Forum: Wirtschaft
Deutschland nach der Wahl: Kopflos, führungslos, erfolgreich
AFP

Deutschland wird auf Monate wohl ohne handlungsfähige Regierung sein. Doch für das Land ist Nichtstun derzeit sogar ganz gut - und eine Führungsrolle in Europa oder gar der Welt sollte man eh abhaken.

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notbehelf 01.10.2017, 22:00
70. Quatsch

Zitat von burlei
... mit den 1 Mio Flüchtlingen, Deutschland hat ein Problem mit den 5.877.094 AfD-Wählern und ganz große Probleme mit den 28.000 Mitgliedern der AfD. Die ruinieren Deutschland mehr als es Millionen von Flüchtlingen könnten.
Deutschland hat mit AfD-Wählern kein Problem. Die lebten auch vorher hier. Wir haben wohl eher ein Problem mit dem, was die Menschen dazu bringt, AfD zu wählen. z.B. Solche Kommentare wie ihrer.

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Singulativ 01.10.2017, 22:10
71. Schwarze Null

"Die Staatsschulden sinken."
Der Autor sollte sich noch einmal anschauen, was "Schwarze Null" tatsächlich jedeutet und seine Aussage hinterfragen. Bei solchen groben Schnitzern braucht man den Rest dann auch nicht lesen ...

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Ökofred 02.10.2017, 23:32
72. oha...

Zitat von Singulativ
"Die Staatsschulden sinken." Der Autor sollte sich noch einmal anschauen, was "Schwarze Null" tatsächlich jedeutet und seine Aussage hinterfragen. Bei solchen groben Schnitzern braucht man den Rest dann auch nicht lesen ...
Ja, die Staatschulden sinken.
"Erstmals im Jahr 2013 sank der Schuldenstand in Deutschland, bei einer rückläufigen deutschen Staatsschuldenquote von 81,0 % auf 78,4 % des Bruttoinlandsprodukts. Der Internationale Währungsfonds geht in seiner Prognose von April 2014 davon aus, dass die Staatsschuldenquote bis zum Jahr 2019 auf 58,7 % zurückgehen wird.[11] Damit würde Deutschland im Jahr 2019 das Maastricht-Kriterium einer maximalen Staatsschuldenquote von 60 % wieder erfüllen. 2014 erwirtschaftete Deutschland einen Finanzierungsüberschuss von 18 Mrd. Euro oder 0,6 % des Bruttoinlandsproduktes.[12]"
Aus Wiki. Aber egal. Bei Ihnen müssen die Staatschulden ja nicht sinken, wenn Sie den Artikel nicht lesen wollen. Dann sparen Sie sich aber bitte auch das Kommentieren

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lemmy 02.10.2017, 00:29
73. Regierung wird überbewertet

Genau. Wozu überhaupt eine Regierung? Die stört doch nur. So wie der Wähler die Regierenden eigentlich doch nur stört, möchte der Bürger doch eigentlich auch nur seine Ruhe. Win, win also.
Was für ein Geschreibsel !
Obwohl, wenn sich so drüber nachdenke und Merkels 12 Jahre Revue passieren lasse, kommen wir Deutsche damit gar nicht auf´s Ungewohnte, oder? Kann in diesem Zustand eigentlich nur besser werden, denn schlimmer geht eh nicht mehr.

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vagabondix 02.10.2017, 01:00
74. Ahja, in der Sozialpolitik besteht für Hr Müller kein Handlungsbedarf.

Mit dem Pflegenotstand kann man sich ja mal in 20 Jahren beschäftigen, wenn dem Herrn Henrik Müller seine Eltern Pflegefälle werden. Und nachts, leiderleider, nur ein Pfleger für über 30 Senioren da ist, aber drei gleichzeitig um Hilfe klingeln.

Und - die die Gesellschaft desolidarisierende, polarisierende Schere zwischen Arm und Reich ist wohl auch nur was zum Origami-Basteln: Artikel, die nur wert sind, Papierbällchen drauszumachen, kann er schon.

So ist sie, unsere satte, selbstzufriedene Mitte. Empathiebefreit, lernunwillig, übersatt.

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bmvjr 02.10.2017, 01:57
75. Einladendes Vakuum

Na, keine oder auch eine fast komplett untaetige Regierung in Deutschland fuer einige Zeit als gesunf fuer's Land zu propagieren laesst ausser Acht, dass irgendeine Partei die Gelegenheit ergreifen und nutzen wird, in den entstandenen Freiraum vorzustossen. Man kann spekulieren, welche Partei dazu willens und in der Lage waere, ein fuer Deutschland riskantes Spiel bleibt das in jedem Fall. Ein Deutschland ohne politische Fuehrung auf Zeit fuer gut zu heissen halte ich in diesen Zeiten fuer sehr riskant. Wir haben gerade durch Unterschaetzung und Fehleinschaetzung der politischen Entwicklung seit 2015 eine ultrarechte Partei ins Parlament geleitet. Gerade jetzt die Fuehrung mal auszusetzen birgt die Gefahr, auch dieser ultrarechten Kraft noch mehr zu besetzenden Freiraum zu bieten.

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halverhahn 02.10.2017, 05:21
76. Teils richtig, teils falsch!

Das mit dem unschädlichen Stillstand in der Politik ist sicherlich richtig. Unter Merkel war jahrelang Stillstand, also ändert sich derzeit eh nix!
Was aber in dem Artikel falsch ist: wir werden und sollten ne Führungsrolle in Europa haben. Die haben wir quasi auch jetzt schon. Unsere Wirtschaftsmacht in Europa zwingt uns dazu schon fast. Wer davor die Augen schließt, ist schlichtweg naiv! Auch schon alleine als Gegenpart zu den Trumpschen USA und Russland. Und wir werden zukünftig, eng mit Frankreich, Europa zu ner 3. Säule in der Welt machen müssen (China dabei mal ganz außen vor gelassen!).

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stefan.p1 02.10.2017, 07:59
77. Was ich immer gesagt habe:

Deutschland gehst es nicht wegen Merkel und Co so gut , sondern trotz.

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voiceecho 02.10.2017, 09:04
78. Sorry, gruseliger Kommentar!

Deutschland mit Belgien oder Spanien zu vergleichen, ist schon sehr merkwürdig und mutig, da Deutschland politisch und wirtschaftlich ein völlig anderes Kalibar ist! Ferner versinkt Spanien -übrigens das Land mit höchsten Arbeitslosigkeit im Westen - seit gestern aufgrund einer unfähigen Regierung in Chaos und es droht die Spaltung, nach den Katalanen werden sicherlich die Basken wieder aktiv werden.
Belgien ist seit vielen Jahren ein Dauerkrisenstaat am Rande des Zerfalls! Diese Länder als Messlatte ist nehmen ist gruslig und beängstigend! Deutschen ist wirtschaftlich eine Weltmacht, politisch nach der letzten Wahl leider nicht mehr!
Deshalb benötigen schneller den je eine stabile und handlungsfähige Regierung, sollte dieses nicht gelingen, dann müssen eben neu wählen! Der Bundespräsident wäre gut beraten, nicht all zulange zu warten!

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qoderrat 02.10.2017, 09:13
79.

Zitat von
Solange sich aber die Regierungsbildung hinzieht (und der europhile Unionsmann Peter Altmaier das Finanzressort führt) könnte sich eine geschäftsführende Bundesregierung auf allerlei europäische Kompromisse einlassen - und sie gegenüber den Partnern in Berlin als unabweisbar darstellen.
Ganz gefährliche Idee, wenn dieser Trick versucht wird, dann gibt das eine Katastrophe bei der nächsten Wahl. Man kann die derzeitige Situation jetzt gut finden oder nicht, aber selbst bei den letzten positiven Umfragen zu EU war das keine wirklich überwältigende Mehrheit. D.h. es hat eine nicht unerhebliche Anzahl von Wählern keine EU-kritische Partei gewählt, weil sie bisher andere Themen für wichtiger gehalten haben.

Da die nächste Wahl viel eher auf dem Plan stehen könnte als wir uns das wünschen, könnte diese Form von EU-Umbau zu sehr heftigen Gegenreaktionen führen, die dann noch viel nachhaltiger wirken werden. Ich würde dieses Risiko nicht verantworten wollen, das kann mächtig schiefgehen. Erst Regierungsbildung, dann Handlung, und nicht umgekehrt.

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