Forum: Wirtschaft
Diesel-Manipulation: Abgasskandal kostet VW in diesem Jahr 5,5 Milliarden
Getty Images

Der Abgasskandal kommt Volkswagen weiterhin teuer zu stehen. Für die kommenden Jahre rechnet der Konzern mit weiteren Milliardenlasten.

Seite 7 von 9
gerd0210 23.12.2018, 13:20
60.

Zitat von m.klagge
die sich als Dienstleister der Industrie vertehen und denen dann auch logischerweise das Wahlvolk am A#sch vorbeigeht, sollten sie sich nicht über legalisierten Betrug seitens der Autokonzerne aufregen.
Angestellte und Arbeiter der Industrie gehen auch wählen, nicht jeder ist Selbständig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 23.12.2018, 13:22
61.

Zitat von kopfballungeheuer
Nie wieder werden wir eine Karre deutscher Herkunft kaufen. Denn für das, was die da abgezogen haben, geht unsereiner in den Bau.
Der eine Hesteller hat 220mg, VW hat 200mg. Die 220mg sind besser, weil nicht geschummelt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerd0210 23.12.2018, 13:54
62.

Zitat von renker2001
das wäre der Gegenwert von 25.000 Arbeitsplätzen gerechnet auf 4 Jahre Darf man also festhalten dass Sie hoffen, dass VW 25.000 Arbeitsplätze abbauen muss? Ich frage mich manchmal schon, was in den Köpfen mancher Mitbürger so abgeht Wenn Sie den Verantwortlichen Knast und Hunger und Brot wünschen, ok Aber einem Konzern wünschen, dass er 25.000 Familien ins Unglück stürzt das ist schon dämlich
Durch die Strafzahlungen geht kein Arbeitsplatz verloren, wohl aber durch die Umstellung auf Elektroautos. Das betrifft nicht nur die Autohersteller, sondern auch und besonders die Zulieferer. Wer Einspritzdüsen gebaut hat, kann komplett dicht machen.

In den letzten Jahren hat man ja nicht geschlafen, man hat die Zeit für eine Umstellung genutzt. Was machen denn die Getriebehersteller? Vielleicht baut man einen Zweigang-Getriebeautomaten ein, wer weiß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amwald 23.12.2018, 15:23
63. stimmt schlichtweg nicht

Zitat von renker2001
Wenn nun der Aktienkurs sich bewegt, egal in welche Richtung, bewegt das Indexpapiere, Rentenpapiere, lebensversicherungen etc Es betrifft also auch den Nicht Direktaktionär, zum Beispiel jeden der Rente bekommt Jeden!
niemand, ich wiederhole niemand der einzig und allein Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, also der DRV bezieht ist "Aktionär" bei VW.
Die Zeiten sind längst vorbei, dass die deutsche Rentenversicherung noch mit einem einzigen Cent an irgendwelchen Sachwerten, also auch keinen Immobilien Anteilseigner sind > auch nicht über irgendwelche indirekten Wege.
Dies ist u.a. das große Manko der deutschen Rentenversicherung gegenüber z.B. Norwegen mit seinem Staatsfond.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EckivonRemagen 23.12.2018, 15:58
64. Abgasaffaire bei VW

Otto-Normal-Verbraucher wäre längst im Knast gelandet bei einem solchen Vergehen. Aber die VW-Truppe geniest einen gewissen Schutz, da sie sich ja täglich um den kleinen Mitarbeiter kümmert. Die einzige Freude die der kleine Mann haben könnte, wäre, dass sich der langjährige Vorstandsvorsitzende Prof. Winterkorn heute kaum noch vor die Haustüre wagen kann. Auf ihn ist eine internationale Fahndung der US Justiz angesetzt, die ihn sofort in ein US-Gefängnis bringt. Also mit der Villa auf Mallorca ist nix mehr. Nur noch für Frau und Kinder. Was mich an der ganzen Sache bisher gestört hat, ist, daß ein solches Weltunternehmen bzw. die Führung ahnungslos mit gefälschten Dieselfahrzeugen auf dem US-Amerikanischen Markt tätig war.
Bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es TV-Filme, auch im deutschen Fernsehen, wo
US-Rechtsanwälte die Automobil-Hersteller auf grobe Fälschungen an US-PKW`s verklagten. Man kann in einem
solchen Unternehmen auch eine Ethikkommission einrichten, die sehr schnell solche Fälschungen abwendet.
Die bisherigen Einnahmen im Dieselbereich der letzten Jahre sind längst aufgebraucht für Entschädigunen und Strafzahlungen an die amerikanische Justiz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
renker2001 23.12.2018, 16:21
65.

Zitat von localpatriot
Um die Nettokosten für den Konzern zu rechnen müsste man die Größe der Bussgelder kennen. Nachrüstung, Analyse und alle Kosten welche intern und durch Leistungen an die die Kunden gehen, sind meiner Meinung nach absetzbar. Die Zahlen wären interessant.
Sie haben behauptet , all die Kosten würden von der Steuer abgesetzt werden
Das ist schlicht falsch, unabhängig von der Höhe der Kosten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
renker2001 23.12.2018, 16:29
66.

Zitat von gerd0210
Durch die Strafzahlungen geht kein Arbeitsplatz verloren,
Was muss man so lesen um das zu glauben?

VW hat bisher etwa 10 Milliarden NUR Strafen bezahlt
diese 10 Milliarden FEHLEN

Überall

Das kostet Arbeitsplätze, da muss man doch nicht unsinnig rumraten
Im allerbesten Fall fehlt das Geld zur Ausschüttung, dann fehlen dem Land und dem Mitarbeiter bei VW 6 Milliarden, die NICHT am Ladentisch ausgegeben werden, und den Gegenwert von 100.000 Vollzeit Arbeitslohn für ein Jahr ausmachen

De Fakto ist es simpel
Diese 10 Milliarden, mit Reparatur und Sühne sind es 25 Milliarden ist der gegenwert einer kompletten Batteriefabrik laut Bosch

Beitrag melden Antworten / Zitieren
renker2001 23.12.2018, 16:43
67.

Zitat von amwald
niemand, ich wiederhole niemand der einzig und allein Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, also der DRV bezieht ist "Aktionär" bei VW. Die Zeiten sind längst vorbei, dass die deutsche Rentenversicherung noch mit einem einzigen Cent an irgendwelchen Sachwerten, also auch keinen Immobilien Anteilseigner sind > auch nicht über irgendwelche indirekten Wege. Dies ist u.a. das große Manko der deutschen Rentenversicherung gegenüber z.B. Norwegen mit seinem Staatsfond.
Jein
Die RV hat "Mündelsichere" Anlageformen
Da spielen Aktien eine mikrige Rolle, und auch nur indirekt

Das gilt aber nicht für alle Formen der Versicherungen und privaten RV

Zudem kassiert der Staat über die Länder bei VW mit ab, und wenn da Geld fehlt, kann sich der Staat keinen so großen Zuschuss zur Rente leisten--> und schon leidet die Rente unter sinkenden Kursen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ardbeg17 23.12.2018, 17:30
68. @EckivonRemagen #64

Ziemlicher Unsinn. Die Personen, denen man bei VW die Täterschaft nachweisen kann, gehen sehr wohl in den Bau. Da gilt der Rechtsstaat genauso wie bei Ihnen und mir. Und ihr Verweis auf die US-Justiz ist ebenfalls ein Bumerang. Die US-Unternehmen zahlen in vergleichbaren Fällen immer nur Bruchteile der Strafen, die ausländische Konzerne berappen müssen. Googeln sie mal nach den Strafen für defeat devices für US-Konzerne in den 80ern und 90ern. Oder gar aktuell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lab61 23.12.2018, 18:02
69.

Zitat von tim_thaler
Was vielmehr ein Skandal ist, das wir uns von einem als gemeinnützig geltenden Abmahnverein verklagen lassen, der mit guter Vorbereitung von der USA zuvor jetzt so den Normalbürger sowie unsere Autofirmen mit diesen Klagen massiv belasten, sei es bei dem extremen Wertverlust als auch mit den Fahrverboten, auch das Ansehen der deutschen Marken hat massiv gelitten. Ich dachte immer gemeinnützig - nutzt der Allgemeinheit? Aber hier schadet dieser Verein ganz massiv der Allgemeinheit!
Der Verein schützt die Allgemeinheit.
Denn die Allgemeinheit sind nicht allein die Minderheit der Auto, bzw. Dieselfahrer. Sondern die Allgemeinheit sin wir alle. Vom Säugling bis zum Rentner.


Und verklagt werden nicht WIR, oder Autofahrer, sondern Städte, Kommunen und Gemeinden, die oftmals nicht im Geringsten daran denken, die zum Schutz der Allgemeinheit bestehenden Gesetze und Vorschriften auch wirklich einzuhalten und durchzusetzen.
Und das muss ja auch IHR Interesse sein.
Onder sind Sie der Meinung, gesetze und das Sichdaranhalten, sind Dinge, die man heutzutage einfach nach Gutdünken betrachten und handhaben kann?

Und was die von Ihnen behaupteten Ungleichbehandlung von deutschen Autoherstellern gegenüber ausländischen betrifft, so ist das auch totaler Unsinn. Denn Fahrverbote gelten nicht nur für deutsche Autos, sondern für ALLE. Egal, wo sie produziert wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 9