Forum: Wirtschaft
Deutschland: In diesen Städten hat die Armut zugenommen
Andres Benedicto / DPA

Viele Menschen in Deutschland beziehen Hartz IV oder Sozialhilfe, vor allem in den Großstädten. Im Osten hat sich die Lage verbessert - ein westliches Bundesland ist hingegen besonders betroffen.

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Teddi 02.04.2019, 17:55
30. Bild schlecht gewählt

Das Foto zu dem Artikel zeigt allerdings einen Bettler, dessen Kleidung verdächtig nach Profi aussieht. Ich meine Bettlerbanden, die aus Osten nach Deutschland kommen, welches ein weiteres Problem der Städte ist. Zu dem Artikel hätte aber besser ein Bild einer verarmten Familie gepasst. Nichtsdestoweniger ist es beschämend für ein Wohlstandsland wie Deutschland, dass die Behörden sich nichts Besseres einfallen lassen, als was jetzt Gang und Gäbe ist, Armut zu bekämpfen.

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kohlon 02.04.2019, 18:01
31. Ein nicht ganz so netter Versuch

Zitat von totalausfall
Wie von den Tafeln und Obdachlosenheimen bestätigt: Die Armutsbild in Deutschen Städten wird hauptsächlich von illegalen Migranten geprägt. Damit meine ich nicht die Flüchtlinge, sondern alles was mit den EU Osterweiterungen hier her gekommen ist. Die Menschen reisen ein über die europäische Freizügigkeit und tauchen unter. Normalerweise wäre bei Aufenthalt >3 Monate Vermögen oder Arbeitsnachweise notwendig. Die Leute kommen hier her auf der Suche nach Arbeit, finden nichts und bleiben auf den Straßen hängen. Melden können sie sich bei den Behörden nicht, was auch gut so ist. Wenn ich in der Politik was zu sagen hätte, wäre die Rückführung dieser Menschen in ihre EU-Heimatländer ganz oben auf der Agenda.
"Die Armutsbild in Deutschen Städten wird hauptsächlich von illegalen Migranten geprägt. Damit meine ich nicht die Flüchtlinge, sondern alles was mit den EU Osterweiterungen hier her gekommen ist."

Vielleicht doch (noch?) einmal die EU Regelungen für Arbeitnehmer durchlesen. Zumindest ich kann da nicht erkennen, dass diese Menschen unter "illegale Migranten" eingeordnet werden können.

Tja, den Finger in die echte Wunde zu legen scheint nicht unbedingt ihr Ding zu sein.

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Schartin Mulz 02.04.2019, 18:08
32. Was den Ruhrpott angeht,

hier sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Armutsmigranten gelandet.
Das hat Folgen.
Wir haben mehr Menschen, die von Sozialleistungen leben.
Wir haben schlechtere Ergebnisse bei Bildungsstudien.
etc.

Mit anderem Blick sieht es so aus, dass hier Menschen in Not mehr geholfen wird als es in deren Heimatländern möglich gewesen wäre. Den Menschen, die aus dem Osten, oder aus Nahost zu uns gekommen sind, geht es hier besser als in ihrer Heimat. Nur statistisch gesehen fallen die natürlich negativ ins Gewicht.
Was man an den relativ guten Ergebnissen im Osten sieht. Da, wo sich kaum ein Migrant hintraut, sehen die Zahlen besser aus-
Aber soll das das Vorbild sein?

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karl-felix 02.04.2019, 18:09
33. Wo

Zitat von totalausfall
ist fest in Mafia Hand. Viele Berliner wissen das auch, wir kennen ja unsere Spezis in den S- und Ubahnen. Nach Potsdam raus kommen immer die "Tempos +Zettel auf den Sitz Leger". Seit 3 Jahren die gleiche Frau, und hat immer noch nicht ihren Satz auf Deutsch gelernt. Neuerdings auch ein 90-100kg Typ dabei.Vielleicht 20. Eingekleidet im Addidas Ganzkörper-Deluxe Anzug, edle Brusttasche und Nike Airmax an den Füßen. Er sagt gar nichts, macht aber die " 3 Finger zu offenem Mund Geste". Er hat Hunger und kein Geld. (klar, deswegen quillt er aus den 400€ Klamotten!) In Babelsberg treffen sie sich dann, in der Hand das I-Phone, und machen Kasse. Aber die dummen Touristen, die morgens raus nach Potsdam fahren, wissen das nicht und fühlen sich toll wenn sie denen Geld geben.
ist Ihr Problem ?
Sie fühlen sich halt ganz toll wenn Sie nichts geben .

Sind Sie nicht alleine mit . Mir hebbet nix un mir gebbet nix, Hauptsach gut gess und drunk .

Aber auffallend ist schon , dass unter den Armen so wenige deutsche Eingeborene sind. Gut so .

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totalausfall 02.04.2019, 18:13
34. Sie haben keine Ahnung.

Zitat von kohlon
"Die Armutsbild in Deutschen Städten wird hauptsächlich von illegalen Migranten geprägt. Damit meine ich nicht die Flüchtlinge, sondern alles was mit den EU Osterweiterungen hier her gekommen ist." Vielleicht doch (noch?) einmal die EU Regelungen für Arbeitnehmer durchlesen. Zumindest ich kann da nicht erkennen, dass diese Menschen unter "illegale Migranten" eingeordnet werden können. Tja, den Finger in die echte Wunde zu legen scheint nicht unbedingt ihr Ding zu sein.
Ich kenne die Texte.

Sie sollten noch mal lesen.

https://www.bmi.bund.de/DE/themen/migration/aufenthaltsrecht/freizuegigkeit-eu-buerger/freizuegigkeit-eu-buerger-node.html

"Jeder Unionsbürger hat das Recht, ohne Visum in die Mitgliedstaaten der EU, des EWR (EU plus Island, Liechtenstein und Norwegen) und der Schweiz einzureisen. Sie dürfen sich dort für die Dauer von drei Monaten aufhalten. Unionsbürger müssen dazu im Besitz eines gültigen Ausweisdokuments sein, aber keine weiteren Voraussetzungen oder Bedingungen erfüllen. Dies bezeichnet man als Freizügigkeit.

Das Recht zum Aufenthalt von mehr als drei Monaten genießen folgende Unionsbürger:

Arbeitnehmer oder Selbständige im Aufnahmemitgliedstaat sind sowie Arbeitsuchende (für eine gewisse Zeitdauer)
nicht erwerbstätige Unionsbürger sowie Studierende oder Auszubildende, die über ausreichende eigene Existenzmittel und Krankenversicherungsschutz verfügen
Daueraufenthaltsberechtigte (nach einem rechtmäßigen Aufenthalt von fünf Jahren)
Familienangehörige dieser Unionsbürger ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit

Grundgedanke ist also, dass Unionsbürger für einen Aufenthalt von mehr als drei Monaten in der Regel in der Lage sein müssen, sich und ihre Familienangehörigen wirtschaftlich zu erhalten und die Sozialsysteme des Aufnahmemitgliedstaates nicht unangemessen zu beanspruchen.
"

Genau das, was ich geschildert habe.

Einreise und 3 Monate Aufenthalt alles legal und ohne Kontrolle, aber die Rückreise wird nicht mehr angetreten, während alle anderen Kriterien, die den längeren Aufenthalt gestatten, nicht erfüllt werden.
(Arbeit, Vermögen etc.)


Und was ist denn Ihrer Meinung nach der Wunde Punkt?

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HISXX 02.04.2019, 18:20
35.

Übrigens: Im Münsterland, keine 30 km von den Ruhrmetropolen entfernt, werden händeringend Arbeitskräfte gesucht, auch für einfache Tätigkeiten. Z. B. hat der Kreis Coesfeld die niedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschlands Nordhälfte. Aber von Harz 4 zu leben ist eben bequemer.
Die Entwicklung im Ruhrgebiet hinsichtlich Integration, bzw Nichtintegration ist erschreckend.

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muunoy 02.04.2019, 18:26
36. Armut ist relativ

Zitat von Schartin Mulz
hier sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Armutsmigranten gelandet. Das hat Folgen. Wir haben mehr Menschen, die von Sozialleistungen leben. Wir haben schlechtere Ergebnisse bei Bildungsstudien. etc. Mit anderem Blick sieht es so aus, dass hier Menschen in Not mehr geholfen wird als es in deren Heimatländern möglich gewesen wäre. Den Menschen, die aus dem Osten, oder aus Nahost zu uns gekommen sind, geht es hier besser als in ihrer Heimat. Nur statistisch gesehen fallen die natürlich negativ ins Gewicht. Was man an den relativ guten Ergebnissen im Osten sieht. Da, wo sich kaum ein Migrant hintraut, sehen die Zahlen besser aus- Aber soll das das Vorbild sein?
Nun, gem. einem Bericht in der Welt zu der Studie, ist den Bertelsmann-Leuten durchaus aufgefallen, dass Armut in den Städten in erster Linie einen Migrationshintergrund hat. Wenn man über 2 Mio. Notleidende ins Land holt, ist es eben kein Wunder, dass die relative Armut steigt. Das ist ein Grund, dies für populistische Umverteilungsforderungen zu brauchen. Im Gegenteil, man sollte vielleicht überlegen, ob unser Sozialstaat nicht zu großzügig und undifferenziert ist. Wenn Deutschland ein Einwanderungsland sein möchte, so muss unser System auch das eines Einwanderungslandes werden. Hierzu müssen insbes. die Steuern auf Arbeitseinkommen drastisch gesenkt werden. Im Gegenzug dürfte es Sozialleistungen nur noch als Versicherungsleistungen mit striktem Äquivalenzprinzip geben. Einwanderungsland und großzügige Umverteilung passen nun einmal nicht zusammen. Das wissen auch die Links-Grünen. Aber sie wollen das nicht hören, weshalb selbst die intelligente Frau Wagenknecht das nicht sagen durfte.

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phg2 02.04.2019, 18:27
37.

Zitat von brutus#9
Ich möchte jedem, der behauptet, Deutschland sei kein reiches Land, einmal empfehlen, eine zeitlang (mindestens ein Jahr) im Ausland zu leben. Vorzugsweise im Süden oder Osten Europas. Dabei wäre aber auch wichtig, keinerlei Unterstützung "aus der Heimat" in Anspruch zu nehmen. Job suchen, Wohnung, Essen, Kleidung etc davon bezahlen usw, das volle Programm! Ich lebe seit nunmehr 15 Jahren in Portugal. Hier verdient man im Schnitt ein Drittel von dem, was in Deutschland verdient wird. Wohlgemerkt: für dieselbe Arbeit! Einkaufen im Supermarkt in etwa zu denselben Preisen wie in D. Kaltmiete in den Städten ähnlich wie in Deutschland, in Lissabon und Porto extrem überteuert (aufgrund der gut zahlenden Touristen, die die Preise nach oben drücken). Auto, Benzin u.ä. wesentlich teurer als in Deutschland. Dazu zahlt man Mautgebühren für die Autobahnen. Das ist die Situation für Arbeitnehmer. Wird man aber abeitslos .. Unterstützung gibt es zeitlich begrenzt, wobei mit jedem Monat weniger gezahlt wird und nach einem Jahr ganz Schluss ist.
Ein Jahr Karibik wäre da auch nicht schlecht, ohne Arbeit gibt's da gar nix. Es ist ja nicht so, dass ich Hartz4 Empfängern nicht mehr gönnen würde, im Gegenteil. Aber manchen eben nicht. Andererseits sind da die Differenzierungsmöglichkeiten begrenzt oder sehr aufwendig.
Wie ein (noch) reiches Land damit umgehen soll weiß ich auch nicht.

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pinguin1966 02.04.2019, 18:27
38. Typische SPON-Überschrift zu einem Armutstext

In deutschland hat die Armutsquote - nach der hier verwendeten Messung - um 0,4 Prozentpunkte abgenommen. Das ist leider nicht viel. Dennoch titelt SPON zuverlässig, dass sie in einigen Städten zugenommen habe. Was erwartet die Autorin denn? Dass sie überall ganz gleichmäßig abnimmt? So wie man einen Wasserhahn auf- oder zudreht? Tyische Überschrift, die die möglichst dramatische und negative Einleitung herstellt.

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Kalif78 02.04.2019, 18:31
39. Jaja, die Bertelsmann- Stiftung

Wieder einmal eine tolle Studie, zu den Verhältnissen im Land, zu denen die Bertelsmänner und den ihr nahestehenden Organisationen, einen großen Teil der Entstehung beigetragen haben. Alles was von denen kommt sollte man unter ständigem Rühren im Klo runterspülen. Das diese Stiftung einen großen Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen hat, sollte als Pflicht in jeder Kopfzeile stehen, wenn man sie erwähnt.
Mit höchster Verachtung.denen gegenüber.

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