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DIW-Studie: Deutsche vererben nur 62 Milliarden Euro pro Jahr
DPA

In Deutschland wird laut einer DIW-Studie nur ein Bruchteil dessen vererbt, was bisher angenommen wurde. Die Experten glauben: Selbst eine massive Erhöhung der Erbschaftsteuer brächte dem Staat kaum mehr Geld.

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Progressor 07.07.2014, 22:30
30. Oh doch

Zitat von georg67
Sachlich durch nichts gerechtfertigt, schließlich wird schon besteuertes Vermögen in der Hand des Toten nochmals besteuert in der Hand der Hinterbliebenen, quasi als Ausgleich für den modernen Feudalstaat, dass der Steuerpflichtige, mittlerweile auch Rentner in Deutschland, vorzeitig durch Tod ausgeschieden ist. Österreich hat es erkannt und den Feudalzugriff abgeschafft, in unserem verschlafenen Deutschland wird es wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern.
Die Erbschaftssteuer ist sehr wohl sachlich zu rechtfertigen, Ihre Argumentation ist schlecht.

Im Übrigen gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Wortschöpfung "Feudalsteuer". Es ist immer lustig zu sehen, auf was Leute zurückreifen, um sich nicht mit makroökonomischen Belangen auseinander setzen zu müssen. ;-)

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monotrom 07.07.2014, 22:30
31. Wie?

Die vielen Erbschaften werden doch immer als Todschlagargument hergenommen, wenn es darum geht das die Jungen immer mehr für die Renten bluten sollen.
Stell dir vor in 30 Jahren bist du alt und faltig, hast nichts bis wenig geerbt, und der RV-Euro ist nur noch 20 Cent wert...

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RMG 07.07.2014, 22:36
32. Mit unüberlegten Steuerkonzepten in den Wahlkampf..

mit "Juhuuu" in Brüssel. Die "Grünen" müssen wohl auch "runderneuert" werden.

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Dirk Ahlbrecht 07.07.2014, 22:37
33.

Zitat von Progressor
Die Erbschaftssteuer ist sehr wohl sachlich zu rechtfertigen, Ihre Argumentation ist schlecht. Im Übrigen gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Wortschöpfung "Feudalsteuer". Es ist immer lustig zu sehen, auf was Leute zurückreifen, um sich nicht mit makroökonomischen Belangen auseinander setzen zu müssen. ;-)
Na, Progressor, ich denke es interessiert hier so manchen, wie Sie eine Erbschaftssteuer "sachlich" rechtfertigen wollen. Wir sind gespannt auf Ihre Einlassungen.

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maikalex 07.07.2014, 22:37
34. Einkommensteuer

An sich ist die Zahl vernünftig: Das Gesamtvermögen der Deutschen liegt bei rund 10 Billionen, Sachvermögen plus Barvermögen. Bei einer Lebenserwartung von rund 80 Jahren und unter Berücksichtigung, dass viele Erbfälle unterhalb der Freibeträge bleiben, so sind rund 60 Milliarden versteuerte Erbmasse pro Jahr realistisch.

Dass der Staat bei dieser Erbmasse pro Jahr so wenig einnimmt, dass schon kluge (und interessierte) Leute auf die Idee kommen "das lohnt sich nicht, wir sollten auf Erbschaftssteuer verzichten", das liegt aber an einem Denkfehler.

Man kann verstehen, dass Eltern ihren Kindern ihre Ersparnisse oder/und ihre Immobilien möglichst unangetastet vererben möchten. Für die Kinder/Erben dagegen ist das zufließende Erbe ein Einkommen, vergleichbar einem Arbeitseinkommen. Im Erbfall allerdings wird das Einkommen massiv subventioniert. Warum unterliegt dieses zufließende (sogar leistungslose) Einkommen nicht der normalen Einkommensteuer, wie jedes Arbeitseinkommen? Wenn jemand 200.000 pro Jahr verdient, so zahlt er 50% Einkommensteuer, wenn er 200.000 erbt, zahlt er als naher Verwandter NICHTS.

Meines Erachtens ist die Subventionierung von Erbschaften eine Diskriminierung anderer Einkunftsarten. Gewinne beim Verkauf von Immobilien, Gewinne an der Börse sowie alle Arbeitseinkommen unterliegen der normalen Einkommensteuer. Würden auch Schenkungen und Erbschaften als zufließende Einkommen gewertet, was sie ja in Realität sind, käme niemand auf die Idee, die Versteuerung von Erbschaften lohnten sich nicht.

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donar 07.07.2014, 22:40
35. Also ich werde wohl knapp siebenstellig erben...

... und bin trotzdem ganz klar fuer eine Erbschaftssteuer. Was hab ich denn schon getan, dieses Geld zu verdienen? Nichts, ausser mehr Glueck zu haben als die Meisten.

Jedoch muss man beim Erbe ganz klar zwischen der Hoehe unterscheiden. Wie schon andere Mitforisten geschrieben haben, sollte man Geld an die Allgemeinheit zurueckgeben, da man es ja auch mit deren Hilfe verdient hat. Bei der normalen Angestelltenfamilie trifft das weniger zu, aber (fast) kein Multimilionaer hat das Geld ohne Hilfe Anderer verdient!

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ch.weichberger 07.07.2014, 22:42
36. wenn man die froesche fragt

Werden im jahr sowieso nur 2€ vererbt ehrlich

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CONTRAST 07.07.2014, 22:42
37. Die Erbschaftssteuer ist ein klassischer Steuerbetrug...

Zitat von sysop
In Deutschland wird laut einer DIW-Studie nur ein Bruchteil dessen vererbt, was bisher angenommen wurde. Die Experten glauben: Selbst eine massive Erhöhung der Erbschaftsteuer brächte dem Staat kaum mehr Geld.
des STAATES. Dieser Staat konnte noch nie mit Geld umgehen, daher die über 2 Billionen Euro Dauerschulden durch Schlamperei. Und dann erdreistet sich noch dieser Staat gestohlene Steuer-CD´s aufzukaufen, um den Leuten ihr Geld wegzunehmen, dass sie in Sicherheit bringen mussten.

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happy2010 07.07.2014, 22:42
38.

Zitat von georg67
Sachlich durch nichts gerechtfertigt, schließlich wird schon besteuertes Vermögen in der Hand des Toten nochmals besteuert in der Hand der Hinterbliebenen, quasi als Ausgleich für den modernen Feudalstaat, dass der Steuerpflichtige, mittlerweile auch Rentner in Deutschland, vorzeitig durch Tod ausgeschieden ist.
Das ist falsch
Das Geld wird nicht im Besitz des Toten versteuert

Zitat von
Österreich hat es erkannt und den Feudalzugriff abgeschafft,
Auch das ist falsch
Österreich hat es nicht deswegen abgeschafft

Östrereich hat es abgeschafft, WEIL:

A: Man erkannt hat, das dann Reiche aus dem Ausland nach Österreich flüchten

B: Zuviele Steuroasen Abermilliarden verdienen, weil man irgendwas nicht besteuert, da wollte man mitverdienen

Wie das Ende so eines Wettbewerbes aussieht, erkennen Sie IN ALLEN Industriestaaten dieses Planeten

Wird Sie aber sicherlich nicht interessieren

Zitat von
in unserem verschlafenen Deutschland wird es wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern.
D ist heute schon fast Pleite, es geht keine Jahrzehnte mehr

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93160 07.07.2014, 22:42
39. Ich bin ja auch fuer eine Steuer werter Progressor

Zitat von Progressor
Die Erbschaftssteuer ist sehr wohl sachlich zu rechtfertigen, Ihre Argumentation ist schlecht. Im Übrigen gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Wortschöpfung "Feudalsteuer". Es ist immer lustig zu sehen, auf was Leute zurückreifen, um sich nicht mit makroökonomischen Belangen auseinander setzen zu müssen. ;-)
Nur ich versuche gerecht zu sein. Kann es nur auf mein Land beziehen.Wenn ein Elternpaar einen Kredit aufnimmt und sich Eigentum zulegt, dazwischen Kinder aufzieht und Eigentumssteuer zahlt. Am Ende des Lebens mit dem Kredit fertig ist und beim Tode die Kinder hart dran genommen werden um das Elternhaus zu erben, obwohl auch sie weniger in der Kindheit hatten wegen den Kredit der Eltern...etwas finde ich daran ungerecht. Oder Sie meinen Ihre grossen Milliardaire die sich im Krieg( nicht zu knapp) und nach dem Krieg alles erlogen haben.Milliardair wird man nicht aus Arbeit.

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