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DIW-Studie: Rente benachteiligt Geringverdiener - weil sie früher sterben
Arno Burgi/DPA

Die gesetzliche Rente vergrößert die Ungleichheit bei den Einkommen. Das stellen DIW-Forscher in einer aktuellen Studie fest. Der Grund: Arm und Reich leben sehr unterschiedlich lang.

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Maria--Galeria 06.06.2019, 09:15
100. Gleiche Rente für alle

Großverdiener könnten großzügig für ihren Altersluxus vorsorgen, Geringverdiener nicht, denn es gilt jede Arbeit ist wichtig. Parallel existieren die großzügigen Ruhegelder für Staatsbedienstete 72% des letzten Gehalts, immerhin eine stattliche Anzahl von Pensionären (ca. 700 000) profitieren davon. Pensionäre werden vom Steueraufkommen finanziert. Kein darbender Arbeiter und Rentner hat eigentlich einen Grund diese übertriebenen Ruhegelder von staatlichen Ruheständlern mit seinen Steuern mit zu finanzieren. Also es wäre mal an der Zeit Pensionen und Renten anzugleichen mit allen Folgen, jeder zahlt in den Rententopf usw. mit ein, auch Beamte. Obendrein statistisch ist erwiesen Pensionäre leben länger als Rentner, das ganz normale Volk, das eher ins Gras beißt, finanziert auch noch unsere aufgeblasenen Staatsdiener, die rund um gut versorgt die Luxusliner befüllen und hochbetagt auch noch jahrelang dahinsiechen können, unabhängig davon Bevorzugung an allen Ecken z.B. auch Kredite im Ruhestand für große Anschaffungen werden ihnen nicht verwehrt, Rentnern schon. Deshalb egal ob Rente oder Pension mit Namen, gleiche Rente für alle und zwar so dass alt werden kein Horrorscenario wird, sondern ein ruhiges auslaufen des Lebens ohne Geldsorgen. Jede Arbeit ist wichtig, jede Dienstleistung oder gilt vielleicht, jetzt taugst du zu nichts mehr also tritt gefälligst sozialverträglich früh ab.

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ohjeee 06.06.2019, 09:26
101.

Danke! Mal wieder Kommentare unterschlagen...

Wenn ich mit kürzerer Lebenserwartung argumentiere, müssten auch Männer, egal welcher Einkommensschicht ca. 1/4 Rentenerhöhung erhalten, da sie nur eine Lebenserwartung von ca. 80 Jahren statt 85 Jahren haben und somit nur 15 statt 20 Jahre in Rentengenuss kommen.
Im Moment hört man ja aber nur, dass Frauen mehr Rente erhalten sollen.
Wenn schon mit der Länge des Rentenbezuges argumentiert wird, dann muss das konsequent gemacht werden. Dann erhält auch der statistisch kürzer lebende Kettenraucher eine höhere Rente.
Oder einfach so fair sein, und eine Mindestrente einführen, ohne krude Argumentationslinien zu eröffnen, die dann nicht für alle gelten sollen, sondern nur für bestimmte Personen. Egal ob auf Geschlecht oder Einkommen, oder Lebensstil zurückzuführen ist.

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bommipit 06.06.2019, 09:33
102. Alles egal....

wie man es erforscht. Es gibt eine riesige Ungerechtigkeit in diesem Land. Der Unterschied zwischen Pensionen und Rente. Ich sag nur 71.5 Prozent Pension.
Zur Zeit 48 Prozent Rente. Rente ist gedeckelt, Pensionen nicht.
Und es soll mir niemand mit Beamtenbashing kommen.
Es ist ungerecht. Und Beamte leben erwiesenermaßen länger. Allein schon weil sie körperlich nicht so belastet sind.
Zudem sind die meisten Privat Krankenversichert und daher medizinisch besser versorgt sind.

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women_1900 06.06.2019, 09:40
103.

Zitat von henrikw
Das ist eine völlig absurbe Argumentation "Nur durch Anhebung der Rente von Menschen mit niedrigen Einkommen stehen deren Auszahlungen demnach in einem gerechten Verhältnis zu den von ihnen geleisteten Beiträgen." Ginge es um ein gerechtes Verhältnis zu den geleisteteten Beiträgen, dann müsste der Generationenvertrag aufgekündigt werden und man bekommt nur das heraus, was man auch wirklich eingezahlt hat.
Ginge es um gerechtigkeit müssten die gesetzlichen Sozialkassen erst einmal von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben befreit werden. Beispiel ist die Anerkennung der Kindererziehungszeiten bei der Rente, Schlagwort "Babyjahr" von 1986! Schlagwort "Mütterrente", für Geburten vor 1992 bis zu 30 Monate Kindererziehungszeit anerkannt. Bei Geburten ab 1992 sind es bis zu 36 Monate https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/03_Familie_und_Kinder/01_Informationen_zur_Rente/02_KEZ_Ihr_Plus_fuer_die_Rente/KEZ_Ihr_Plus_fuer_die_Rente_node.html).
Finanziert werden diese Kindererziehungszeiten aus der gesetzlichen RV, vom Bund nicht Kosten deckend bezuschusst. Auch die Kinder, bei denen der nicht zu Hause bleibende Elternteil in einem nicht gesetzlich versicherungspflichtigen Beruf ist, zählen fürs Babyjahr, die Mütterrente.
Und das ist nur ein beispiel, wie die gesetzlichen Sozialkassen für politische Zwecke geplündert werden. Würden all die sozailen "Wohltaten" aus dem Steueraufkommen finanziert, wäre es gerechter.

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so-long 06.06.2019, 09:50
104. Im deutschen Bundestag

Zitat von Maria--Galeria
Großverdiener könnten großzügig für ihren Altersluxus vorsorgen, Geringverdiener nicht, denn es gilt jede Arbeit ist wichtig. Parallel existieren die großzügigen Ruhegelder für Staatsbedienstete 72% des letzten Gehalts, immerhin eine stattliche Anzahl von Pensionären (ca. 700 000) profitieren davon. Pensionäre werden vom Steueraufkommen finanziert. Kein darbender Arbeiter und Rentner hat eigentlich einen Grund diese übertriebenen Ruhegelder von staatlichen Ruheständlern mit seinen Steuern mit zu finanzieren. Also es wäre mal an der Zeit Pensionen und Renten anzugleichen mit allen Folgen, jeder zahlt in den Rententopf usw. mit ein, auch Beamte. Obendrein statistisch ist erwiesen Pensionäre leben länger als Rentner, das ganz normale Volk, das eher ins Gras beißt, finanziert auch noch unsere aufgeblasenen Staatsdiener, die rund um gut versorgt die Luxusliner befüllen und hochbetagt auch noch jahrelang dahinsiechen können, unabhängig davon Bevorzugung an allen Ecken z.B. auch Kredite im Ruhestand für große Anschaffungen werden ihnen nicht verwehrt, Rentnern schon. Deshalb egal ob Rente oder Pension mit Namen, gleiche Rente für alle und zwar so dass alt werden kein Horrorscenario wird, sondern ein ruhiges auslaufen des Lebens ohne Geldsorgen. Jede Arbeit ist wichtig, jede Dienstleistung oder gilt vielleicht, jetzt taugst du zu nichts mehr also tritt gefälligst sozialverträglich früh ab.
sitzen viele Beamte; deswegen wird sich bzgl. Pensionen nichts ändern. Aber das ist doch alles bekannt. Es wird niemand gehindert, in den Staatsdienst zu gehen. Universitäten sind in D praktisch kostenfrei (deswegen so beliebt bei ausländischen Studenten! lt.OECD). Nur seinen Popo muss jeder selber bewegen und nicht die Schuld bei Dritten suchen.

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ohjeee 06.06.2019, 09:51
105. 1

Zitat von bommipit
wie man es erforscht. Es gibt eine riesige Ungerechtigkeit in diesem Land. Der Unterschied zwischen Pensionen und Rente. Ich sag nur 71.5 Prozent Pension. Zur Zeit 48 Prozent Rente. Rente ist gedeckelt, Pensionen nicht. Und es soll mir niemand mit Beamtenbashing kommen. Es ist ungerecht. Und Beamte leben erwiesenermaßen länger. Allein schon weil sie körperlich nicht so belastet sind. Zudem sind die meisten Privat Krankenversichert und daher medizinisch besser versorgt sind.
Auch Sie haben keine Ahnung.
In die Pension ist die Zusatzversorgung/Betriebsrente eingerechnet, die anderen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst zusteht.
bei 40k Jahreseinkommen beträgt die Rente derzeit ca. 1.596 Euro, zzgl. ca. 948 Euro ZVK (was etwa 70% entspricht).
Wenn die knapp 1.600 Euro Rente derzeit 48% entspricht, zzgl. 33,6% ZVK, sind das sogar 81% des letzten Netto-Einkommens eines Angestellten im öD, entgegen "nur" 71,5% beim Beamten.

und zur privaten KV:
der Standard-Tarif ist vergleichbar mit der gesetzlichen, in der Regel sogar schlechter. Alles andere muss teurer zusatzversichert werden. Die Möglichkeit haben Sie als "Nicht-Beamter" selbstverständlich auch. Zahnzusatz, Brille, Krankenhaus-Chefarzt/Einzelzimmer,... ist standardmäßig NICHT in der PKV enthalten!

Neiddiskussion beendet. Keine Benachteiligung erkennbar (im Gegenteil).

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ohjeee 06.06.2019, 10:46
106.

Sie haben schlicht keine Ahnung, wie Pensionen aufgebaut sind.
In die Pension ist die "Betriebsrente" des öffentlichen Dienstes eingerechnet, was bei Angestellten im öD über die ZVK (Zusatzversorgungskasse) bezahlt wird.
Die Kommunen jedenfalls müssen monatlich die zu erwartenden Pensionszahlungen zurück legen, sodass die Pensionen der Beamten aus heutigen Steueraufkommen bezahlt wird. Ähnlich wie es bei Angestellten an die Rentenversicherung und ZVK abgeführt wird.
Die Rente beträgt etwa 42%, zzgl. etwa Dreiviertel oben drauf über die ZVK, macht auch für den Angestellten im öD eine Rentenzahlung von deutlich über 70%. Außerdem arbeitet der Beamte im Schnitt wöchentlich 2h länger als der angestellte Kollege.
Der Angestellte wird vom ersten Tag an in der Entgeltgruppe bezahlt, wie die Stelle bewertet ist. Bspw. EG 11, vom ersten Tag an erhält der Angestellte das Gehalt nach EG11, zzgl. Sonderzahlungen und führt darauf natürlcih auch Sozialleistungen und Rentenbeiträge ab. Der Beamte hängt aber an der recht undurchlässigen Laufbahnordnung, Macht das Geschäft mit Verantwortung eines A12, wird aber jahrelang nach A9 bezahlt, um dann jahrelang nach A10, dann A11... bezahlt zu werden. Wenn der Beamte Glück hat, und nach den Wartezeiten eine Beförderungsrunde erwischt ist er vielleicht nach 10-15 Jahren so bezahlt, wie die Stelle bewertet ist. Da spart sich der Staat/öffentliche Hand einen Haufen Geld. Es wäre schlicht ungerecht, wenn der beamtete Kollege gezwungenermaßen weniger Gehalt erhält, obwohl im laut Stellenbewertung ein deutlich höheres zustehen würde, und er entsprechend auch nur bezogen auf die künstlich niedrig gehaltene Besoldungsgruppe Renten/Pensionszahlungen erhalten würde.
Dazu kommt, dass Pensionäre schon immer die Pension zu 100% versteuern mussten! Dann werden aus den 72% mal eben nur noch um die 60% (netto), während der Rentner (mittlerweile) nur ca. 80% versteuern muss.
Dazu kommt das Thema private Krankenversicherung, die auch im Alter bezahlt werden muss. Während der Berufszeit wird dem Beamten praktisch die Möglichkeit genommen, sich gesetzlich zu versichern, weil er keine Zuschüsse des Arbeitgebers erhält und somit doppelt so viel in die gesetzliche zahlen müsste, wie der angestellte Kollege mit vergleichbarem Gehalt.

Also bitte, erst mal Schaum vom Mund wischen, Hirn einschalten, Hintergründe anschauen und dann werden Sie sehen, dass der Pensionär gar nicht so toll bevorzugt wird, wie Sie hier behaupten!

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ohjeee 06.06.2019, 10:55
107. 1

Zitat von bommipit
wie man es erforscht. Es gibt eine riesige Ungerechtigkeit in diesem Land. Der Unterschied zwischen Pensionen und Rente. Ich sag nur 71.5 Prozent Pension. Zur Zeit 48 Prozent Rente. Rente ist gedeckelt, Pensionen nicht. Und es soll mir niemand mit Beamtenbashing kommen. Es ist ungerecht. Und Beamte leben erwiesenermaßen länger. Allein schon weil sie körperlich nicht so belastet sind. Zudem sind die meisten Privat Krankenversichert und daher medizinisch besser versorgt sind.
Ergänzung:
Selbstverständlich sind Pensionen gedeckelt, woher haben Sie Ihre Infos?
Wenn Sie vor der Beamtenzeit als Angestellter gearbeitet haben, wird die gesetzliche Rente, die über die maximal zu erreichende Pension 71,5% hinaus geht, komplett angerechnet und die Pension entsprechend gekürzt. So geht "Gerechtigkeit".
Ein Beamter erhält jährlich 1,79375 % Pensionsanspruch jährlich, was 40 Beitragsjahren entspricht. Nur in Pension darf man mit 60 natürlich nicht, es müssen 45 Jahre sein.
Wenn Sie also mal als Angestellter gearbeitet haben und Rentenansprüche aus der Zeit erarbeitet haben, danach 40 Jahre als Beamter, dann werden Ihnen freundlicherweise die kompletten Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet, weil die Pension 71,75% nicht übersteigen darf. Sie haben also die Zeit vor der Beamtenzeit (rententechnisch) für umme gearbeitet.

Doch, was Sie betreiben ist Beamtenbashing, ohne Ahnung, mit Pauschalierungen und ohne Quellen für Ihre abstrusen Behauptungen.

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MioMioMimi 06.06.2019, 11:01
108.

Es wird wirklich Zeit, dass das allgemeine Sterbealter in allen Gesellschaftsschichten auf einen gemeinsamen Wert angepasst wird.
Was für ein Käse...muss sich jetzt auch noch ein 90-jähriger Mensche mit einer ordentlich Rente entschuldigen, dass er unverschämter Weise so alt geworden ist?

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neutron76 06.06.2019, 11:15
109. Männer werden allgemein nicht so alt und bekommen auch nicht mehr

Viele vergessen auch den Zusatz „-versicherung“. Es heißt nicht Rentenversorgungsumlagezahlungssystem, sonder Rentenversicherung. Eine Versicherung muss nicht gerecht sein.

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