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Diesel-Privilegien: Verkehrsminister "verwundert" über VW-Forderung
DPA

VW-Chef Michael Müller hat sich für die Abschaffung von Diesel-Privilegien ausgesprochen. Ausgerechnet VW? Das Verkehrsministerium zeigt sich erstaunt.

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beob_achter 11.12.2017, 17:49
1. Die Schieflage ist nicht zu übersehen.

Herrn Müller hätte ich nicht zugetraut, seine Branche so zu düpieren.

Mal schauen, was er in der Hinterhand hat!

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Herr Bayer 11.12.2017, 17:53
2. VW-Diesel nicht konkurrenzfähig?

womöglich hat Müller erkannt, dass die VW-Diesel nicht mehr konkurrenzfähig sind. Selbst die neuen T6 sind nicht zulassungsfähig.

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f_eu 11.12.2017, 18:02
3.

Weiss Herr Müller eigentlich wovon er redet wenn er auf eMobilität setzt?

Oder ist das nur der Aufhänger um von VW Problemen abzulenken. Nämlich den Lieferstop für den als PKW verkauften T6 Bus MultiVan weil der nicht sauber ist.

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thomaswinterfeldt 11.12.2017, 18:03
4. Schwer vorstellbar ...

... dass Müller jetzt zum Öko geworden ist. Ich vermute eher, dass die Diesel-Verkaufszahlen rückläufig sind, am allermeisten bei Volkswagen. VW dürfte stattdessen relativ gesehen mehr Benziner verkaufen. Daher würden Diesel-Fahrverbote o.ä. Volkswagen auf dem sich dann entwickelnden Gesamtmarkt, praktisch ohne Diesel, weiter stärken. Die Leute kaufen ja deswegen nicht weniger Autos, nur der Kraftstoff wird gewechselt.

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Supertramp 11.12.2017, 19:09
5. Steuerfreiheit für Flug Kerosi und Geschäftwagen Vorteile ein paar priviligierte sollten auch abgeschafft werden

Müller hat schon recht. bisher verschwedet der Deutsche Staat 7,8 Milliarden für Steuervergünstigungen von Übermotorisierten schweren Diesel Fahrzeugen. Auch die dann Übermotorisierten Geschäftwagen Vorteile verzerren indirekt den Gebrauchwagen Markt!

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tinnytim 11.12.2017, 19:23
6.

Zitat von thomaswinterfeldt
... dass Müller jetzt zum Öko geworden ist. Ich vermute eher, dass die Diesel-Verkaufszahlen rückläufig sind, am allermeisten bei Volkswagen. VW dürfte stattdessen relativ gesehen mehr Benziner verkaufen. Daher würden Diesel-Fahrverbote o.ä. Volkswagen auf dem sich dann entwickelnden Gesamtmarkt, praktisch ohne Diesel, weiter stärken. Die Leute kaufen ja deswegen nicht weniger Autos, nur der Kraftstoff wird gewechselt.
Ich habe den selben Eindruck. Anscheinend ist VW nicht dazu in der Lage, saubere Diesel so günstig herzustellen, dass sie weiterhin abseits der Oberklasse rentabel sind. Vielleicht ist aber auch tatsächlich die Einsicht gekommen, dass sich der Flottenverbrauch deutlich besser mit Hybrid und E-Auto senken lässt, als mit Dieselmotoren.

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pogle 11.12.2017, 19:27
7. im Timing absolut clever !

Nachdem sich BMW und Mercedes aktuell aus den Erdgasmotoren zurückgezogen haben und Mercedes derzeit auch kein E-Auto mehr anbietet, jetzt den Diesel verteuern zu wollen ... das ist einfach clever und fast schon ein Kompliment zum VW-Marketing wert !

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penie 12.12.2017, 08:17
8. Welche Priviegien?

1. Diesel-PKW bezahlen erheblich mehr KfZ-Steuer als vergleichbare Benziner, ist also nur für Vielfahrer vorteilhaft.
2. In grenzüberschreitenden Verkehr würde noch stärker außerhalb Deutschlands getankt. Die dadurch entstehenden Steuerausfälle würden vermutlich den Gewinn überkompensieren. Wenn man die KfZ-Steuer für Diesel-PKW auf Benziner-Niveau senken würde (was sicherlich im Zuge des "Privilegienabbaus erfolgen müsste), würde dieser Effekt noch verstärkt.
3. Der Beitrag zur globalen Erwärmung würde steigen, wenn mehr Benziner gefahren würden.

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P.Jordan 12.12.2017, 22:26
9. Diesel die die Abgasnorm nicht erfüllen,

sofort die Betriebserlaubnis entziehen. Das schulden wir unserer Gesundheit und unseren Kindern !
Allgemeinwohl geht vor Einzelwohl ! Gleichzeitig sollte natürlich auch die Belastung durch Benziner gemessen werden !
Da es nicht genug Kobalt und Lithium für eine Flächendeckende Versorgung mit Batterien gibt, bedeutet dies das Ende des Individualverkehrs !
Dann brauchen Autobahnen nur noch 2spurig zu sein für den Wirtschaftsverkehr und in den Städten gibt es viel Platz für Grünflächen und Wohnhäuser ! Packen wir es an....JETZT !

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