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DGB-Firmenbeteiligung: Gewerkschafter zahlen Leiharbeitern zu wenig
dapd

Der DGB wettert gegen Leiharbeit - verdient aber selbst daran. Jüngst gelobten die Gewerkschafter Besserung, doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zahlen sie den Beschäftigten noch immer weniger, als ihnen zusteht.

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karlsiegfried 08.02.2013, 18:15
1. War doch nicht anders zu erwarten ...

... Gewerkschaften sind doch auch nur Dienstleister wie Putzfirmen. Von wegen alles für die Arbeiter. Diese Zeiten sind lange vorbei. Alles für die Funktionäre lautet die Devise.

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Steuerzahler0815 08.02.2013, 18:26
2.

Zitat von karlsiegfried
... Gewerkschaften sind doch auch nur Dienstleister wie Putzfirmen. Von wegen alles für die Arbeiter. Diese Zeiten sind lange vorbei. Alles für die Funktionäre lautet die Devise.
falsch
Gewerkschaften sollen die Mitglieder vertreten, dies sind meistens Arbeiter mit besserem Gehalt als Leiharbeiter und etwas höheren Alter (ab 30). Es ist nicht die Aufgabe von Gewerkschaften Arbeitslose oder Leiharbeiter welche nicht Mitglieder sind zu vertreten und auch Gewerkschaften sollten mit dem Geld ihrer Mitglieder sorgfältig umgehen. 8,19 als Lohn anzubieten und gleichzeitig 8,50 zu fordern ist allerdings eher unklug. Wobei ich finde "deutlich weniger" ist eine unpassende Bezeichnung.

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frankhard61 08.02.2013, 18:32
3. Gewerkschaften sind auch kommerzialisiert

...es geht nur noch ums Geld. Nicht mehr ums Geld der Gewerkschaftsmitglieder, daß diese in ihren jeweiligen Beschäftigungsverhältnissen nicht verdienen, sondern ums Geld der Gewerkschaftsfunktionäre. Mit Verleihfirmen und Bildungsträgern profitieren die diversen Gewerkschaften eher von der Arbeitslosigkeit und den prekären Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland. Was Wunder, daß kaum eine Gewerkschaft ernsthaft Anstrengungen unternimmt, an diesen Verhältnissen in Deutschland etwas zu ändern.Man profitiert ja davon. Man (Gewerkschaftsfunktionäre) sitzt mit dem Klüngel in einem Boot und segnet in Aufsichtsräten doch viel lieber die Boni der Manager ab. Übrigens: von den bejammerten 8,50 Euro Stundenlohn träumen wir hier im Osten nur. Mein Sohn geht bei Randstadt seinem Vollzeitjob mit Leistungszielen, die mindestens denen der Stammbelegschaft entsprechen, für 7,51 brutto nach. 8,50 wäre schon mal schön- dafür setzt sich aber keine Gewerkschaft ein...

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kascha_2013 08.02.2013, 18:32
4. Die Gewekschaften haben schon

vor 30 Jahren aufgehört sich um die Arbeiterschaft zu kümmern, da habe ich dann beschlossen mich nicht mehr um die Gewerkschaften zu kümmern und habe meine Mitgliedschaft aufgekündigt.

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zelema030 08.02.2013, 18:34
5. und...

aus zuverlässiger Quelle weiss ich, daß beim DGB sogar "Outgesourced" wird. Wen vertreten die nochmal? die FDP?

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ausengeländer 08.02.2013, 18:35
6. Unsere

Metall-Gewerkschaften die in den letzten 10 Jahren nur zugesehen haben wie der Arbeiter immer mehr ausgebeutet wird braucht doch kein Mensch mehr.Wann waren denn die letzten grossen Streiks???....die bekommen eine Sex-Reise nach Budapest bezahlt und schon hat man keine Probleme mehr mit denen......Ihr solltet das Wort "Gewerkschaft" aus eueren Namen nehmen denn ihr seid es nicht Wert euch so zu nennen!.

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freigeist1964 08.02.2013, 18:36
7. Verlogen

Zitat von sysop
Der DGB wettert gegen Leiharbeit - verdient aber selbst daran. Jüngst gelobten die Gewerkschafter Besserung, doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zahlen sie den Beschäftigten noch immer weniger, als ihnen zusteht.
Das ist wie bei der Linken. Die Partei verspricht viel, schwafelt rum von "sozial" und "Mindestlöhnen", beschäftigt aber selbst viele Menschen, die einen geringeren Stundensatz von der Partei beziehen, als von den Partei selbst gefordert wird.

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catcargerry 08.02.2013, 18:39
9. Nicht erst seit 40 Jahren

Zitat von sysop
Der DGB wettert gegen Leiharbeit - verdient aber selbst daran. Jüngst gelobten die Gewerkschafter Besserung, doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE zahlen sie den Beschäftigten noch immer weniger, als ihnen zusteht.
Neue Heimat, COOP usw., alles schon vergessen? Der letzte Gewerkschafts-Manager mit Anstand war Hesselbach, der Banker, Chef der BfG. Um ihn herum war damals schon ethisch-moralischer Verfall. Die Entlohnung ist seit Jahrzehnten Thema. Mit der vorgeschriebenen Ideologie verfahren sie genau wie die Kirchen, haben aber keine Probleme damit - Wer will da hin, der sie nicht teilt? Und wenn man merkt, was los ist, will man sowieso nicht bleiben. Mit der Frauenquote auf höheren Ebenen sieht es so düster aus, wie sie es in der werteschaffenden Wirtschaft geißeln. Nur hätten sie genug - mit Ingenieurinnnen ist das schwieriger.

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