 4,25 Prozent im Westen und um 5,95 Prozent die höchste Rentenerhöhung seit 20 Jahren. Der Staat bezuschusst die Rentenkasse mittlerweile mit ca. 90 Milliarden pro Jahr. KLar, für Renten auf jeden Fall nicht....
Ja? Wo haben sie denn den Blödsinn her? Sie meinen den Bundeszuschuss, der beträgt 90 Milliarden Euro, schade nur, das es sich um eine Rückzahlung vom Finanzminister handelt, weil der Bund aus unserer Rentenkasse die versicherungsfremden Leistungen davon bezahlt hat, sprich Leistungen die eigentlich von Steuergeldern bezahlt werden müssten. Und nun halten sie sich fest! Man zahlt immer weniger zurück, als man rausgenommen hat, der Bund bezuschusst die Rentenkasse nicht, er bestiehlt sie.

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lobro 12.01.2017, 12:18
85.

Zitat von thequickeningishappening
Die Zinsen muessen rauf! Herr Draghi uebernehmen Sie!
Warum müssen die Zinsen rauf? Es ist doch gut so, wie es jetzt ist. Hohe Guthabenzinsen nützen doch nur denen, die sowieso schon genug haben. Als einfacher Arbeitnehmer habe ich nur immer gespart, um von dem gesparten Guthaben irgend eine größere Anschaffung (Auto, Möbel, Reisen) zu tätigen und nicht, um von irgendwelchen Zinsen meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dabei kamen selten mehr als 10000 Euro zusammen. Bei solchen Beträgen spielt es doch praktisch keine Rolle, ob es nun ein oder drei Prozent Zinsen gibt. Die Hauptsache war doch immer, dass überhaupt Geld zurückgelegt wurde. Da kommt es mir doch heute wesentlich mehr zugute, dass die Zinsen für meine Hypothek auf meine Wohnung nur noch bei 2% liegen und meine Schulden jetzt mit jeder Rate rapide abnehmen.

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Gerd@Bundestag.de 12.01.2017, 12:20
86. Einfach mal nachsehen!

Zitat von christian-h
1) Um 2,2% real mehr in der Tasche zu haben müsste die Lohnsteigerung in etwa bei 4,4% liegen. Das dürfte wohl eher nur auf einen überschaubaren Kreis von Arbeitnehmern zutreffen.
Nominallöhne sind um 2,4% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Q1-Q3 2016), Reallöhne um 2,1%
Der Preisindex lag im Vorjahresvergleich bei 0,27% im selben Zeitraum.

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salkin 12.01.2017, 12:22
87.

Zitat von ruhrpottprolet
Ein Thema, was kaum diskutiert wird, ist der Umstand, dass die gute Haushaltslage insbesondere darauf beruht, .....
Die Zinsersparnisse des Bundes betragen, bezogen auf die mittelfristige Finanzplanung ca. 20 Mrd. Euro p.a..

Bei ca. 2 Billionen Schulden der öffentlichen Haushalte wären 100 Mrd. Zinsersparnis ca. 5% höhere Zinsen, wobei ein Großteil der Staatsschulden ja langfristig finanziert sind und die niedrigen Zinsen festgeschrieben sind.

Die 100 Mrd., die Sie nennen, sind nicht jährlich sondern betreffen den gesamten Zeitraum ab 2006.

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mapcollect 12.01.2017, 12:23
88. Strohfeuer

Sobald die Zinsen wieder steigen (und das zeichnet sich bereits ab) ist erstmal wieder Schluss mit dem Boom. Dann wird auch die Zinstilgung unserer 2 Billionen Staatsschulden den Haushalt wieder ins Minus reissen. Wir hätten die Überschüsse besser in unser Bildungssystem und in Zukunftstechnologien gesteckt. Die Kosten für Flüchtlinge werden auch nicht weniger.

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HerrPeterlein 12.01.2017, 12:25
89. Es geht uns gut in Deutschland

Wenn man sich in Deutschland umsieht, wie die Menschen leben, dass mit Bildern/Filmen/Berichten vor jeweils 10/20/30/40 Jahren vergleicht, dann geht es den Leuten gut. Man erinnere sich an die berühmte "Ruckrede" von Herzog, der damals gut den Aufstieg einiger asiatischer Länder beschrieb.
Geht es deswegen allen gut? Eindeutig Nein. Geht es deswegen allen besser? Eindeutig Nein. Profitiert die Regierung von guten "externen" Faktoren wie niedrigen Zinsen? Ja. Doch auch andere Regierungen hatten positive wie negative Einflüsse und die Schulden stiegen immer weiter. Benötigen einige Rentner mehr Geld? Mit Sicherheit. Alle? Absolut Nein, wenn man sich ansieht wem die Immobilien in Deutschland gehören oder wer sich die ganzen teuren Reisen leisten kann. Genauso mit dem Verdienst. Einige wenige Superreiche werden immer reicher, unten eine bestimmte Schicht immer ärmer. Doch will es keiner ändern, weil es auch viele Angestellte/Arbeitnehmer in Deutschland gibt, die mit relativ wenig Arbeit viel Geld verdienen. Das sind dann nie immer größer werdende Schicht an reichen Frührentnern. Diese führen als Schutz immer die verarmten Renter an, die deutlich in der Unterzahl sind. Dafür haben es Berufseinsteiger und junge Familien immer schwerer. Die "jüngeren" verdienen viel zu wenig im Vergleich zu den alten Hasen.

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