Forum: Wirtschaft
Dieselaffäre: Audi zahlt 800 Millionen Euro Strafe
DPA

In der Dieselaffäre hat der Autobauer Audi ein Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro akzeptiert.

Seite 5 von 11
marcaurel1957 16.10.2018, 12:06
40.

Zitat von fatherted98
...Audi zahlt die Strafe mit dem Geld, das sie durch Betrug erhalten haben....irgendwie nicht so korrekt wenn man es durch denkt....wäre so wie wenn ein Bankräuber zu einer Geldstrafe verurteilt würde und er die Strafe aus dem Geld das er der Bank geraubt hat zahlen würde....naja....aber das ist ja bloß das "Rechtsempfinden" des Mannes von der Straße....also total unwichtig.
...vor allem ist dieses Empfinden falsch....

Die Gewinne von Audi werden in Höhe von 795 Mio Euro abgeschöpft.....das steht auch im Artikel

Beitrag melden
Franziskus 16.10.2018, 12:07
41. Teilweise richtig gerkannt

Zitat von breguet
Nicht Audi zahlt den Betrag, sondern der Endverbraucher. Wenn man den Betrag bei Audi - Vorständen und Mitarbeitern eintreiben würde, dann würde Audi bezahlen. Ich bezweifle, dass ein Verantwortlicher weniger Gehalt bekommt.
Es ist sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, einen Schuldigen finden. Es ist ganz sicher nicht der kleine Mann/Frau am Fließband. Aufgrund meiner Lebenserfahrung kann ich nur davon abraten einen Schuldigen zu finden. Viel erfolgreicher ist die Ursachen zu ermitteln und versuchen diese in Zukunft zu vermeiden. Nur so nebenbei. Wenn jetzt Audi weniger Gewinn macht, dann sinken analog dazu die Steuereinnahmen. Die Ausgaben des Staates sinken aber nicht, so dass alle anderen Steuerzahler die Zeche bezahlen. Entweder werden die Steuern und Abgaben erhöht oder der Staat macht mehr Schulden.

Beitrag melden
rathat 16.10.2018, 12:08
42. Viel zu wenig.

Angesichts dessen, dass sich Audi und damit der gesamte Volkswagen Konzern durch den Betrug Wettbewerbsvorteile verschafft hat, hätte es eine Gewinnabschöpfung ab dem Jahr 2005 geben müssen, zusätzlich zu den Strafzahlungen. Allein in Europa hätten so 15-25 Milliarden Euro zu Buche schlagen müssen. Zudem war das Akzeptieren der Software-Lösung der Kardinalfehler, der dafür gesorgt hat, dass es nun in den Innenstädten Fahrverbote gibt. Denn die geupdateten VWs/Audis und Co. wurden durch das Update im Straßenverkehr sogar noch dreckiger. Legt diese dreckigen Fahrzeuge aus dem VAG Konzern endlich still, dann gibt es auch keine Diskussionen mehr über Fahrverbote.

Beitrag melden
voneisenstein 16.10.2018, 12:34
43. Ablasshandel im Jahre 2018

Hoffentlich reicht die "Buße" aus, um das Konkursausfallgeld für die demnächst arbeitslosen Mitarbeiter in den Autohäusern zu zahlen, die dank des Diesel-Betrugs der Autohersteller und der gleichzeitig medial gezüchteten, hysterischen Anti-Diesel-Stimmung in die Knie gehen.

P.S. Wundert sich die Bundesregierung wirklich, dass viele Bürger sich nicht mehr anders zu helfen wissen als bewusst Protest zu wählen?

Beitrag melden
nikolaus-gress 16.10.2018, 12:42
44. Audi Zahlt Bussgeld

und was habe ich als Betroffener/Enteigneter davon

Beitrag melden
geradsteller 16.10.2018, 12:47
45. Werden mit dem Geld jetzt...

Dieselfahrer entschädigt? Oder wieder soziale Geschenke an Auswärtiges verteilt und an Ökofantastereien? Fürchte, Letzteres....

Beitrag melden
dirk.resuehr 16.10.2018, 12:48
46. Peanuts

die den betrogenen Käufern nicht zukommen. Nur, die Verbraucher sind so vergeßlich nicht. Die Verantwortlichen werden in der nächsten Wahl wieder abgestraft, das sind Frau Merkel und Herr Scheuer, dann die Autobosse. Faszinierend zu beobachten, wie resistent eineangeblich promovierte Naturwissenschaftlerin gegen Vernunft und Beratung ist. Sie arbeitet schwer an ihrem Ende als Kanzlerin

Beitrag melden
j.vantast 16.10.2018, 12:50
47. Wann kommt das Gejammer?

Und wann jammert Audi wie auch VW schon dass sie ja nun aufgrund der hohen Zahlungen beim Personal sparen müssten und Arbeitsplätze in Gefahr seien? Wobei man sich sicher fragen darf wieviel Personal man wohl von 800 Millionen zuzüglich der Kosten für Um-/Nachrüstung, Anwaltskosten etc. wohl bezahlen könnte.

Beitrag melden
die-metapha 16.10.2018, 12:50
48.

Zitat von voneisenstein
und der gleichzeitig medial gezüchteten, hysterischen Anti-Diesel-Stimmung in die Knie gehen.
Was an der Berichterstattung finden Sie denn "hysterisch"?
Es wurde eine Zunahme des Stickoxyd und im Feinstaubbereich eine exorbitante Zunahme bei der Partikelgröße PM5 gemessen, erkannt und veröffentlicht. Diese steht konträr zu den von den Autoherstellern angegebenen Menge und der Zulassungsgröße. Die Abweichung kommt alleine deshalb zustande, weil die Angaben der Hersteller falsch sind und bewusst niedrig angegeben waren Es wurde also nur über die reinen Fakten berichtet.
Wenn Sie das als "hysterisch" empfinden liegt es wohl eher am Empfänger und weniger an der Botschaft selbst.

Beitrag melden
uh2012 16.10.2018, 12:52
49.

Den Artikel? Hier geht es (nur) um die Ahndung einer Ordnungswidrigkeit begangen durch das Unternehmen (mangelnde Kontrolle zB).
In D gibt es kein Unternehmensstrafrecht. Die strafrechtliche Bewertung der 20 Handelnden / Beschuldigten läuft ja weiter. „Zahlen“ tun die Eigentümer/Aktionäre. Also was soll das Bashing?

Beitrag melden
Seite 5 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!