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DIW-Studie: Experten entzaubern Mär vom Fachkräftemangel

Die deutsche Industrie klagt seit Jahren über den Mangel an Fachkräften und vermeintlich fatale Folgen für die Wirtschaft. Forscher haben sich die populäre These genauer angeguckt - und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Sie ist falsch.

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chagall1985 16.11.2010, 08:57
110. Das DIW denkt einfach nicht mit

Was soll den bitte eine solche Untersuchung?

Alleine wenn Ich folgendes lese:

Zitat:
Bei Knappheit müsste es dagegen eine überdurchschnittliche Gehaltssteigerung geben.

So ein Unsinn!

Das ist Wirtschaftsforschung vor der Globalisierung. Heute geht die Rechnung so.

Ich suche einen Ingenieur mit Führungserfahrung, 1ser Abschluss und 10 Jahren Berufserfahrung auf Großbaustellen.
Da so jemand in China 1000€/Monat kostet kann Ich bis zu 1200€/Monat bieten. Sonst bin Ich ja nicht mehr Konkurrenzfähig.

Da dafür niemand arbeitet mit einem solchen Background und nichtmal der Chinese dafür nach Deutschland auswandert bleibt die Stelle unbesetzt.

Seht Ihr! Wir haben tatsächlich Fachkräftemangel!

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fordp 16.11.2010, 08:58
111. von ihnen ist also nichts zu erwarten? wie langweilig.

Zitat von pommer79
Moin die Herrschaften, ich bin mal gespannt wie sich die Diskussion hier entwickeln wird. Meine Vermutung tendiert zu einem 2-Lager-Kampf. (Übertreibungen dienen der Veranschaulichung und etwas Humor hat auch noch keinem geschadet) Position 1: (frei nach Marx) Das ist mal wieder typisch für die ganzen Großkonzerne die natürlich versuchen durch die "Mär vom Fachkräftemangel" weitere Fachkräfte ins Land zu holen und somit nicht nur zu verhindern, dass Fachkräfte ein rares Gut sind, sondern sogar dafür zu sorgen, dass diese im Übermaß vorhanden sind. Dadurch kann man die Lohnkosten natürlich drücken und wieder etwas Geld am Arbeitnehmer sparen. Position 2: (so, oder so ähnlich) Dieses ewige Geheul der Kommun- und Sozialisten... So eine Momentaufnahme sagt doch nichts zu den Zukunftsperspektiven! Haben sie sich schon mal die Demografie vor Augen geführt. Allein schon dadurch, dass garnicht genügend junge Leute mehr nachkommen, werden wir in Zukunft an dem Thema nicht vorbei kommen. Ausserdem stehen uns die ehemals geburtenreichen Jahrgänge bei den Rentenabgängen ja noch bevor... Lieber vorbeugen als das Nachsehen haben! Ich bin mal gespannt, wie sich die Diskussion hier entwickeln wird. Schlagen alle wieder in die gleichen Kerben oder schafft es jemand auch mal ne neue Kerbe zu entdecken? ;-) mfg Pommer79

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random42 16.11.2010, 08:58
112. Interessant

Ein Sehr interessanter Artikel! Sollte das so stimmen, dann kann man mal wieder sehen, wie Wirtschaftsinteressen unsere öffentliche Meinungsbildung dominieren.

Der deutschen Wirtschaft.

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Valdy 16.11.2010, 08:59
113. Aerzte

Na klar haben wir einen ärztemangel, denn die sind alle in Norwegen oder in der Schweiz, warum wohl ???

Mehr Geld, weniger Stunden .....

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Realo 16.11.2010, 09:00
114. Bis auf ein paar Ausnahmen.....

....schreiben dies die SpOn-Foristen seit dem es behauptet wurde !

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Cidre 16.11.2010, 09:00
115. Unterbezahlung ist nicht immer der Fall.

Zitat von Charles Atane
Es stimmt schon, es fehlen massiv Fachkräfte - Fachkräfte, die für ein Butterbrot arbeiten.
Das ist Unsinn. Bei keinem der Bewerbungsgespräche in der Firma meines Mannes scheiterte es am Geld. Es fehlte ausnahmslos an Qualifikation (manchmal auch schon an Anwesenheit^^). Er sucht seit einem halben Jahr !

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mbberlin 16.11.2010, 09:01
116. ...

Zitat von Cidre
Mein Mann hat eine Elektrofirma in Berlin und sucht bereits seit einem halben Jahr einen Elektriker. (...) Dabei stellt die Firma ein Auto, bietet übertarifliche Bezahlung und da es ein Familienbetrieb ist, auch sowas wie Menschlichkeit (gibt es ja heut auch nicht mehr so oft).
Blödsinn. Für gute Konditionen bekommt man auch gute Leute.

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bekennerschraiben 16.11.2010, 09:03
117. es herrscht nicht mangel an facharbeitern

Zitat von sysop
Die deutsche Industrie klagt seit Jahren über den Mangel an Fachkräften und vermeintlich fatale Folgen für die Wirtschaft. Forscher haben sich die populäre These genauer angeguckt - und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Sie ist falsch.
sondern mangel an kostenlosen facharbeitern

die industrie braucht vielmehr gut ausgebildete praktikanten, die fuer gotteslohn schuften

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RosaHasi 16.11.2010, 09:05
118. .

Zitat von Kontrastprogramm
muss man das differenzierter betrachten, es wird sicher Bereiche geben, in den Fachkräfte fehlen. Wahrscheinlich fehlen ein paar Spezialisten in der Grundlangenforschung, aber ob da in irgendeiner IT-Bude aktuell 2 Programmierer fehlen um schnell ein paar App´s zu schreiben, was man eher gar nicht braucht, kann uns eigentlich egal sein.
eben nicht. fachkräftemangel ist eine illusion die konstruiert wird um löhne zu drücken. leider leben wir mitlerweile in einer gesellschaft in der löhne zum kostenfaktor geworden sind und das drückt dividende und gewinn der unternehmen.

und bei den ärzten ist das auch ein zirkelschluss. kein arzt ist gleichzeitig so dumm, für die konditionen die hier herrschen mit weniger lohn auch noch mehr zu arbeiten. ab ins ausland, wo man für humanistische berufe doch das vielfache verdienen kann.

ein arzt verdient hier oftmals laut tarif nur um die 50.000euro im jahr... und das für 50-60stunden arbeit die woche. viel spass an alle angehenden ärzte.

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gonzago.mabuse 16.11.2010, 09:06
119. Fachkräftemangel?

46 Jahre, L2 qualifiziert (Zertifizierungen vorhanden), 22 Jahre Berufserfahrung als Netzwerkadministrator/Engineer/Architect

Angebot Deutschland: 2.300,- € Netto
Angebot Schweiz: 6.200,- € Netto

Wo da der Fachkräftemangel ist dürfte klar sein...

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