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Discounter: Aldi erhöht Preise für Milch kräftig
DPA

Aldi verteuert seine Milch erheblich. Der Preis für fettarme Milch steigt um 43 Prozent. Auch andere Supermarktketten dürften nachziehen.

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ruhepuls 02.11.2016, 16:43
1. Nicht gierig werden...

Jetzt dürfen die Milchbauern nur nicht gierig werden - und wieder die Mengen hochziehen. Dann nämlich fallen logischerweise auch die Preise wieder. Der Preisverfall wurde ja nur möglich, weil immer mehr Milch "produziert" wurde.

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trader_07 02.11.2016, 16:47
2. Für gute Milch...

Für gute Milch zahle ich schon einige Zeit zwischen 1,29 und 1,39 Euro. Dieser Preis wird sich jetzt auch nicht ändern.

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christa.hans 02.11.2016, 16:52
3. Mal abwarten................

ob bei den Milchbauern auch etwas davon ankommt.
ruhepuls 1. Das ist sicherlich ein Problem mehr, mehr , mehr
Es ist aber nicht nur bei der Milch so, sondern ein generelles Problem der Massentierhaltung.

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stefan.martens.75 02.11.2016, 16:53
4. Angebot und Nachfrage

So einfach ist das nunmal!
Wenn weniger produziert wird oder mehr nachgefragt wird steigen sie Preise.
Bauern scheinen die einzigen zu sein, die der Meinung sind soviel produzieren zu können wie sie wollen, ohne das das Einfluss auf den Preis hat.
Für mich ist der Milchpreis immer noch viel zu niedrig, da ich 1,19 Mark pro Liter auch schon vor 20 Jahren bezahlt habe.
Aber da gab es auch noch Kühe die die Hälfte an Milch abgegeben haben wir heute.

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sinner71 02.11.2016, 16:54
5. ich wünsche mir .. ...

,. .. .. . das das Geld auch wirklich bei den Bauern ankommt.
Mal abgesehen von dieser haltbare Milch, bin ich gerne bereit auch einen Euro für Tagesfrischmilch zu bezahlen.

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Spiegelleserin57 02.11.2016, 16:59
6. den Löwenanteil verdienen ja nicht die Bauern...

Zitat von ruhepuls
Jetzt dürfen die Milchbauern nur nicht gierig werden - und wieder die Mengen hochziehen. Dann nämlich fallen logischerweise auch die Preise wieder. Der Preisverfall wurde ja nur möglich, weil immer mehr Milch "produziert" wurde.
sondern die Molkereien die den Bauern sehr wenig Geld füir milch geben. Das wird leider nie erwähnt wie wenig die Bauern bekommen.
Es geht wohl weniger um die Menge der Milch sondern eher darum dass die Molkereien endlich die Bauern besser bezahlen sollen ...ganz zu schweigen wie das Vieh gehalten wird. Die Kühe werden regelrecht ausgelaugt bis sie zusammenbrechen und kurz vorher wandern sie zum Schlachter und der Kunde soll dieses Fleisch dann noch essen.
Man sollte sich mal die Verhältnisse anschauen unter denen die Tiere leben müssen, sehr interessant.
Ich bin oft auf einem Biohof und schaue mir das Fell der Rinder an und auch wie sauber sie gehalten werden und ob sie Tageslicht haben,
alles gut! Man erkennt die Umstände sehr schnell.
Bei gut gehaltenem Vieh zahle ich gerne mehr für die Milch...zahle jetzt schon 1,65€ pro Liter.
Aldi sollte unbedingt auf gesunde Tierhaltung achten und den Tierschutz achten.

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rst2010 02.11.2016, 17:05
7. die bauern halten wohl selbst nichts von ihrer milch,

denn sonst würden sie sie nicht unter herstellungskosten an die molkereien abgeben; sowas macht man, wnen man was verramschen will.andere firmen werden angezeigt, wenn sie unter herstellungskosten verkaufen.
die molkereien sind angewiesen auf die zulieferungen der bauern in ihrer umgebung, sollten die es schaffen, zusammenzuhalten (rofl, ach ja, der bauernverband oder: bauern und zusammenhalt), dann sollte auch ein anständiger milchpreis kein problem sein. aber die haben sich wohl alle von müller & co über den tisch ziehen lassen.

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spon_2545532 02.11.2016, 17:17
8. Kein Milch-Export nach Russland mehr wegen Ukraine

Tja, der ganze Export nach Russland ist ja weggefallen. Wegen Ukraine. Kein Wunder, dass da jetzt zuviel Milch da ist. Und einfach weniger produzieren hilft dem Bauern auch nicht, weil er dann ja noch weniger Geld bekommt. Also entweder wieder Export nach Russland, oder Planwirtschaft. Arme Bauern ...

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ruhepuls 02.11.2016, 17:21
9. Massentierhaltung

Zitat von christa.hans
ob bei den Milchbauern auch etwas davon ankommt. ruhepuls 1. Das ist sicherlich ein Problem mehr, mehr , mehr Es ist aber nicht nur bei der Milch so, sondern ein generelles Problem der Massentierhaltung.
Klar ist das ein generelles Problem der heutigen - meist üblichen - Tierhaltung. Leider zeigt sich hier wie kurzsichtig wir oft denken: Auf den ersten Blick verdient ein Landwirt mehr, je mehr Kühe er hat. Langfristig aber drückt das Überangebot die Preise - und er verdient immer weniger. Leider ist der einzelne Landwirt da meist recht machtlos. Wenn einer anfängt zu "rationalisieren", müssen die anderen nachziehen oder sie haben das Nachsehen. Jetzt, durch den zunehmenden Bedarf an Bio-Produkten sieht es wieder besser aus. Aber auch hier wird irgendwann ein Wettbewerb einsetzen...

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