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Diesel-Affäre bei Audi: Ermittler nehmen weitere Verdächtige ins Visier
DPA

Der Skandal um Manipulation von Abgasmessungen von Diesel-Autos zieht immer weitere Kreise. Jetzt durchsuchte die Staatsanwaltschaft München Büros von drei weiteren Managern - darunter zwei ehemalige Vorstände.

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Björn L 22.02.2018, 11:24
1. Verdächtigt still war die weltweite Autoindustrie als VW erwischt...

...wurde. Kein Hersteller hat versucht durch Statements, Marketingaktionen sich als "wir sind ehrlich/anders/integrer" zu verkaufen. Es wird Zeit, alle Hersteller zum Tanz auf dem Prüfstand zu bitten. Da werden noch mehr fallen.

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jro04 22.02.2018, 11:52
2. Erst kommt das Fressen...

und dann macht man sich immer noch keine Gedanken ob die bewusste Schädigung mit Abgasen asozial ist. Moralische Erwägungen spielen eben im Wettbewerb keine Rolle. Siehe dazu auch den aktuellen Korruptionsbericht für Deutschland. GroKo weiter so.

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verbal_akrobat 22.02.2018, 12:07
3. Man hätte ja nie gedacht...

...dass diese Wahnsinns chicen, so kraftvoll dahingleitenden (majestätisch) Automobilen der Neuzeit mit ihren eloquenten Fahrern solche, naja wie soll man sagen, betrügerische Blenderkarossen mit einem Antrieb dessen Wurzeln im vorletzten Jahrhundert zu suchen ist, - sind!
(Man bedenke alleine diese Wahnsinnstollen LED Lampen welche aussehen als wären sie Kinderphantasien der aktuellen Marvel Reihe entsprungen)
Wobei, die Teile verursachen bestimmt inzwischen bei der Herstellung mehr Umweltsauerei als beim späteren eins bis drei Jahren Leasingbetrieb, was aber den Fahrzeuglenkern und Führern bestimmt so Jacke wie Hose ist, dass man es sich nicht vorstellen kann. Einige von denen wählen aber ganz bestimmt grün, man schaue sich die politische Welt in BW - dem "Herstellerland" an.........
Tstststs eine Welt ist das heutzutage


(wer weiß vielleicht regiert ja in der übernächsten Dekade die Bündnis90/grünen in Bayern(gröll, lach hhahahahaahh))

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m.m.s. 22.02.2018, 12:08
4. An der Peripherie, Filz in der Mitte

Es wird also großes Tamtam bei Audi gemacht, also zeigt die Staatsanwaltschaft wie mutig man ist. Im Zentrum, bei VW da wird aber nichts untersucht, da ist die Staatsanwaltschaft eingefilzt?

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and777 22.02.2018, 12:31
5. Systemisch

Das ist doch kein Problem von einem oder zwei Herstellern. Zu vernetzt ist die Branche mit einigen wenigen Zulieferern. Daneben ist kein Hersteller dem Anderen so technisch unterlegen, dass er als Einziger eine Manipulation benötigt um auf wettbewerbsrelevante Werte zu kommen. Das betrifft zumindest weite Teile der Branche.

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mtroeller 22.02.2018, 12:31
6. MMS, Kommentator Nr 4...

...genau die Gedanken mache ich mir auch. Da ist ja im Vorfeld der US-Ermittlungen von täglichen üppigen Boni für einzelne die Rede gewesen. Vielleicht wird das doch als Schwarzgeld für Bedienstete des Staates benutzt statt für brasilianische Frauen?

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albertaugustin 22.02.2018, 12:31
7. Ich hoffe das Bundesverwaltungsgericht

erlässt heute ein hartes Urteil gegen VW, Audi und Co. und macht deutlich, dass die Zeiten der Luftvergiftung durch Dieselmotoren endlich vorbei ist !

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haresu 22.02.2018, 12:45
8. Höchste Zeit

Gibt es eigentlich schon irgendwo ein Urteil? Oder vielleicht eine Anklageerhebung? Sind die entsprechenden Staatsanwaltschaften wenigstens gut genug ausgestattet? Ich hoffe es sehr, denn dieser Misthaufen stinkt nur noch mehr je länger er liegen bleibt.

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Referendumm 22.02.2018, 12:46
9. und ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter

Zitat von Björn L
...wurde. Kein Hersteller hat versucht durch Statements, Marketingaktionen sich als "wir sind ehrlich/anders/integrer" zu verkaufen. Es wird Zeit, alle Hersteller zum Tanz auf dem Prüfstand zu bitten. Da werden noch mehr fallen.
Ihnen als offensichtlich VW- und Audi-Fan sei gesagt, dass vor allem Audi als die Mutter des Abgasbetruges gilt. Alle verantwortlichen und bereits gefeuerten Top-Manager arbeiteten zur relevanten Zeit bei Audi. Ermittler der USA haben immer und immer wieder betont, dass alles aus Ingolstadt kam. Finden Sie sich endlich mit den Tatsachen ab und hören Sie auf, Dreck auf andere dt. Autobauer, teils komplett unschuldige zu werfen.

Dass R. Stadler das alles wusste, ist auch hinlänglich bekannt und zigfach belegt. Aber wir leben ja im Rechtsstaat Deutschland, da gehen die Uhren halt manchmal anders.

Zur SPON-Meldung sei noch angemerkt:
"und ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter" - in anderen Meldunge heißt es etwas anders:

"und in einem Fall auch den Arbeitsplatz" eines weiteren Beschuldigten. D.h. dieser Herr arbeitet noch bei Audi.

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