Forum: Wirtschaft
Digitalisierung: Banken haben seit 2014 jede fünfte Filiale geschlossen
DPA

Viele Menschen steigen auf Online-Banking um - das geht nicht spurlos an den deutschen Banken und Sparkassen vorbei. Sie dünnen ihr Filialnetz weiter aus - und streichen Stellen.

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didi2212 04.06.2019, 19:03
10. Geldautomat?

Ich lasse mir als alter Knacker Bargeld beim Einkauf im Supermarkt auszahlen und brauche, da ich grundsätzlich mit Karte bezahle, immer weniger davon. In Schweden soll man selbst bei Straßenmusikanten mit Karte bezahlen können. Als ich mir vor ca. 37 Jahren den Rechner (?) C64 kaufte, wurde ich immer gefragt: Was machst du eigentlich damit? Zugegeben die Einsatzmöglichkeiten waren begrenzt, haben mir aber geholfen, technisches Verständnis zu entwickeln. In 10 - 15 Jahren werden auch die restlichen Filialen dichtmachen

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draco2007 04.06.2019, 19:30
11.

Zitat von franxinatra
dass Menschen gezwungen werden sich mit einem unerwünschten Medium abzufinden, weil sie sonst vor vollendete Tatsachen gestellt werden; die Banken sollten gezwungen werden, Universalfilialen in jedem größeren Ort einzurichten; es war ohnehin sinnentleert, wenn an einer Stelle 5 Institute den gleichen Grundservice vor halten. Meinetwegen können dort noch andere Dienstleistungen angeboten werden, wie früher bei den Filialen der Postbank. Letztere ist ja durch die Deutsche Bank auch nur noch ein Schatten ihrer selbst...
Ja schon Scheiße, wenn man noch Pferde reiten will, aber überall diese Automobile rumfahren. Und den Pferdehändler erstmal finden, das war vielleicht doof.
Verbieten sollte man das!

Ihnen ist schon klar, das jede 5. bedeutet, dass noch 80% der Filialen geöffnet sind?

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markus_wienken 04.06.2019, 19:32
12.

Zitat von 53er
da wurde man bei Banken und Sparkassen als Privatmann noch fair beraten und nicht nur übervorteilt. Lang ist´s her! Eine gute Beratung zur Anlage wäre auch ein Grund, weiterhin bei ener Bank vorbeizuschauen aber mangels geeigneter Anlagemöglichkeiten wird einem dort nur noch Schrott oder eine Versicherung (auch Schrott) angedreht. Von daher manchen sich die Banken und Banker langsam ziemlich überflüssig.
Quatsch.
Banken haben schon immer nur ihre eigenen Produkte verkauft, das war früher nicht anders als heute.
Nur gut, dass man sich heute selbst via Internet informieren kann und nicht auf Verkäufer angewiesen ist. Und wer das nicht mag investiert halt ein paar Hunderter und lässt sich von einem unabhängigen Fachmann auf Honorarbasis beraten (der aber einem selbst nichts verkauft).

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AlfredZimmer 04.06.2019, 19:33
13. Also...

... ich lebe in einem Stadtteil. - Bei mir gibt es also noch Post- und Bankfilialen.

In den umliegenden kleineren Gemeinden sieht das aber ganz anders aus.
Dort gibt es keine Lebensmittelläden, keine Postfilialen, keine Bankfilialen und auch keine Kassenautomaten mehr.
Da die Nahverkehrs-Verbindungen auch nicht optimal sind, benötigen die betroffenen Menschen also entweder ein Auto oder sind im Extremfall auf Nachbarschaftshilfe angewiesen.

Kein Witz! - Deutschland der Modernen!!

Es ist schön, dass die reale Realität unserer Republik langsam auch in den Medien abgebildet wird. - Daher auch ein Dankeschön meinerseits an SPON für diesen Artikel.

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draco2007 04.06.2019, 19:35
14.

Zitat von Spiegelleserin57
wer nicht lernt oder lernen will mit den neuen Medien umzugehen hat verloren. Das Problem ist eben wie schon gut beschrieben dass Ältere nicht mehr mit der Entwicklung mitkommen und diese nimmt auch keine Rücksicht auf diese Menschen. Schon die heute 70-Jährigen beherrschen das Internet und können Onlinebanking. Die Zahl der Menschen die nicht mit einen PC umgehen können nimmt ständig ab und darauf setzt die Wirtschaft.
Wir leben seit 1000 Jahren im Umbruch. Im Prinzip seit immer.

Das Tempo hat vielleicht etwas zugelegt, aber schon die Umstellung von Jäger & Sammler auf Ackerbau war ein riesiger Umbruch.

Und jeder Umbruch wird gewisse Menschen, die nicht flexibel genug sind (kein Angriff), abhängen. Ich würde das fast als Naturkonstante bezeichnen.

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general_failure 04.06.2019, 19:36
15. Bei den Onlinebanken

entstehen doch neue Arbeitsplätze, die Zahlen hätten mich jetzt auch interessiert. Bin selbst von der Berliner Sparkasse nach über 30 Jahren rausgeekelt worden, die traditionellen Filialbanken haben kein Interesse am Privatkundengeschäft. Ist für mich ok, jetzt erledige ich meine Überweisungen in der S-Bahn mit dem Smartphone. Ganz einfach und der Zahlungsverkehr ist deutlich schneller. Danke N26.

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draco2007 04.06.2019, 19:39
16.

Zitat von AlfredZimmer
... ich lebe in einem Stadtteil. - Bei mir gibt es also noch Post- und Bankfilialen. In den umliegenden kleineren Gemeinden sieht das aber ganz anders aus. Dort gibt es keine Lebensmittelläden, keine Postfilialen, keine Bankfilialen und auch keine Kassenautomaten mehr. Da die Nahverkehrs-Verbindungen auch nicht optimal sind, benötigen die betroffenen Menschen also entweder ein Auto oder sind im Extremfall auf Nachbarschaftshilfe angewiesen. Kein Witz! - Deutschland der Modernen!! Es ist schön, dass die reale Realität unserer Republik langsam auch in den Medien abgebildet wird. - Daher auch ein Dankeschön meinerseits an SPON für diesen Artikel.
Was soll das für eine Gemeinde sein, in der es keinen Lebensmittelladen gibt?
50 Einwohner oder was?

Mit so wenig Kundschaft kann halt kein Laden betrieben werden. Sie können ja mal den Staat fragen, ob er einen Lebensmittelladen für 50 Leute subventioniert.

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Paddel2 04.06.2019, 19:40
17. Nichts als Unwissen

Abgesehen von kleinen Sparkassen sind die meisten Kreditinstitute nicht darauf angewiesen, was die Meinung der Müllers und Ottos dieses Landes bzw. dieses Forums ist. Der Grund für das Filialsterben sind NICHT irgendwelche inkompetenten Banker, sondern die Geiz des Kunden, für Dienstleistungen nicht bezahlen zu wollen. Das Aufkommen der Onlinebanken mit standardisierten Produkten auf automatisierten Plattformen sparen an Filialen und Mitarbeitern so gut, dass sie die meisten Dienstleistungen kostenlos anbieten können. Das Filialsterben der etablierten Banken ist die Antwort darauf. Die Großbanken schert es wenig, denn sie machen ihr Geld mit Investmentbanking und Unternehmenskundengeachäft. Letzteres läuft gut in Deutschland und braucht keine Filialen. Das dahergeschwätzte Bankensterben mag die Dorfsparkassen und -Volksbanken betreffen, nicht jedoch die großen Banken. Letztere sind systemrelevant und sterben nie. Sie verändern sich höchstens.

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KevinPriegnitz 04.06.2019, 20:34
18. @ Paddel2

sinnfreie Formulierung. Wenn es keine Dienstleistungen mehr gibt will der Kunde auch nicht noch mehr Geld dafür bezahlen obwohl das damals alles intus war. Sind Sie Bankmitarbeiter? Ich denke schon!

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draco2007 04.06.2019, 21:27
19.

Zitat von KevinPriegnitz
sinnfreie Formulierung. Wenn es keine Dienstleistungen mehr gibt will der Kunde auch nicht noch mehr Geld dafür bezahlen obwohl das damals alles intus war. Sind Sie Bankmitarbeiter? Ich denke schon!
Wenn 99,9% aller Kunden keine Überweisung mehr von Hand schreiben. Wieso sollen dann 100% aller Kunden für diesen Service bezahlen?

Nur weil es weniger Überweisungen sind, ist der Aufwand nicht gleich null.

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