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DIW-Studie: Forscher halten Mindestlohn von 8,50 Euro für zu hoch
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Ob SPD oder Grüne: Die möglichen Koalitionspartner der Union wollen einen Mindestlohn von 8,50 Euro. Doch der könnte laut einer DIW-Studie kleine Betriebe in Schwierigkeiten bringen und die Zahl der Minijobs steigen lassen. Die Forscher empfehlen, niedriger einzusteigen.

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kaiserbubu1 24.09.2013, 17:24
140. Schwachsinn

Diese Forscher??? Man kann nur lachen und ihnen empfehlen mit ihren Familien davon zwei Jahre zu leben. Im Selbsttest.. Da würde schnell ein umdenken kommen.

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lafrench 24.09.2013, 17:28
141. Ländervergleich

Darf ich kurz den wesentlich besseren Artikel in der FAZ verlinken? Wahrscheinlich nicht...
In Frankreich hat der Mindestlohn zu etwas geführt, was wir hier nicht kennen: weniger starke Unterschiede. Es gibt bei den Gehältern weniger breite Streuung, insgesamt ist es gerechter. Die Reichen bilden die Ausnahme. Aber auch Gutverdiener sind seltener. Die Gesellschaft ist egalitärer, wenn man auf den Lihntettel schaut.
Was soll daran schlecht sein?

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lanzelot72 24.09.2013, 17:28
142. 7,58 EUR / h brutto

Das wäre mein Vorschlag.
Damit wäre sichergestellt, daß ein Vollzeit arbeitender (40 h / w) in der günstigsten Steuerklasse (3) genau den Betrag netto erhält, der der Pfändungsfreigrenze entspricht (1045 EUR).

Im übrigen sehe ich da keinen "Feldversuch". Ein Blick über den nationalen Tellerrand hinaus dürfte so gut wie alle Fragen beantworten.

Was die Auswirkungen auf das sogenannte konsumnahe Niedriglohngewerbe betrifft: Wer nur existieren kann, indem er seine Arbeitnehmer mit Löhnen unterhalb dieser Grenze abspeist, der soll ganz einfach dicht machen. Er fehlt niemandem. Im Gegenteil, er macht endlich Platz für Betriebe, die vernünftig, real und nachhaltig arbeiten, kalkulieren und wirtschaften.

Ach, noch was: Bei befristeten Arbeitsverträgen 30 % Aufschlag auf den Mindestlohn, dann hört sich dieser Unfug nämlich ganz schnell auf und begünstigt wiederum Arbeitgeber, die eine anständige Personalpolitik betreiben, anstatt sich auf Kosten ihrer Arbeitnehmer nach dem Motto "hire and fire" zu bereichern.

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Gertrude Böttcher 24.09.2013, 17:29
143. optional

Der erforderliche Stundenlohn, um nach 45 kontinuierlichen Arbeitsjahren eine Rente knapp über Grundsicherungsniveau zu erhalten, beträgt laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales 10 Euro pro Stunde.

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mirähunsgehtszugut 24.09.2013, 17:31
144. Sozial ist was arbeit schafft

So habe ich ein Arbeitslager noch die gesehen :-D Der Staat sollte am besten komplett die Löhne der Arbeiter bezahlen damit die Wirtschaft brummt! Weiter so!

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Kunstmethodiker 24.09.2013, 17:32
145.

Süß: Die Feldexperimente "Deregulierung", "Globalisierung" und "Neoliberalims" wurden mit erheblich mehr Kühnheit und Verve unternommen. Da brauchte es gar nicht so viel Wisschenschaft, da genügten Glauben und Wille. - Vermutlich weil da mehr Geld für die eigene Kaste drin war. Geht es darum, dass der Stundenlohn der "niederen Kasten" per Gesetzt ein Mindestmaß nicht unterschreiten darf, werden die Herren plötzlich vorsichtig - und das, obwohl der größte Angst-Fetisch, der "große Arbeitsplatzverlust" inwzischen scheinbar nicht mehr gilt (bzw.weil er durch "Globalisieurung", "Deregulierung" und "Neoliberalismus" von statten gingen).
Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich verstehe den Impuls: wenn ich was kriegen soll, bin ich auch risikobereiter, als wenn ich anderen was organisiern soll. - Wenn so ein Vorgehen etwas mit Wissenschaftlichkeit zu tun hat, bin ich gerne für etwaige Diplomangebote qualifiziert.
Ich spreche mich auch gerne zur Vorsicht aus, auch wenn keineswegs etwas bewiesen ist - wenn ich dafür gut bezahlt werde...

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womenzel 24.09.2013, 17:33
146. optional

Tja, was will man eigentlich vom DIW anderes erwarten? ich würde mal sagen das die Leute, die für eine niedrigere Lohnuntergrenze sind erst mal einmal ein oder zwei Jahre arbeiten... Für diesen Lohn... Aber ohne Unterstützung von anderen... Aber ich vermute mal ich bin jetzt zu populistisch???

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Kunstmethodiker 24.09.2013, 17:34
147.

Süß: Die Feldexperimente "Deregulierung", "Globalisierung" und "Neoliberalims" wurden mit erheblich mehr Kühnheit und Verve unternommen. Da brauchte es gar nicht so viel Wisschenschaft, da genügten Glauben und Wille. - Vermutlich weil da mehr Geld für die eigene Kaste drin war. Geht es darum, dass der Stundenlohn der "niederen Kasten" per Gesetzt ein Mindestmaß nicht unterschreiten darf, werden die Herren plötzlich vorsichtig - und das, obwohl der größte Angst-Fetisch, der "große Arbeitsplatzverlust" inwzischen scheinbar nicht mehr gilt (bzw.weil er durch "Globalisieurung", "Deregulierung" und "Neoliberalismus" von statten gingen).
Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich verstehe den Impuls: wenn ich was kriegen soll, bin ich auch risikobereiter, als wenn ich anderen was organisiern soll. - Wenn so ein Vorgehen etwas mit Wissenschaftlichkeit zu tun hat, bin ich gerne für etwaige Diplomangebote qualifiziert.
Ich spreche mich auch gerne zur Vorsicht aus, auch wenn keineswegs etwas bewiesen ist - wenn ich dafür gut bezahlt werde...

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NightToOblivion 24.09.2013, 17:34
148. Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihre Schlachter selber aus.

Der DIW ist in solchen Fragen genauso wenig unabhängig wie der paritätische Wohlfahrtsverband.
Aber wie man es dreht und wendet, wir brauchen einen Mindestlohn oberhalb von Arbeitslosengeld II.

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Kunstmethodiker 24.09.2013, 17:36
149.

Süß: Die Feldexperimente "Deregulierung", "Globalisierung" und "Neoliberalims" wurden mit erheblich mehr Kühnheit und Verve unternommen. Da brauchte es gar nicht so viel Wisschenschaft, da genügten Glauben und Wille. - Vermutlich weil da mehr Geld für die eigene Kaste drin war. Geht es darum, dass der Stundenlohn der "niederen Kasten" per Gesetzt ein Mindestmaß nicht unterschreiten darf, werden die Herren plötzlich vorsichtig - und das, obwohl der größte Angst-Fetisch, der "große Arbeitsplatzverlust" inwzischen scheinbar nicht mehr gilt (bzw.weil er durch "Globalisieurung", "Deregulierung" und "Neoliberalismus" von statten gingen).
Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich verstehe den Impuls: wenn ich was kriegen soll, bin ich auch risikobereiter, als wenn ich anderen was organisiern soll. - Wenn so ein Vorgehen etwas mit Wissenschaftlichkeit zu tun hat, bin ich gerne für etwaige Diplomangebote qualifiziert.
Ich spreche mich auch gerne zur Vorsicht aus, auch wenn keineswegs etwas bewiesen ist - wenn ich dafür gut bezahlt werde...

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